Hauptstadtkater

29. März 2026

Breakdance für den Weltfrieden – Höllenbrüder unter sich

Es ist unfassbar. Von was für Typen die Welt dominiert – und bombardiert – wird. Nicht nur mit Raketen. Sondern auch mit Worten. Da ist US-Präsident Trump. Der droht dem Iran, die Hölle würde über das Land hereinbrechen, wenn es die Straße für Hormus nicht für den internationalen Schiffsverkehr wieder freigebe.

Und anders als westliche Partner, denen Trump ähnlich gedroht hatte, ziehen die iranischen Revolutionsgarden nicht zurück, sondern setzen rhetorisch einen drauf: Wenn die USA tatsächlich Bodentruppen einsetzen würden, würden die im Sumpf versinken. Drohen sie. Getötete US- Soldaten würden dann den Haien im Persischen Golf zum Fraß vorgeworfen. 

Das ist tatsächlich Realität: So reden die Leute miteinander, die Macht haben. Und für die andere Menschen deswegen sterben. Müssen. Dabei erinnert dieses prollige Gerede eher an das von pubertierenden Jungs – nach dem Motto: Ich bin der Größte. Oder wie Dialoge aus einem extrem schlechten Film.

Nun, ich habe zuletzt immer wieder versprochen: Be positive. Also: Wo ist Coco? Ich stürze mich auf sie. Sie sich auf mich. Wir tanzen. Im wilden Rhythmus. Crazy, wie biegsam sie ist. Wie krass sie springt. Ich spüre Plus Aura.

Und Diego begeistert: „Ihr seid wie die Breakdancer heute beim Battle für die Meisterschaft. Müsst euch nur noch auf dem Kopf drehen. Und einen Überschlag machen. Dazu gebe ich euch dann meine krassen Beats.“ Und ich würde milde lächeln. Wenn ich lächeln könnte. Über diese kindliche Begeisterung. Für menschliche Tanzkünste. Für das Unvollkommene.

Immerhin: Gut, wenn Menschen ihre Energie so verpulvern. Und nichts zerstören. Und es ihnen auch nichts ausmacht, dass diese Breakdance-Meisterschaft von Red Bull gesponsert wird. Das Brauseunternehmen, das für seine Geldspritzen an einen Leipziger Fußball-Bundesligisten gehasst wird. Von vielen. 

Aber wehren könnten sie sich schon, die Menschen. Denke ich so. Um nicht von diesen eben erwähnten dummen Typen wie Trump und Co. deren Willen aufgedrückt zu bekommen. Die sich dann auch noch in ihrem Tun bestätigt fühlen, wenn sie keinen Widerstand merken.

Aber – und ich spüre weiteren Plus Vibe: Ich bekomme Hoffnung, wenn ich die Millionen bei den Anti-Trump-Protesten in den USA sehe. Und wie nice, dass auch im Ausland gegen Trump protestiert wird. Der Anfang vom Ende für diesen Despoten? Wahrscheinlich bin ich zu optimistisch.

Und spüre zugleich einen Minus-Vibe: Vom Buckelwal. Dem Buckelwal. Der derzeit alle Debatten bestimmt. Das Tier hat wieder in der Ostsee auf einer Sandbank aufgesetzt. Kommt wieder nicht weiter. Und er sei schwach. Sagen Tierschützer.

Und ich denke so: Es ist ein Wal. Der so viel Aufmerksamkeit und damit Energie auf sich zieht. Die ihm nichts nutzt. In seiner Hölle. In der zum Glück wenigstens die Haie fehlen. Noch. Sagt der tanzende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Setzt eure Energie zielgerichtet ein. Und chillt, Leute!  

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