Mit dem wiederauferstandenen Larry the cat auf Pfauenjagd

Larry lebt! Larry. Ein Kater-Idol. Mein Kater-Idol. Welch Relief, äh, Erleichterung! Der so called oberste Mäusefänger Großbritanniens. Der mit zig Premiers zusammen seit 2011 (sic: 2011!) in der Regierungszentrale Downing Street Nummer 10 in London lebt. Der auf seinem X-Account mehr als 900.000 Follower (sic: 900.000) hat. Und der so cool sarkastisch seinen Blick über die Politik seines Landes schweifen lässt.
Nun, den hatte das britische Portal „Politics UK“ für tot erklärt. Und Larry so, auf X, britisch-trocken: „Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben…“
Puh, Alta, ich war erst mal so was von weird und shocked. Und dann so was von erleichtert, als sich Larry so cool meldete. Übrigens ist seine Rückmeldung ein Zitat. Ein Zitat von einem ziemlich krassen Autoren: Mark Twain.


Der hatte diese Worte, also so ähnlich jedenfalls, benutzt, als einige Zeitungen 1897 seinen Tod gemeldet hatten. Auch damals ein Irrtum. Den der Schöpfer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn eben mit diesem Zitat abräumte, klar, ein bisschen anders: „Die Nachricht über meinen Tod war eine Übertreibung.“ Schrieb Twain. Das Gerücht sei wohl entstanden, weil sein Cousin schwer erkrankt sei, teilte er mit. Und lebte noch 13 Jahre.
Das britische Portal „Politics UK“ immerhin widerrief seine Meldung und entschuldigte sich, eine eigentlich sonst absolut vertrauenswürdige Quelle sei gehackt worden. Und ich denke so: Puh, wohl kaum Qualitätsjournalismus. Wenn ein Tod gemeldet wird, sollte man sich schon todsicher sein. He he.


Sonst gerät man ganz schnell in eine Reihe mit Persönlichkeiten wie Alfred Nobel, Charlie (sic: Charlie!) Chaplin, Frank Sinatra oder Jon Bon Jovi – die allesamt fälschlicherweise bereits als gestorben gemeldet worden waren. Obwohl sie putzmunter waren.
Also, Larry lebt. Ein Glückstag für mich. Zumal ich mit darf. Mit meinen Alten Felix und Laura. Ausflug zur Pfaueninsel im Wannsee. Und tatsächlich: Da stolzieren sie herum, diese Pfauen, die ich heute mal in Ruhe lasse. Denn: Ich bin gechillt, brauche keine Todesfälle. Und weiß ja auch, Pfauen stehen nicht nur für Schönheit, Stolz, Eleganz und klar: Auch Eitelkeit. Sondern auch für Unsterblichkeit.


So ziehe ich mich zurück auf die Zinnen des nahen, mehr als 230 Jahre alten Märchenschlosses. Neben mir sehe ich tatsächlich Larry, the cat, sitzen und höre sein Schnurren. Gemeinsam betrachten wir Welt. Und Pfauen. Sagt der absolut erleichterte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Glaubt nicht jede Meldung. Und chillt, Leute!

















































