Hauptstadtkater

Chillen, Checken, Schnurren – meine Gedankenfetzen zum Absurdistan der Welt. Ansichten eines weißen Katers im Chaos.

  • 1. März 2026

    Ich bin nicht nicht normal

    Achtung, abstrakte, pseudointellektuelle Ansichten eines Katers zum Thema  Normalität. Hehe. Also, ich finde: Normal bezeichnet das von einer Peergroup geduldete, vielleicht sogar geforderte Verhalten, dem viele laut- und meinungsstarke Follower folgen. Was bedeutet – die Norm muss nicht unbedingt durch die Mehrheit gestaltet sein. Sondern wird meist durch die Durchsetzungsfähigsten vorgegeben.

    Sicher ist nur: Jede Abweichung von deren vorgegebener Norm ist unnormal. Was die Definition von Normalität dann aber nochmal schwieriger macht: Peergroups ändern sich ständig und damit auch Einstellungen – und damit auch das „normal“. Wer sich also anmaßt, Verhalten oder sogar Lebewesen als normal zu bezeichnen, geriert sich als ein Art Gott. Und das ist voll unnormal. Denke ich so. Und frage mich zugleich: 

    Ist mein ständiger Hunger eigentlich normal?

    Sind die Dämonen in mir normal? Ist Coco normal?

    Ist es normal, wenn Katzen und Kater in Wohnungen gehalten werden?

    Sind Kriege normal? 

    Sind Angriffe auf souveräne Staaten wie den Iran normal? 

    Ist das Schwanzwedeln von Hunden normal?

    Ist ein Kater normal, der seine Gedanken täglich zu Papier bringt?

    Ist es normal, ein Land wie die Ukraine mehr als vier Jahre lang zu bombardieren?

    Sind Psychosen normal? 

    Ist es normal, zu versuchen, Macht über andere zu bekommen?

    Ist Angst vor KI normal?

    Ist Angst vor dem Tod normal?

    Ist Angst normal?

    Sind 20 Grad Celsius Ende Februar in Berlin normal?

    Ist Marathon-Laufen normal?

    Ist der Rückzug aus der Öffentlichkeit hin zu Freunden und Familie, hin zum Biedermeier normal?

    Ist es normal, keine Nachrichten zu konsumieren?

    Ist es normal, Drogen zu nehmen?

    Ist Selbstoptimierung normal?

    Sind Monster normal?

    Ist Trump normal?

    Ist es normal, wenn Menschen sich ankleiden?

    Ist Tiktok normal? Oder Insta?

    Ist Autofahren normal?

    Ist Nagelstudio normal? Und was ist mit Tattoo-Studio?

    Ist Vögeljagen normal? Oder Mäusejagen?

    Ist Veganismus normal?

    Ist es nicht völlig pumpe, ob etwas normal ist oder nicht? Fragt sich der normale Hauptstadtkater. Der nur weiß: Er ist nicht nicht normal. Und der über euch wacht. Und jetzt: Seid reflektiert. Und chillt, Leute!! Ganz normal…

    Und please: Antwortet, wenn Ihr meine Fragen beantworten könnt. Merci. Im Voraus.

  • 28. Februar 2026

    Iran-Angriff und meine größten Ängste

    Über was ich mich so aufrege? Wenn Coco auf meinem Platz liegt. Auf dem Sofa. Mitten in der Sonne. Ich weiß: Krasses Luxusproblem. Aber doch ein Problem. Für mich. Und damit existent. Unabhängig davon, dass es anderswo ganz andere Probleme gibt.

    Beispielsweise in Nahost: Heute morgen haben die Israelis und die USA ernstgemacht. Und den Iran erneut angegriffen. Und ich denke so: Die armen Menschen dort. In Teheran gibt es Explosionen. Angst. Nicht nur vor den Bomben. Sondern auch davor, wie es weitergeht. Nach den Bomben.

    Tausende flüchten aus der iranischen Hauptstadt. Der Iran wehrt sich, schießt mit Raketen zurück. Auf Israel und auf Länder, in denen sich US-Stützpunkte befinden, unter anderem Saudi-Arabien, Bahrain und Kuwait. Aus Israel wird gemeldet, Menschen befänden sich in ärztlicher Behandlung. Nicht, weil sie von Raketen getroffen worden wären. Sondern wegen Angstzuständen. 

    Währenddessen sitzt US-Präsident Trump mit Getreuen in seinem Anwesen in Florida, schaut sich die Angriffe an und lässt sie sich erklären. Schwärmt vom Erfolg seines Einsatzes „Epischer Zorn“. Die US-Regierung wirkt dabei: Cool, strategisch, überlegen, sauber – wie von ihr veröffentlichte Fotos zeigen.

    Trumps Buddy, der israelische Ministerpräsident Netanjahu, kündigt derweil Tausende weitere Angriffe auf Stellungen im Iran an. Und ich denke so: Die meisten in dieser Region lebenden Menschen wollen doch gar keinen Krieg. Die meisten hassen einander auch gar nicht.

    Warum bloß fighten nicht die Mächtigen der Welt gegeneinander und lassen ihre Völker aus dem Spiel. Also: Faustkampf Trump gegen Khamenei – der Gewinner darf dann entscheiden., wie es weitergeht…

    Leider wohl nicht mehr möglich. Khamenei sei tot, prahlt Trump. Und fordert das iranische Volk auf: „Wenn wir fertig sind, übernehmt die Regierung.“ Vor 15 Jahre noch hatte Trump dem damaligen US-Präsidenten Obama vorgeworfen, der werde den Iran angreifen, weil er unfähig sei, zu verhandeln. So ändern sich Zeiten. So ändern sich Einschätzungen. Denke ich. Trotz der wärmenden Sonne fröstelnd. 

    Tja, Trump. Vor acht Monaten noch hatte er auch behauptet, bei seinem Angriff mit Israel die iranischen Atomanlagen zerstört zu haben. Nun sind die Atomanlagen wieder einer seiner Gründe für den neuen Angriff. Im Wahlkampf behauptete er, er wolle Kriege beenden, nicht beginnen. Auch das schaut nicht so aus.

    Dieser neue Krieg ist eh nicht zu rechtfertigen, Auch nicht damit, ein Mörderregime beseitigen zu wollen. Er wurde nicht vom US-Kongress genehmigt. Richtet sich gegen ein souveränes Land. Und ist damit völkerrechtswidrig und illegal. Ganz abgesehen davon, dass durch den Krieg die Gefahr eines Flächenbrandes in der Region akut gestiegen ist.

    Ich spüre Unwohlsein. Und überlasse Coco den Sonnenplatz. Auf dem Sofa. Spurte zu meiner Nuria. Finde dort, auf ihrem Schoß, Asyl. Lasse mich kraulen. Bringt. Entspannt. Sagt der beunruhigte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute!

  • 27. Februar 2026

    Die Kraft der Sonne und Trumps Iran-Drohungen

    Sonne – mein Lebenselixier. Gibt Wärme, Kraft, Mut, Zuversicht. Nicht nur Katern. Sondern auch Menschenkindern. Beispielsweise meiner Nuria. Und wenn wir dann noch dieses Feeling gemeinsam enjoyen, gibt es den Flash. Für beide. Really. Und so chillen wir zusammen auf dem Sofa im Wohnzimmer, krass von der Sonne bestrahlt.

    Ignorieren den im gleißenden Licht aufwirbelnden Staub und abwirbelnden Dreck. Lassen den grauen Winter in uns auftauen. Der so lang andauerte. So grau, so kalt, so unbarmherzig die Seelen verkümmern ließ.

    Ob Welt angesichts des Frühlings nun besser wird? Selbst der Optimist in mir zögert. Und weiß, nicht überall auf Welt ist Frühling. Leider. Und selbst wenn: Nicht überall lassen Menschen ihr im Grunde böses Ego durch Sonne, durch Wärme korrumpieren. Was mir jetzt aber trotzdem mal wumpe ist, denn sicher ist: Die Sicht auf die Welt wird nun endlich wieder bestrahlt. Durch meine Sonne.

    Selbst das krasse Übel erscheint in einem neuen Licht. Einem Licht, das Erkenntnisse bringen könnte. Wie das Übel bekämpft werden kann. Denke ich mal abstrakt. Und hoffe, liebe Leserin, lieber Leser: You know, what I mean? Wenn nicht, schreibt mir….

    Denn: Es ist Frühling. Hier. Der Widerstand in mir erwacht. Das Leid ist besser zu ertragen. Weil der Gedanke reift: Ich kann ändern. Durch Einsatz. Meinen Einsatz Schnurre ich laut. Als ich die kraulenden Finger meiner Nuria im Nacken spüre. 

    Natürlich ist Welt nicht plötzlich nice – wegen ein paar Sonnenstrahlen in Ostdeutschland. Im Gegenteil. Es bleibt düster. Denn im Iran droht ein erneuter US-Angriff – mit israelischer Unterstützung.

    Gestern, bei der letzten Verhandlungsrunde gab es zwischen den USA und dem Iran offenbar keine substanziellen Fortschritte. Die Amerikaner fordern, dass die Iraner ihr Atomprogramm stoppen, ihre Atomanlagen demontieren und auch ihre Raketenprogramm sowie die Unterstützung der pro-iranischen Milizen Hisbollah, Hamas und Huthi unterlassen.

    Davon will der Iran nichts – wenig – wissen. Und fordert stattdessen die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land. US-Präsident Trump hat bereits Truppen vor dem Iran zusammenziehen lassen. Dort vor der Küste die beiden größten Flugzeugträger der USA positioniert.

    Und ich frage mich so: Wie will er da ohne Krieg, ohne Gesichtsverlust rauskommen? Und sehe, wie die Sonne in unseren Fernseher prallt. Auf dem das eben gezeigte Porträt Trumps zu einem gleißendem Loch wird. Und ich denke so: Strike! Wo kein Gesicht, da ist auch kein Gesichtsverlust möglich. 

    Und hoffe. Während ein iranischer Kollege von Felix erzählt, die Menschen in seinem Land seien absolut hoffnungslos. Wegen der unfassbaren Gewalt, die das eigene Regime gegen seine Bürger ausübe. Viele wünschten geradezu, dass die Amerikaner ihr Land angriffen, um das Terror-Regime von der Macht zu vertreiben.

    Und ich denke so: Wie absurd das alles. Menschen wünschen sich, dass ihr Land angegriffen und zerstört wird. Selbst von einem wie Trump. Um befreit zu werden. Ich spüre die warme Sonne auf meinem Pelz. Höre meine Nuria schnurren. Und Kaffee schlürfen.

    Ich denke so: Leute, entspannt euch doch mal so wie meine Nuria. Seid nicht ständig so angespannt. Verkrampft. Sagt der sich sonnende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Saugt die Frühlingssonne in euch ein. Spürt das Lebenselixier, die Kraft. Und chillt, Leute!

  • 26. Februar 2026

    Unwiderstehliche verbotene Orte und beleidigte Leberwürste

    Verbotene Orte. Sind besonders spannend. Und wenn sie dann noch eng, warm, dunkel, kuschelig, muffig und versteckt sind – sind sie unwiderstehlich. Für mich. Wie der Apfel für Eva – you know? Die Bibelstory mit Adam, ihr und der Vertreibung aus dem Paradies. Die vertrieben wurden, weil eben das Weib nicht der Versuchung, einen verbotenen Apfel zu kosten, widerstehen konnte. Was ich allerdings gut nachvollziehen kann.

    Auch ich kann plötzlich wie Eva ganz weibisch werden. Versuchung nicht widerstehen. Wenn ich mein – verbotenes – Paradies sehe. Ein Regal. Besser: ein mit Lappen und Tüten vollgestopftes Loch in der Küchenzeile meiner Leute. In das ich reinkriechen kann, wenn ich es zuvor ausgeräumt habe.

    Wo sich dann eine Art Gang erstreckt. Und ich plötzlich hinter dem Herd sitze. Liege. Vorbeirolle. Oder hinter dem Mülleimer. Und dann – wenn ich mich gedreht habe –  Blick habe auf die Hauptversammlung meiner Leute. In der Küche. Ich kann sie sehen – sie mich nicht. Sie goutieren meinen Ort nicht. Verjagen mich derb. Immerhin: Das Ortsverbot gilt auch für Coco. Die diesen Ort liebt. Wie ich. 

    Nun, die große Frage ist: Sind meine heute einführenden Worte beleidigend? Degradierend? Chauvinistisch? Gegenüber Frauen. Die ich – zugegeben – herabwürdigend als Weiber bezeichne. Und sie dann auch noch gleichsetze mit „Versuchung nicht widerstehen“ könnend? Ich würde eine Beleidigung in diesem Fall verneinen.

    Weil ich es zum einen ironisch meine. Naturally. Zum anderen provozieren will. Naturally. Und zum Dritten: Allen klar sein müsste, dass ich ein großer Fan der Weiber bin: Großartig, meine Bruna, meine Nuria, meine Laura. Und sogar meine Coco. Sometimes. Dagegen gilt meine Verachtung Männern, besser Männchen: Trump, Putin, ja, auch Felix. Diego – nun ja – neutral. 

    Ob meine Worte ausreichen, mich zu verurteilen? Wegen Beleidigung? Don’t know. Weiß nur: Man muss eben aufpassen, was man so raushaut. Weil man damit rechnen muss, andere könnten es missverstehen. Andere könnte es gar verletzen. Und das, das will ich naturally nicht.

    Kürzlich hat ein Rentner in der baden-württembergischen Stadt Heilbronn Bundeskanzler Merz als Pinocchio bezeichnet. Die Polizei ermittelte gegen ihn wegen Beleidigung einer Person des politischen Lebens. Auch, weil er daneben noch ein Emoji gesetzt hatte – das mit der langen Nase. Nun, die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen jetzt ein. Das sei noch zulässige Machtkritik, heißt es zur Begründung.

    Aber immerhin 250.000 Mal wird mittlerweile in diesem Land wegen Beleidigung ermittelt. Also Obacht, was man sagt. Und ich denke so: Wer im Fokus steht, der sollte nicht gleich beleidigte Leberwurst sein. Selbst wenn er oder sie Veganer ist. Denn was sollte die solcherart herabgewürdigte Leberwurst denken?

    Zu viel Empfindlichkeit kann Kommunikation töten. Zu viel Beleidigung allerdings auch. Problemo, Dilemma sogar. Denke ich so. Und hasse es. Dass Coco wieder mein verbotenes Paradies okkupiert. Das Küchenregal. „Weib. Hau ab.“ Sagt der emanzipierte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Seid tolerant. Und chillt, Leute!

  • 25. Februar 2026

    Der Rausch der Rose im Zeichen von Trumps State of the union

    Rosentag für mich. Ich liebe es. Zwei Mal im Jahr oder so servieren meine Leute mir meine Lieblingsblumen. Deren Knospen, ihr Duft, ihr Geschmack, das Bouquet. Finde ich so krass: Flow. Flash. Abheben, Eskapismus. Pur. Wichtig dabei: Vorsicht beim Testen – und Tasten. Ha, ha.  Höchste Umwerfgefahr.

    Was Coco, die genauso abgeturnt ist wie ich von diesen Zauberblumen, natürlich ob ihrer Jugend noch nicht weiß. So zerrt sie an den zarten Blüten. Und merkt nicht, wie der Kipppunkt erreicht ist. Es knallt. Rosen fliegen. Wasser spritzt. Auf Coco, Kerzen, Briefe, Bücher, Konzertgutscheine.

    Und Felix, der heute so dauergechillt ist wie nie, wohl weil alle meine Leute ihn umschwirren, ist plötzlich komplett ungechillt. Verliert seine Dauer-Contenance. Brüllt die arme Coco an. Holt Wischmopp. Während die Bahn frei ist für mich. Zu den leckeren Rosen. 

    Und ich denke so: Hach, wäre ich doch einmal nur wie er. Ein Mensch. Um Macht zu haben. Um, wann immer ich will, an Rosen schnüffeln zu können. Lachen zu können. Weinen zu können. Fluchen zu können. Rausgehen zu können. Schokolade essen zu können. Kaffee schlürfen zu können. Und ich höre die wimmernde Coco neben mir. „Hach, könnte ich doch mal ein Mensch sein“, flüstert auch sie mir zu.

    Ita est: Und so erheben wir uns. Singen mit meinen Leuten „Happy birthday“ für Felix. Tanzen im wilden Beat. Drehen den Lautstärkeregler bei  „Sie mögen sich“ von Shaban und Käptn Peng bis auf den Anschlag. Und Coco, ich und meine Leute grölen: „Er mag sie, sie mag ihn.“ Und: „Doch, wohl bin ich ein Fuchs.“ Und: Ich bin ein Albatros.“ Und: „Dann werd ich zum Pelikan.“

    Coco und ich sind inspiriert. Sie philosophiert übers Altern. Und malt ein abstraktes Gemälde mit dem Titel „Zeitgeist“. Während ich catchy Kater-Reels auf Insta teile. 

    Wir hören US-Präsident Trump, der sich in seiner Rede an die Nation als Weltenverbesserer lobt. Mir wird übel. Und ich denke so: Ich will doch kein Mensch mehr sein. Ich will frei und stark wie ein Adler sein. Und sehe, dass auch Coco übel ist. Vom Mensch-Sein. Wir beide fliehen.

    Ich schwebe über den schneebedeckten Gipfeln der Alpen. Spüre den Hunger in mir. Sehe das feiste Murmeltier unter mir. Stürze herab. Will es krallen. Mit einem gezielten Nackentreffer töten. Das Murmeltier murmelt. Wehrt sich. Schreit. Und ich sehe: Cocos Augen in ihm aufblitzen. Und frage mich: Murmel-, Murmel-, Murmeltier, warum bist du bloß kein Stier?

    Will abdrehen, und es durchfährt mich ein glühender Blitz. Ich schlage die Augen auf. Würge. Sehe Rosenknospen aus mir kullern. „Musst jeden Scheiß fressen?“ höre ich meine Bruna sagen. Während sie mich und Coco sanft krault. Mir dröhnt der Kopf. War voll auf dem Trip.

    Im Rausch der Rose. Unsanft zurückgeholt. Ins Reale. Sagt der nun so verkaterte Hauptstadtkater. Der heute nicht über euch wachen kann. Und jetzt: Feiert Geburtstage und schmeißt Drogen ein. Leidet. Und chillt, Leute!

  • 24. Februar 2026

    Vier Jahre Ukraine-Krieg und die Gedanken des großen Moros

    Vier Jahre – eine unvorstellbar lange Zeit. Für mich. Vor vier Jahren – da war ich noch nicht geboren. Coco sowieso nicht. Vor vier Jahren, da marschierten die russischen Truppen in die Ukraine ein. Und zerstören seitdem das Land. Bombardieren zivile Einrichtungen. Und Energieanlagen. So dass viele Menschen in den vergangenen Wochen ohne Heizungen bei minus 20 Grad in ihren Wohnungen ausharren mussten.

    Für mich ist das ganz klar Terror. Den Kremldespot Putin ausüben lässt, um den Willen der Ukrainer zu brechen. Die ich bewundere: Denn viele wollen weiter Widerstand leisten. Während der Hass auf Putins Russland wächst.

    Vor vier Jahren war mein großer Kater-Bruder, mein Moro, der im vergangenen Sommer so plötzlich starb, schon in Aktion. Und schrieb sein Tagebuch. Mit Gedanken zur Lage des Menschen. Und wenn ich mir das heute so anschaue, so wirkt das seltsam aktuell. Als ob nicht vier Jahre vergangen wären. Denn schon mit Kriegsausbruch klangen seine Worte ähnlich wie meine heute noch: Ich höre daraus Unverständnis, Verzweiflung, Machtlosigkeit – gepaart mit Angst. Und doch – natürlich hat sich seitdem einiges verändert. In der Welt.

    Ich zitiere meinen Moro vom 24. Februar 2022: „Es ist etwas passiert, was die Grundfeste des Lebens hier erschüttert. Und eine Zeitenwende einleiten könnte. Es gibt Krieg in Europa“, schreibt er. Und weiter: „Die russische Invasion in die Ukraine ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts. Die Diplomatie hat voll versagt. Russland setzt plump auf das Recht des Stärkeren. Krieg scheint archaisch, aus der Zeit gefallen. Absehbar ist, dass sehr viele Menschen sterben und leiden werden. Es werden Generationen beschädigt, Fortschritt zerstört. Warum? Damit eine skrupellose Clique in Moskau an der Macht bleiben kann.“

    Und mir würden die Augen vor Schmerz tränen, wenn sie tränen könnten. Nun, Moros Worte haben sich mehr als bewahrheitet. Zehntausende Tote, Verletzte auf beiden Seiten. Unfassbare Wut, Hass. Eine tief gespaltene Welt kurz vor einem Weltkrieg. Millionen Flüchtlinge. Zerstörte Familien.

    Wie die von unserem Denys und seinen Leute. Die die Großeltern meiner Bruna zu Beginn des Kriegs für mehr als ein Jahr in Isernhagen beherbergten. Denys – mit seinen 18 Jahren – muss sich mittlerweile seit Jahren ohne Familie alleine in Warschau durchschlagen. Und hat es damit im Vergleich zu vielen Altersgenossen wahrscheinlich noch gut, die in einem Abnutzungskampf an der Front leiden müssen. Und sterben. 

    Wie frustriert ich bin: Über die Milliarden Dollar, die in die Waffenindustrie fließen. Über die EU, die es nicht einmal heute schafft, der Ukraine eigentlich schon zugesagte Milliardenhilfen zu geben – weil EU-Mitglied Ungarn das blockiert. Ebenso blockiert wie Sanktionen gegen Russland. Das auf dem Schlachtfeld bislang kaum Erfolge errungen hat. Im Gegenteil, zuletzt konnte die Ukraine kleinere Gebiete zurückerobern.

    Der Krieg hat auch ekelhafte Gewinner produziert, von der Rüstungsindustrie über die AfD bis hin zu Trump. Wobei man das bei AfD und Trump natürlich nur vermuten kann…. Und so muss ich es dem Moro von damals gleichtun. Stürze auf Felixens Zeitung. Und zerfetze sie. Tut so gut. Frust rauslassen. Sagt der deprimierte Hauptstadtkater. Der heute nicht über euch wachen kann. Und jetzt: Seid auch mal aggressiv. Und chillt, Leute! 

  • 23. Februar 2026

    Köterhassende Kater im Angesicht gestrandeter Flugpassagiere

    Ich hasse Köter. Diese sabbernden, stinkenden, devoten, angepassten und von Menschen abhängigen Wesen. Und weiß, dass es für mich kein gutes Zeichen ist, wenn Felix plötzlich aufjauchzt. Und viel zu laut ruft – lachend: „Da ist Charlie – in Hund“.

    Er schneidet ein Foto aus der Zeitung, auf dem ein Köter mit weißem Fell zu chillen scheint. Sieht mich, der gerade sanft auf dem Schemel des Pianos von Diego chillt. Hat dann die seiner Ansicht nach grandiose Idee, die Zeitungsseite auf mich zu legen. Was ich naturally nicht goutiere. Aufspringen will. Dann aber sehe, dass Felix bereit ist, zu bezahlen. Wenn ich bleibe. Und ich sehe: Der Preis stimmt: 28 Leckerli. Fürs Posieren: Kater. Mit Köter. Ich toleriere es mal. 

    Und denke – um mich abzulenken, den Ekel zu überwinden – an das, was mich heute am meisten berührte. Nicht etwa, dass kurz vorm vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs Milliardenhilfspakete der EU für die Ukraine an Ungarn zu scheitern drohen. Oder die USA einen weiteren Flugzeugträger Richtung Iran schicken. Dort ein Krieg näher rückt. Nein, es sind kleinere Dinge. Die mich touchen. Und ekeln.

    Kürzlich mussten 600 Passagiere in sechs Flugzeugen auf dem Flughafen in München eine Nacht in ihren Flugzeugen verbringen. Die bereits auf den Rollfeldern standen. Dann aber nicht starten konnten – wegen des starken Schneefalls. Und ein Zurück gab es auch nicht mehr. Weil – really – Busse gefehlt haben sollen, die Fluggäste ins Flughafengebäude zurück zu transportieren. 

    In Deutschland. In Bayern. Im reichen München. Wo ein Quadratmeter Boden 10.000 Euro kostet. Nun, ist was anderes. Aber  immerhin: Die Flugzeuge seien beheizt gewesen, die Passagiere hätten nicht frieren müssen, teilen die Fluggesellschaften mit. Sie sollen nun eine Entschädigungszahlung erhalten. Und ich frage mich so, wie hoch? Mehr als 30 Leckerli?

    Und ich frage mich, wie es sein kann, dass offenbar niemand die einzig richtige Entscheidung traf, die Passagiere irgendwie aus den Maschinen zu befreien. Die so mitten in einer Schneewüste in München Gefangene waren. Und denke so, wahrscheinlich das Beste, alle bleiben künftig zuhause. Im Revier. Denn Fliegen: Funktioniert nicht. Bahnfahren: Reine Glückssache. Autofahren: Staus. Zuhause aber: Gechillte Kater. 

    Ich will mal Milde walten lassen. Die Story der Süddeutschen Zeitung unter dem Foto des weißen Köters ist ja sogar nett. Diese Hündin – ein Spitz namens Jara – soll ein Therapieköter sein. Und helfen, Kindern und Angstpatienten den Zahnarztbesuch erleichtern. Ihnen helfen, sich zu entspannen.

    Also tatsächlich: Die Köterin hat was Katerisches. Auch wenn ich geradezu spüre, wie ihr schleimiger Sabber auf mein Ohr trieft. Ihr fauliger Atem mir die Luft nimmt. Scheint sie nicht per se bekloppt zu sein. Gute Erfahrung. Denke ich so. Schubladendenken also ist nie gut.

    Und tatsächlich, alles okay, denn ich bekomme von Felix meine Leckerli 29 bis 34. Fürs Ausharren und Posen mit dem weißen Spitz auf mir. Sagt der entspannte und trotzdem köter-hassende Hauptstadtkater. Da über euch wacht. Und jetzt: Sucht Doppelgänger. Und chillt, Leute!

  • 22. Februar 2026

    Coco akzeptieren am Tag des Palmen-Desasters und Abschieds von Erna

    Ich akzeptiere einfach mal. Dass andere anders sind als ich. Sich anders verhalten. Andere Maßstäbe haben. Die ich auch so manches Mal überhaupt nicht nachvollziehen kann. Aber: Ich merke, wenn ich das nun alles einfach mal akzeptiere, fällt auch mir einiges leichter. Meine Verbissenheit schwindet. Und ich muss nicht mehr ständig über Coco ablästern.

    Zum Beispiel über ihre bekloppte Wasser-Leidenschaft. Boah, wie sie heute wieder wie ein Drogen-Junkie, ähh, eine Junkine, ha, ha, am Hahn hing. Schiefer Kopf. Um die Tropfen einzusaugen, aus dem Strahl, dessen Gischt nicht nur ihre Schnurrbarthaare, sondern das gesamte Face benetzte. Eklig. Finde ich. Nice. Findet sie. Und ich? Lasse das jetzt einfach mal so stehen. Akzeptiere. Ohne zu richten. 

    An einem Tag, an dem die Olympischen Winterspiele zu Milano und Cortina enden. Die für mich vor allem der ukrainische Skeleton-Pilot symbolisiert, der von seinem Wettbewerb ausgeschlossen wurde, weil er dabei einen Helm tragen wollte, auf denen die Porträts von 22 von den Russen getöteten Athleten abgebildet waren. Das Verbot: Für mich inakzeptabel. Wirklich. Unmöglich, hier zu akzeptieren.

    Vor allem, wenn ich sehe, dass ein italienischer Snowboarder startete, auf dessen Helm die russische Fahne zu sehen war. Und ich höre, wie die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees den mündigen Athleten fordert. Der nun aber offensichtlich bestraft wurde. Eben genau deswegen: Mündig – und Zeichen setzen wollend.

    Während eine sich offenbar sexy findende niederländische Eisschnellläuferin nach ihren Siegen den Reißverschluss ihres Rennanzug so weit aufriss, dass der Sponsor ihres BHs gut zur Geltung kam. Und US-Präsident Trump einen Landsmann als echten Loser beschimpfte, der sagte, er könne sein Land nur mit gemischten Gefühlen vertreten. 

    So war das – bei Olympia 2026. Vorbei – diese inakzeptablen Spiele. Wie auch die Ära einer guten Freundin der Oma meiner Bruna in Isernhagen. Erna – kürzlich gestürzt und nun temporär zum Aufpäppeln in einem Pflegeheim – wird von ihrer in Innsbruck lebenden Tochter dorthin geholt. Erna akzeptiert. Den Abschied aus Isernhagen nach mehr als sechs Jahrzehnten. Den Abschied von Freunden, Heimat.

    Aber auch Oma Lotte sieht: Es ist gut so. Auch wenn die gewohnten Treffen künftig wegfallen. Sie akzeptiert. Weil alles andere eh nichts bringt. Sondern nur unnötig Kraft kostet.

    Und ich raffe, warum Coco wie ein Drogen-Junkie am Wassertropf hängt. Sie wäre ansonsten fast erstickt. An der Erde, die sie inhaliert hat.

    Nachdem sie nun zum mittlerweile siebten Mal unsere selbst gezogene Palme in meinem Revier erklomm. Zum bereits siebten Mal mit ihr umkippte. Beim Sturz zum bereits siebten Mal der Übertopf zerbarst. Die Erde sie bereits zum siebten Mal besudelte. Und auch ihr Mund voll damit war. Während Katrins auf dem Boden zum Trocknen ausgelegte Aquarellmalereien zum ersten Mal mit dunkler Erde und Scherben bedeckt waren.

    Nun, Die Stimmung in meinem Revier: Unterirdisch. Nicht akzeptabel. Ich höre Stimmen, die feiern, eine Katze habe zum Glück nur sieben Leben. Nun, besser ich ende für heute. Sagt der nun gestresste Hauptstadtkater. Der gerne über euch wachen würde. Und jetzt: Akzeptiert, was nicht zu ändern ist. Und chillt!

  • 21. Februar 2026

    Coco knutscht Harry Potter und wird unerwartet sichtbar

    Unerwartetes ist manchmal unsichtbar. Für einen. Obwohl es sichtbar wäre. Und natürlich auch ist. Vor allem, wenn man es erwarten würde. Coco im Bücherregal sehe ich erst mal nicht, obwohl ich da hinschaue. Aber sie da eben nicht vermute. Ich sehe stattdessen: Zwei schwarze Punkte.

    Harry Potters Brille. Denke ich so. Vom Cover des Bands mit dem Halbblutprinzen. Und dann bewegen sich die Punkte. Richtung Potters Mund. Und endlich erkenne ich. Das sind ja Katzenaugen. Das ist ja Coco. Und sie knutscht Harry. Really. Komplett unerwartet. Denke ich so.

    Das Gegenteil von unerwartet und unsichtbar: US-Präsident Trump. Absolut sichtbar – im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Und komplett erwartbar, was der Typ so macht. Weil er so eindimensional, affektgesteuert ist.

    Gestern hatte ihm das höchste US-Gericht ja eine historische Niederlage zugefügt, indem es einen Großteil seiner im vergangenen Jahr erhobenen Zölle als illegal bezeichnete und einkassierte. Dass Trump darauf reagiert, offensiv und aggressiv, war klar. Erst kündigte er an, einen weltweiten Zoll von 10 Prozent auf Importe zu verhängen, heute dann erhöhte er auf 15 Prozent.

    Er rechtfertigt sein Agieren unter Berufung auf ein Handelsgesetz von 1974 – das erlaubt, für bis zu 150 Tage Zölle zu erheben. Experten allerdings bezweifeln, ob die nötigen Voraussetzungen zur Nutzung dieses Gesetzes überhaupt da sind. Unerheblich für Trump. Und ich denke so: Erwartbar, dass der Typ auf Experten nichts gibt. Und sein Ding durchzieht. 

    Erwartbar auch, dass solch erratisches Handeln Hass erzeugt. Unerwartet jedoch wiederum, wo Hass so manches Mal zuhause ist. Felix erzählt von einem Freund, der sich vor wenigen Tagen nach einem Gottesdienst mit zwei christlichen Iranerinnen traf, die vor fünf Jahren nach Deutschland gekommen sind.

    Gut gelaunt, fast perfekt Deutsch sprechend, Kopftuch tragend, hätten sie plötzlich gewütet: Seit einem Jahr wohne eine Syrerin in ihrer Nachbarschaft, mit ihren sieben Kindern. Sie könnten nicht verstehen, dass ihr Asyl gewährt worden sei, obwohl sie offensichtlich nur eine Mission habe: In Deutschland den Islam zu verbreiten.

    Und ich frage mich so, warum Menschen sich gegeneinander ausspielen. Im Großen, im Kleinen, überall. Und blicke zur Bücherwand: Durch die Coco schweift. Und den dort liegenden Staub der Jahrzehnte aufwirbelt. Ich niese. Sie niest. Felix asthmatiert.

    Muss da tatsächlich eine dämliche Katze spazieren, die eh nicht lesen kann? Frage ich mich. Ermahne mich dann zur Lockerheit. Von der Muse geküsste Literaturkatzen soll es ja geben. Und Harry Potter und sie haben geknutscht. Ich bin Augenzeuge. Sagt der open-minded Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Erwartet das Unerwartbare. Und chillt, Leute!

  • 20. Februar 2026

    Wenn Allmacht zu Ohnmacht mutiert und was das mit Trump und Andrew zu tun hat

    Manchmal denke ich, ich bin allmächtig. Um dann ohnmächtig abzustürzen. Denn: Naturally – Allmacht gibt es nicht. Nicht mal Andrew hat sie, der ehemalige britische Prinz. Und auch Trump nicht, der US-Präsidente. War eigentlich schon immer klar. Nur diesen Typen selbst nicht – offensichtlich.

    Der eine – Andrew – gab vermutlich Geheimdokumente an seinen Freund weiter, den verurteilten Sexualstraftäter Epstein – und wurde gestern nun als erstes ranghohes Mitglied der Königsfamilie seit mehr als 350 Jahren verhaftet. Der andere – Trump – erleidet heute vor dem höchsten US-Gericht eine historische Niederlage.

    Und beide scheinen voll überrascht. Dass ihnen jemand Paroli bietet. Und ich denke so: Es funktioniert doch – niemand steht über dem Gesetz. 

    Heute also der Oberhammer, der mir ein Stück den Glauben zurückgibt, dass es in den USA doch noch so etwas wie Rechtsstaat und Gewaltenteilung gibt. Nachdem Trump in den vergangenen Monaten selbstherrlich und mithilfe von Dekreten am US-Parlament vorbei regierte. Und da weder die Volksvertreter noch die Gerichte aufbegehrten, machte Trump immer weiter. Fühlte sich bestätigt.

    Bis heute der Supreme Court einen Großteil seiner Zölle kippte, mit denen er im vergangenen Jahr die Welt überzogen hatte. Und das damit begründete, dafür hätte Trump die Zustimmung des Kongresses benötigt.

    Nice, denke ich so. Damit bringt der Supreme Court dem Präsidenten die bislang größte Niederlage seiner zweiten Amtszeit bei. Und zeigt: Da gibt es eine Institution, die – obwohl sogar mehrheitlich republikanisch besetzt – dem Republikaner Trump die Stirn bietet. Also: Ein schöner Tag. 

    Klar, Trump wäre nicht Trump, wenn er nicht sofort zurückschlüge. Wütet. Die Richter des Supreme Courts, die er selbst ernannt hatte, als Schande bezeichnete. Und sofort auf einer anderen Grundlage neue Zölle erhebt.

    Klar aber ist: Wenn die USA tatsächlich die erhobenen Zölle   an die Importeure zurückzahlen müssten, würde das das ohnehin hoch verschuldete Land noch tiefer in die Krise stürzen – was dann für die Republikaner bei den Zwischenwahlen im Herbst negative Folgen haben könnte. Frohlocke ich. Ist zwar noch lange hin. Und viel Konjunktiv, you know? Aber: Hoffnung ist da.

    Denn: Andrew darf nicht alles. Trump darf nicht alles. Und ich wohl auch nicht. Denke ich so. Chillend im gleißenden Licht auf dem Klavier liegend, meinem Thron. Fühle mich erhaben. Mit meinen Gedankenfetzen. Merke dann: Allmacht ist nichts anderes als Ohnmacht.

    Was ich beweisen kann, mit meinem Lieblingsparadoxon – here you are: Wenn Gott allmächtig wäre, müsste er einen Stein schaffen können, der so schwer ist, dass er ihn nicht aufheben kann. Ha, ha. Mir bleibt der Lachreiz im Halse stecken. Denn ich stürze vom Thron.

    Weil mich das schwarze Ungeheuer von hinten anzuspringen scheint. Mein Fluchtreflex ist geweckt. Die Erkenntnis kommt erst unten: Eitelkeit straft Allmachtsfantasien. Und tötet Schatten. Sagt der zerknirschte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Seid demütig. Und chillt, Leute!