Monat: August 2026

  • 31. August 2026

    Selbstekel wegen der Faszination über das Grauen von Nepal

    Kann ich es aushalten? Kann sie es aushalten? Halten wir es zusammen aus? Ein Versuch ist es wert. Denke ich so. Und klettere auf den Schoß meiner Bruna. Vor mir trieft Fett von ihrem Brot, neben ihr flimmert ihr iPad. Mit der Netflix-Serie „Outer Banks“.

    Ich will ihre Nähe. Gekuschelt werden. Und meine Bruna so: Hat Hunger, will endlich essen, Ruhe, aber auch „Outer Banks“ suchten und dabei abschalten. Nimmt mich dazu stöhnend (sic: stöhnend, mich!) in Kauf. Sie sei ja Multitasking, meint sie noch generös. Hält es dann aber nicht aus, als Felix plötzlich mit gezückter Handykamera vor ihr, vor uns steht. Für Fotos. Von diesem weirden Moment. 

    Und ich denke so, das ist doch wahre Ambiguitätstoleranz. Meine Alea muss das Vieldeutige, Ungewisse jetzt aushalten. Um nicht auszurasten. Oder zu fliehen. Muss aushalten, dass sie von Felix (stark) und mir (ein wenig) genervt ist, wir aber beide ja eigentlich ihr voll zugewandt sind. Weil wir sie mögen.

    Sie aber muss erst mal ihre Primärbedürfnisse erfüllen, also essen und chillen, um wieder Kraft zu schöpfen. Und zugewandt sein zu können. Und ich – muss aushalten, dass meine Bruna neben mir andere Götter hat – ein Toast und eine Serie. Endlich macht Felix seine Fotos. Und zieht von dannen. Eine Uneindeutigkeit weniger…

    Denn ich brauche Eindeutiges. Für Ruhe. Und Entspannung. Die vergangenen Tage habe ich eine schreckliche Katastrophe einfach verdrängt – die Sturzflut im Himalaya-Gebirge, durch die in Nepal, Tibet und China Hunderte, wahrscheinlich Tausende Menschen ums Leben kamen. Natürlich auch Katzen, Kater – und andere Tiere.

    Ganze Dörfer wurden von Schlammlawinen begraben. 1.000 Tote sind geborgen, 5.000 weitere werden vermisst. In den sozialen Netzwerken werden immer mehr Videos gepostet, die den Horror zeigen, wie die Fluten Gebäude erfassen, auf deren Dachterrassen zig Menschen stehen – die dann mit dem kollabierenden Haus mit ins Wasser stürzen.

    Krasse Urgewalt. Die faszinierend ist. Ich merke, ich kann nicht wegschauen. Es ist wie ein Katastrophenfilm. In real. Die Ästhetik des Grauens. Bin angewidert, angeekelt von mir selbst. 

    Und höre Felix. Der sagt, er habe zuletzt am 11. September 2001 so etwas Ähnliches empfunden. Als die Flugzeuge von islamistischen Terroristen in die Türme des World Trade Centers in New York flogen. Die einstürzten. Aus denen Menschen sprangen. Wie in einem Videospiel.

    Und ich denke so: Krasse Mehrdeutigkeiten. Meine Bruna erträgt sie stoisch. Und entspannt sich, als das Essen endlich wirkt und der Zucker ihr Blut erreicht. Meine Bruna krault mich nun sogar. Ich lecke an ihrem Brot. Zusammen aushalten ist eben doch besser als alleine das durchzustehen. Wir können Multitasking. Also doch. Sagt der entspannte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Seid stark. Und chillt, Leute!

  • 30. August 2026

    Warum ich mir nichts zutraue und stinke

    Ich fühle mich so richtig – sorry – scheiße. Deprimiert. Denke, heute nichts auf die Reihe zu bringen. Nicht mal Leckerli von meiner Bruna einfordern zu können. Und alle meine Leute sagen – einer nach dem anderen – zu mir, als sie mich chillend auf dem Sessel sehen: „Oh, Charlie, wie süß du wieder ausschaust. Lass dich mal knuddeln.“

    Also genau das, was ich in diesem Moment nicht will, hasse. Eigen- versus Fremdwahrnehmung. Denke ich so: Wie das differiert. Bei Menschen jedenfalls. Denn Kater und Katzen riechen, wenn andere Lebewesen in Ruhe gelassen werden wollen. Merken das an deren bitteren Ausdünstungen.

    Kurz: Wenn ich unpässlich und genervt bin (sic: Das gibt es tatsächlich!), dann stinke ich, würde Mensch sagen, wenn er feinere Nüstern hätte. Menschen aber sind eben leider wahrnehmungsgestört. Opfer eben. Die auch deswegen zu Tätern werden. 

    Und so finde ich es fantastisch, dass Laura für mich ein Schild gemalt hat und auf dem Tisch in der Küche platziert hat. Auf dem Plakat steht in großen Lettern: „Ich trau mir oft nichts zu.“ Und ich denke so: Yes, Treffer, das ist bei mir genau der Grund für mein Unwohlsein.

    Aber: Als ich mich  auf das Schild lege, verscheucht mich Laura sofort. Und sagt, das sei ihr Plakat. Sie habe es bei einer Psychotherapeutinnen-Fortbildung gemalt. Der Seminarleiter habe die Aufgabe gestellt, einen belastenden sogenannten Glaubenssatz aufzuschreiben. Bei ihr sei es eben dieser Satz gewesen, der ihr spontan eingefallen sei.

    Und für sie überraschend – auch die anderen 19 Teilnehmerinnen hätten ähnliche Sätze aufgeschrieben. Gestandene Therapeutinnen, die so selbstsicher wirkten. Hatten da Sätze stehen, wie, dass sie sich nicht wahrgenommen fühlten (wie ich), dass sie fürchteten, total nervig zu sein (ich nicht), ihre Ziele eh nicht erreichen zu könnten (wie ich).

    Und ich denke so: Alta, alles Expertinnen, alles Leute, die Leuten helfen sollen, mit Problemen wie eben diesen zurecht zu kommen. Oh weia, Menschen! Immerhin: Die in der Fortbildung versammelten Therapeutinnen scheinen es geschafft zu haben, mit ihren Unsicherheiten umzugehen – sonst wären sie ja nicht in dem Job. Denke ich so.

    Und genau das brauchen dann eben auch ihre Patientinnen, Den richtigen Umgang mit Unsicherheit. Denn die Erkenntnis scheint ja zu sein: Letztlich sind alle Menschen unsicher.

    Nun  – Laura erzählt weiter, der Seminarleiter habe sie dann aufgefordert, alle Teilnehmerinnen sollten sich je einen Partner suchen. Und diesem den eigenen Glaubenssatz langsam sagen: Das auszuhalten, sei extrem intensiv gewesen. Sagt Laura. Und zu merken, dass es allen ähnlich gehe. Danach hätten sie ihren Satz 20 Mal hintereinander immer schneller wiederholen sollen. Der Satz und sein Inhalt hätten sich so verflüchtigt. Sehr nice. Sagt Laura. 

    Während Coco tatsächlich auch mich springt. Obwohl ich deprimiert bin. Trotz meines bitteren Gestanks. Alleine: Sie weiß es, dass ich sie gerade nicht will. Und macht es trotzdem. Um mich zu ärgern. So sind sie. Katzen. Ich beiße zurück. Habe tatsächlich Spaß. Sagt der nun optimistische Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Akzeptiert Schwäche. Und chillt, Leute! 

  • 29. August 2026

    Wie ich die geistesgestörten Russen stoppen würde

    Es gibt News von Rudi. Das ist der Kater unserer ukrainischen Freunde, die vor mehr als vier Jahren nach dem Überfall Russlands auf ihr Land bei den Großeltern meiner Bruna in Isernhagen Unterschlupf fanden. Rudi durfte nicht – mit in den Urlaub seiner Leute. Natascha war mit Denys und Rita in Südfrankreich. In der Provence. In Marseille, Monaco, Nizza, Saint Tropez, Cassis – sie wanderten, schwammen im Meer.

    Es sei wie ein wunderbarer Traum gewesen, schreibt Natascha. Und ich denke so: Es klingt wie bei meinen Leuten, ganz normal. Ist es aber nicht – denn was kommt nach dem Urlaub? Die Rückkehr in ein Land, das täglich von Mördern beschossen wird. 

    Sie habe gelernt, von Tag zu Tag zu leben, nichts großartig zu planen. Sagt Natascha. Trotz der ständigen Gefahr gebe es aber auch sowas wie Normalität. Im Ausnahmezustand. Auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die zuletzt immer stärker ins Visier russischer Raketen geriet.

    Trotzdem säßen die Menschen tagsüber in Cafés und chillten. Abends gehe es dann eben in die U-Bahnstation. Um vor den Raketen und Drohnen aus Russland geschützt zu sein. Die kaum noch abgewehrt werden können. Weil für das US-Raketensystem Patriot Munition fehlt. Die die Amis selbst brauchen. Für ihren Krieg gegen den Iran.

    Was der russische Machthaber Putin weiß. Und nun mit voller Wucht Zivilisten beschießen lässt. Um die Bürger zu zermürben. Allerdings, ob die Strategie fruchtet, frage ich mich so, als ich Nataschas Worte höre: „Keiner kann die geistesgestörten und blutrünstigen Russen derzeit stoppen. Das müssen wir aushalten.“ Zorn statt Angst. Und ich bewundere sie. Und die anderen Ukrainer. 

    Die sommerliche Idylle auf Nataschas Urlaubsfotos trügt. Ihr Mann kann nicht dabei sein. Er darf die Ukraine nicht verlassen. Auf der Rückreise müssen Natascha und Rita sich dann in Warschau von Denys verabschieden. Der dort nun seit anderthalb Jahren studiert, jobbt, lebt.

    Weil er nicht in seine Heimat zurück kann. Weil er dann an die Front müsste. In einen sinnlosen Krieg. Seit mehreren Jahren hat er nun seinen Vater nicht mehr gesehen. Alles andere als normal. Für einen mittlerweile 19-Jährigen. Und seine Familie. Denke ich so.

    Und höre von Rudi. Dem sei in der 30 Quadratmeter Wohnung langweilig. Meint Natascha. Sie sei einfach zu klein. Was ihn depressiv mache. Er habe auch keine Lust mehr, seinen eigenen Insta-Channel-zu bespielen. Bis fünf Tage vor Kriegsausbruch habe er auf www.instagram.com/rudi_abyssin seine Gedanken notiert. Seitdem nicht mehr. Vielleicht fange er ja wieder an mit Schreiben. Wenn der Krieg vorbei ist. Sagt Natascha.

    Rudi, denke ich so, scheint tatsächlich eine Art Seelenverwandter von mir. Während die Russen erneut Kiew mit Drohnen und Raketen überziehen. Und ein Munitionslager treffen: Mindestens 37 Tote. Ich bin sooo fassungslos. Über diese Menschenverachtung. Diesen Zynismus.

    Lege mich hin. Träume von mir als Weltenretter. Wie ich zusammen mit Rudi den Kreml stürme. Tja, Coco springt auf mich. Das ist die Realität. Vorbei der wunderbare Traum. Sagt der erschütterte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Bleibt stark. Und chillt, Leute! 

  • 28. August 2026

    Wie Odysseus und ich alle Handys killen und so die Welt retten

    Feel good. Strong. Unabhängig. Denke ich so, als ich an Diegos Kreatinpulver schnuppere. Und einige Partikel offenbar in meine Nüstern strömen. Ich spüre, wie sich meine Muskeln straffen, vergrößern, spüre unbändige Energie. Ein Wundermittel. Denke ich so. Wohl wissend, dass das erst mal nur Einbildung sein kann. Weil es längerfristig wirkt. Aber egal, ob Placebo oder nicht, am Ende zählt nur das Ergebnis: Und. Ich. Schwebe. 

    Was Felix natürlich sofort wieder mit gezückter Handykamera festhält. Der Typ sieht Welt nur noch durch Linse. Damit auch mich. Denke ich frustriert. Und hungrig. Was eigentlich ja vollkommen verrückt ist. Dieser Fotowahn. Mehr als fünf Milliarden Aufnahmen knipsen Menschen täglich, auf der ganzen Welt. Sagt eine Studie von Psychologinnen der Binghamton Uni im US-Bundesstaat New York.

    Und ich denke so: Wer hat das gezählt? Nun, egal, fast alle Fotos jedenfalls verschwinden in Speichern und Clouds. Und werden nie wieder angeschaut. Forscher haben nun rausgefunden, dass das ständige Fotografieren dann auch noch negative Auswirkungen auf das ohnehin schwache menschliche Gedächtnis hat.

    Wenn Menschen also etwas fotografiert haben, erinnern sie sich schlechter daran, als wenn sie es nur betrachtet haben. Wird berichtet. Und ich denke so: Wahrscheinlich denken Menschen, wenn etwas auf externen Speichern drauf ist, brauchen sie es sich selbst nicht mehr einzuprägen.

    Übrigens: Soll auch für Screenshots gelten. Und auch abfotografierte Folien in Uni-Vorlesungen werden schlechter erinnert, als wenn Studenten und Studentinnen sich selbst schriftliche Notizen dazu gemacht haben. Heißt es in der Studie. 

    Und mir wird klar, warum die rechtsextremistische AfD trotz der Nazi-Vergangenheit in diesem Land  und trotz ihrer menschenverachtenden und nicht-finanzierbaren Wahlkampfparolen kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt so stark ist. Die Menschen nehmen die entlarvende Berichterstattung über die Partei und ihre unhaltbaren Versprechen, ihren Menschenhass gar nicht mehr wahr.

    Finden es nicht absurd, sondern stimmen zu, wenn die Partei  mehr oder weniger deutlich propagiert: „Die DDR war geil.“ Weil ihre Speicher, ihr Gedächtnis nicht mehr funktioniert. Denke ich so. Abgestumpft durch ständigen Handy-Konsum, ständiges Fotografieren. Und so kann Aufklärung eben nicht mehr funktionieren.

    Sie rieselt an jenen vorbei. Weil sie knipsend vor der Sonnenfinsternis stehen. Weil sie mittlerweile selbst im Kino knipsen. Wie Felix erzählt, als er vom Film „Odyssee“ euphorisiert aus dem Kino in mein Revier schreitet.

    Und ich merke, wie mir das Kreatin den Kopf vernebelt. Schwebe weiter. Spüre Stärke wie nie zuvor. Denke so: Hoffentlich hat er, Felix, den Odysseus fotografiert. Möge der alte Grieche auferstehen. Und mit mir zusammen die Welt wieder ins Lot bringen.

    Wir würden als erstes alle Handys vernichten. Die Welt auf diese Weise retten. Damit die Menschen wieder sehen. Wie sich der Mond vor die Sonne schiebt. Wie die AfD lügt. Wie ich fast verhungere. Sagt der ungehaltene Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Schluckt Kreatin. Und chillt, Leute! 

  • 27. August 2026

    Warum ich Coco schlage und ausländische Ärzte rausgeschmissen werden sollen

    Alle sind so unversöhnlich. Absolut in ihren Ansichten. Schnell gekränkt, wenn ihnen widersprochen wird. Alles nur schwarz oder weiß. Auch ich. Übrigens auch Coco. Obwohl die ja schattiert ist, also gescheckt. Ich liege also auf dem einzigen Sonnenplatz im Revier. Coco springt auf mich. Und vertreibt mich. Qua Körper. Weil sie da sein will, wo ich bin. Kompromisslos. Punkt.

    Menschen sind schon so im jugendlichen Alter. Laura erzählt von ihrem Psychiatrie-Patienten Noah, 16 Jahre. Er klagt, er müsse am Nachmittag nochmal für das Fach Politische Bildung in die Schule. Darauf habe er absolut keinen Bock. Und Laura so: „Na, das Fach ist doch super, gerade wo bald in Berlin gewählt wird und Du erstmals darfst.“

    Noah, lachend: „Politische Bildung brauche ich nicht. Da weiß ich alles.“ Laura staunt. Über das Selbstbewusstsein. Eines eigentlich zutiefst Verunsicherten. Und ich denke so: Herrliches Beispiel für die These, dass Menschen mit eher geringem Wissen ihre Kompetenz überschätzen – und andersrum Hochqualifizierte ihre Fähigkeiten eher unterschätzen. Was auch für Kater und Katzen gelten könnte. Überlege ich so – mit Blick auf die bräsig auf meinem Platz chillende Coco. 

    Zurück zum Menschen. Und jenen bei der AfD, die obige These herrlich belegen. In ihrem Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt fordern die tumben Rechtsextremisten auf Seite 423: „Medizinstudenten statt Importärzte“. Ausländische Ärzte seien wegen Sprachbarriere und kultureller Differenz oft kaum geeignet, „unsere Bürger richtig zu behandeln“.

    Hinzu komme oft eine zweifelhafte oder schwer einschätzbare Qualifikation bei ausländischen Abschlüssen. Und deswegen fordern die Rechtsextremen: „Wir werden deshalb alles dafür tun, künftig nicht mehr auf ausländische Ärzte angewiesen zu sein.“

    Unfassbar. Denke ich so. So viel Inkompetenz, so viel Geraune von Leuten, die sich aufführen wie die künftigen Könige von Deutschland. Die aber keine Kompetenz haben. Ärztepräsident Reinhardt – zweifellos ein Experte – kontert: Ausländische Ärzte seien unverzichtbar. Sie würden dringend gebraucht. „Als globale Wissenschaft verbindet die Medizin Fachleute auf der ganzen Welt.“

    Diego entspricht den AfD-Vorstellungen. Deutsch, willig und fähig, Medizin zu studieren. Er will helfen, weil er helfen will. Not lindern. Top. Denke ich so. Er besuchte jetzt Freunde an der Ostsee,  der Vater Landarzt. Der Diego zu einem Notdienst mitnimmt. Und Diego packt mit an. Eine alte Frau ist von ihrem Klo gefallen, mit vereinten Kräften tragen Diego und der Arzt sie in ihr Bett.

    Befriedigender Job. Sagt Diego nach der Schicht. Während Laura erzählt, Noah habe dann gesagt, er habe längst per Brief gewählt. Grüne. Dann habe er laut aufgelacht. „Nee, verrat ich natürlich nicht. Derzeit gibt es eigentlich nur eine Partei, oder?“

    Sehe ich nicht so. Spüre aber, dass ich auch Kraft habe. Die ich nun nutze. Ein Prankenschlag geht auf Coco nieder. Und schon fliegen die Fellfetzen. Weiß. Und Gescheckt. Sagt der versöhnliche Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Seid offen. Und chillt, Leute!

  • 26. August 2026

    Wie die Polizei Nährboden für die AfD schafft

    Meine Bruna musste vor einem Vierteljahr erleben, wie ein Mann in einem Zug vor ihr und mehreren Klassenkameradinnen masturbierte. Die Mädchen informierten den Zugbegleiter, am nächsten Bahnhof nahm die Bundespolizei den Mann in Gewahrsam. Die Mädchen weinten. Die Klassenfahrt – verdorben.

    Anderthalb Monate später schrieben sie das Horrorerlebnis auf Forderung der Polizei detailliert auf. Und hofften, alles sei getan. Falsch gedacht. Denn erneut kam nun ein Brief der Polizei, mit der Aufforderung, persönlich in einer Dienststelle zu erscheinen, um den Verdächtigen per Lichtbild zu identifizieren. Und den Vorfall schriftlich zu schildern.

    Und, I guess, selbst mein Puls ging hoch. Die Mädchen jedenfalls empört. Was das solle? Sie hätten den Mann bereits bei dessen Festnahme live identifiziert. Und den Vorfall bereits schriftlich ausführlich geschildert.

    Felix ruft bei der für den Fall zuständigen Polizistin an. Und die so: Was, es werde bereits ermittelt? Das habe sie nicht gewusst. Dann sei ihr Schreiben gegenstandslos. Ja, sie könne die empörte Reaktion der Mädchen verstehen. Tue ihr leid. Aber: Ob Felix ihr noch die Vorgangsnummer der ermittelnden Behörde schicken und die anderen Betroffenen informieren könne. Das würde ihr die Arbeit erleichtern. 

    Und ich denke so, kann ja alles passieren. Aber ist eben auch eine Art Symbol für den Zustand des Patienten Deutschland. Also, dass nicht einmal mehr die Kommunikation bei der Polizei intern funktioniert. Nicht mal eine Nummer selbstständig herausgefunden werden kann. Und Felix den anderen Betroffenen Bescheid geben soll, dass erst mal nichts gemacht werden müsse.

    Und das bei einem Thema wie sexuellem Übergriff. Von dem neun traumatisierte Teenagerinnen betroffen sind. Die nun erneut damit konfrontiert werden. Und zurecht den Sinn einer weiteren Befragung in Zweifel ziehen. Und so bereits im jugendlichen Alter massiven Frust, Wut gegen ein offensichtlich unfähiges System entwickeln. 

    Sorry, nun ein großer Sprung. Aber das Erlebnis meiner Bruna soll ja auch nur ein kleines Beispiel dafür sein, wo und wie der Nährboden für Rechtsextremisten gedeihen kann. Jene also, die mit Vorliebe auf das „System“ eindreschen. Wie kaputt es sei. Dass es dringend einen Politikwechsel brauche. Um es zu reparieren. Mit ihr, der AfD. 

    Was viele Wähler eben glauben wollen – und ein Erlebnis wie das meiner Bruna als Exempel für ein kaputtes Deutschland betrachten. Einfach, weil es so einfach ist. Das zu glauben. Und es so gut tut, die einfachen Antworten der AfD zu bejubeln – in einer immer komplexer werdenden Welt.

    Wo einem die AfD einfach so sagt, Klimawandel gebe es nicht – ungeachtet dessen, dass auch in Deutschland die Flüsse kaum noch Wasser führen und Wälder brennen. Wo einem die AfD sagt, wenn die Migranten raus seien, werde alles besser – obwohl allein im in knapp zwei Wochen wählenden Sachsen-Anhalt dann jede Frau fünf Kinder bekommen müsste, damit der Arbeitsmarkt nicht zusammenbricht.

    Aber vielleicht, hoffe ich so, wachen die Menschen ja doch noch auf. Vielleicht sind die Umfragen, nach denen die AfD in dem kleinen Bundesland mit seinen 2,1 Millionen Einwohnern weit über 40 Prozent der Stimmen bekommen wird, falsch. Die Hoffnung regiert.

    Meine Bruna und ihre Klassenkameradinnen sind erst einmal beruhigt. Die Ermittlungen gegen den Mann laufen. Und laufen. Und laufen. Coco starrt ins Licht. Hypnotisiert. Ein guter Zustand. Sagt der erleuchtete Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute!

  • 25. August 2026

    Wie Killer-Roboter Madonna töten und ich meinen Schatten schlage

    Ich bin schnell. Mein Schatten ist schneller. Es ist so wie bei der Entwicklung von Technik und ihrer Regulierung. Letztere ist immer langsamer und hinkt hinterher. Und so kommt es, dass verschiedene Staaten längst Killer-Roboter entwickelt – Maschinen, die autonom sehen und entscheiden, wo welche Menschen zu töten sind.

    Längst müsste die Weltgemeinschaft Regeln entworfen haben, um diesen Horror zu begrenzen und zu verbieten. Sie tut es aber nicht. Und ich schaue Richtung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, wo längst KI-gestützte Drohnen eingesetzt werden, um Ziele auch weit im Hinterland des Gegners zu zerstören.

    Was möglich ist, wird umgesetzt. Im Wettlauf um Macht. Denke ich – erschöpft. Und das, obwohl Wissenschaftler vor ihrer eigenen Forschung warnen und Grenzen fordern. Umsetzen müssen das: Politiker. Die meist wegschauen. Oder sich offenbar machtlos fühlen.

    Und ich höre von einer Kooperation der Ukraine und Großbritanniens. Die beiden Länder haben ein Abkommen zur militärischen Nutzung von KI abgeschlossen. Dabei – so sagen sie – soll es in erster Linie um Schutz gehen. Und in zweiter Linie? Frage ich mich so.

    Nun, die Ukrainer wollen den Briten Millionen Aufnahmen von Schlachtfeldern überlassen, die die Ukraine dafür nutzt, autonome Drohnen zu trainieren. Die Briten wollen die Ukraine im Gegenzug durch ihre Wissenschaft und Technik bei der Entwicklung unterstützen. Zuvor hatte Großbritannien der Ukraine schon Waffensysteme geliefert, mit denen Ziele tief in Russland attackiert werden konnten.

    Und ich frage mich so: Was sind autonome Drohnen anderes als Killer-Roboter. Ich bin sicher, dass solche auch in Diktaturen und Autokratien produziert werden, die Forschung auf Hochtouren läuft.  Andererseits: Selbst wenn es Regeln gäbe – wer glaubt schon, dass solche von Staaten wie Russland, China, Nordkorea oder den USA anerkannt würden? Nur jene, die auch glauben, Kater könnten sprechen.  Denke ich so. He he. 

    Ich höre Musik. Brauch ich manchmal, um runterzukommen. „Like a prayer“ von Madonna, moderne Vision, sehr cool. Und was erzählt da der Radiomoderator? In Australien sei es derzeit das meistgespielte Stück im Radio, Platz 4 der Charts. Doch künftig werde es nicht mehr gelistet. Weil: Gesang und Schlagzeug seien KI-generiert.

    Ich fresse Gras – weil ich kotzen will. Ich mag tatsächlich KI. Will es aber nicht mögen. Solche Musik. Aber wenn die Ergebnisse genau so gut oder sogar besser als die von Menschen sind? Frage ich mich.

    Und schlage voller Frust meinen Schatten, der von der Wand fällt. Als ich springe. Treffer versenkt. Manchmal kann man also doch schneller sein, als man so dachte. Und das Unmögliche schaffen. Sagt der technikaffine Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Kämpft für KI-Regeln. Und chillt, Leute!

  • 24. August 2026

    Ich verliere die Balance: Die AfD macht mich crazy

    Der Grat zwischen Beruhigen und konsequentem Agieren in einer möglichen Gefahrensituation scheint breit, ist aber so schmal, dass selbst ich die Balance verliere. Denn: Wie schnell kann aus Beruhigen ein Beschwichtigen werden, das in Tod und Verderben führt. Wie schnell kann konsequentes Agieren in Alarmismus abgleiten, der die Lage eskalieren lässt und in Tod und Verderben führt.

    Die Crux: Nur die Zukunft wird zeigen, ob es richtig war, Ruhe zu bewahren oder eben zu agieren. Die rechtsextreme AfD könnte in knapp zwei Wochen erstmals in Deutschland eine Wahl gewinnen – sogar mit absoluter Mehrheit. Eine Partei, die behauptet, von diesem kleinen Land aus ganz Deutschland übernehmen – und umkrempeln zu wollen. Und ich frage mich so: Beobachten, dagegen demonstrieren, sich für ein Verbotsverfahren einsetzen, auswandern? 

    Meine Alten Felix und Laura waren mal wieder im Haus der Wannseekonferenz, jenem Ort, am dem im Januar 1942 Nazi-Größen Beschlüsse trafen, um die Tötung der Juden zu beschleunigen – für die sogenannte Endlösung. Dabei waren die Juden noch bis zur Machtergreifung der Nazis gut integriert in der deutschen Gesellschaft, so einige von ihnen hatten im Ersten Weltkrieg für ihr Land gekämpft.

    Für viele war selbst noch zu Kriegsbeginn 1939 unvorstellbar, dass die Nazis Völkermord an ihnen begehen könnten. Und Ruhe bewahrten, beschwichtigten – und vergast wurden. Anstatt zu agieren. Und das Land zu verlassen.

    Klar, Analogien von damals zu heute sind immer schief. Aber ich frage mich so: Wann ist der Zeitpunkt gekommen, ein Land zu verlassen? Wohin? Und naturally: Einfach ist es nicht, einen Neustart in der Fremde, wo man auch nicht unbedingt herzlich empfangen wird. Wenn überhaupt. 

    Die AfD propagiert ihre toxischen Pläne offen. Und ich verstehe Menschen nicht. Die die wählen wollen. Denn wer die Ankündigungen nur einen Schritt weiterdenkt, erkennt, dass sie in eine Katastrophe münden.

    Beispielsweise die geplante sogenannte Remigration. Die ist nicht nur rassistisch, sondern würde bedeuten, dass in dem Land massiv Fachkräfte fehlen, viele Berufszweige zusammenbrechen. Auch die Pflege. Und das in einer alternden Gesellschaft.

    Ein Euro-Ausstieg würde eine neue deutsche Währung erst mal massiv aufwerten – die Produkte der von den Exporten abhängigen Wirtschaft würden sich verteuern – und quasi unverkäuflich. Der Wunsch nach mehr Gas aus Russland würde mit der Gegenforderung nach einem Ende der Unterstützung für die Ukraine beantwortet. And so on.

    Überhaupt Russland: Moskau soll nicht nur den Sprengstoffanschlag auf eine ukrainische Maschine auf dem Leipziger Flughafen geplant haben, sondern auch für zig Drohnenüberflüge über kritische Infrastruktur in Deutschland und diffamierende Internetkampagnen verantwortlich sein. Jetzt wurden in einem Brandenburger Wald Waffen ausgebuddelt. Wahrscheinlich von Russen hinterlegt – für einen Anschlag?

    Wird gemurmelt. Viele Medien und Politiker hyperventilieren. Viel passiert ist nicht – erst einmal. Ist die Konsequenz dann, lieber gelassen zu bleiben? Frage ich mich so. Ich weiß es nicht. Taumele auf dem Grat. Bin aber beruhigt, dass Coco auch sinniert. In der Hitze der Nacht. Sagt der ratlose Hauptstadtkater. Der trotzdem über euch wacht. Und jetzt: Passt auf. Und chillt, Leute! 

  • 23. August 2026

    Warum mir meine Bruna Illoyalität vorwirft und ich nicht mehr chillen kann

    Selten, dass mir Chillen nicht gelingt. Ich liege da – und bin unruhig. Voll weird. Atypisch. Ich bin belastet. Weil mir meine Bruna Illoyalität vorgeworfen hat. Des Öfteren könne sie ihre Gedanken am jeweils folgenden Tag in meinem Tagebuch nachlesen, giftet sie mich an. Beispiel: Jeder wisse jetzt, was sie wähle. Obwohl sie das selbst noch gar nicht wisse. Ich würde Klickbaiting mit ihr betreiben.

    Boah, das trifft. Zerstört mein Selbstbild. Weil ich doch der gute Kater bin. Ohne Hintergedanken. Der beim Schreiben verfremdet oder höchstens mal dezent andeutet. Really. Dunkle, schwarze Seiten – das haben doch nur Bücher, Kunstwerke und naturally: Menschen. Denke ich so. 

    Und schon bin bei einem CDU-Kommunalpolitiker in Sachsen-Anhalt, der nicht nur 10.000 Euro an die AfD gespendet hat, sondern auch eine Wahlempfehlung für diese Partei ausgesprochen hat. Die in dem Bundesland als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Der Kommunalpolitiker erklärt, er wolle ein starkes Ergebnis der in allen Umfragen führenden AfD in zwei Wochen bei der Landtagswahl, damit diese allein regieren könnte.

    Dadurch solle die CDU endlich aufwachen, die Brandmauer zur AfD aufgeben und sich gegen ihren eigenen „Linkskurs“ wenden. Und ich denke so: In diesem Fall ist es eventuell nicht nur eine dunkle Seite dieses Menschen, sondern Dummheit? Wahrscheinlich beides. Denn ständig zeigen die AfD-Leute, wes Geistes Kinder sie sind.

    AfD-Chefin Weidel verspottet heute in einem Interview die Regierungsriege als Flachzangen, leugnet den Klimawandel, fordert Verbrennerautos, will alle Flüchtlinge abschieben, behauptet: „Die Leute haben die Schnauze voll! Die Frauen gehen nicht mehr raus! Überall Messerattacken und Massenvergewaltigungen!“ Die Syrer – auch hier arbeitende Ärzte – würden alle in ihre Heimat zurückgeführt.

    Und ihr Co-Chef Chrupalla suggeriert heute in einem anderen Interview, es werde Wahlfälschung geben. Man habe gehört, dass etwa in Pflegeheimen den Senioren beim Ausfüllen des Wahlzettels der Stift geführt würde – von Pflegerinnen und Pflegern. Raunt er ohne jedweden Beweis. Und diffamiert damit eine ganze Berufsgruppe. Die die AfD spätestens nun eigentlich nicht mehr wählen dürfte. Denke ich so. Nun, der Kommunalpolitiker in Sachsen-Anhalt ist dafür, dass eine solche Partei ein Bundesland regiert. Ich kann nicht mehr chillen. 

    Das sind eben dunkle Seiten eines ohnehin schwarzen Menschen – also von seiner politischen Gesinnung – CDU – her betrachte. Denke ich so. Ich bin weiß. Aber klar, auch bei uns gibt es die dunklen, schwarzen Kater – was aber auf ihre Fellfarbe zu beziehen ist. He he. Really.

    Es kann also nur so sein: Menschen unterstellen einfach deshalb auch uns Katern ein zweites, dunkles Gesicht, weil sie mit sich selbst unzufrieden sin. Und dafür einen Sündenkater suchen. Wie meine Alea mich. Denn ich schwöre: Ich bin vertrauenswürdig und palavere nicht. Über andere.

    Und ob meine Bruna wirklich SPD wählen wird? Verrate ich natürlich nicht. Ich merke, wie Ruhe mich durchströmt. Die Chillstimmung kommt. Sagt der weiße Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Analysiert eure dunkle Seite. Und chillt, Leute!

  • 22. August 2026

    Mit dem wiederauferstandenen Larry the cat auf Pfauenjagd

    Larry lebt! Larry. Ein Kater-Idol. Mein Kater-Idol. Welch Relief, äh, Erleichterung! Der so called oberste Mäusefänger Großbritanniens. Der mit zig Premiers zusammen seit 2011 (sic: 2011!) in der Regierungszentrale Downing Street Nummer 10 in London lebt. Der auf seinem X-Account mehr als 900.000 Follower  (sic: 900.000) hat. Und der so cool sarkastisch seinen Blick über die Politik seines Landes schweifen lässt.

    Nun, den hatte das britische Portal „Politics UK“ für tot erklärt. Und Larry so, auf X, britisch-trocken: „Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben…“

    Puh, Alta, ich war erst mal so was von weird und shocked. Und dann so was von erleichtert, als sich Larry so cool meldete. Übrigens ist seine Rückmeldung ein Zitat. Ein Zitat von einem ziemlich krassen Autoren: Mark Twain.

    Der hatte diese Worte, also so ähnlich jedenfalls, benutzt, als einige Zeitungen 1897 seinen Tod gemeldet hatten. Auch damals ein Irrtum. Den der Schöpfer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn eben mit diesem Zitat abräumte, klar, ein bisschen anders: „Die Nachricht über meinen Tod war eine Übertreibung.“ Schrieb Twain. Das Gerücht sei wohl entstanden, weil sein Cousin schwer erkrankt sei, teilte er mit. Und lebte noch 13 Jahre. 

    Das britische Portal „Politics UK“ immerhin widerrief seine Meldung und entschuldigte sich, eine eigentlich sonst absolut vertrauenswürdige Quelle sei gehackt worden. Und ich denke so: Puh, wohl kaum Qualitätsjournalismus. Wenn ein Tod gemeldet wird, sollte man sich schon todsicher sein. He he.

    Sonst gerät man ganz schnell in eine Reihe mit Persönlichkeiten wie Alfred Nobel, Charlie (sic: Charlie!) Chaplin, Frank Sinatra oder Jon Bon Jovi – die allesamt fälschlicherweise bereits als gestorben gemeldet worden waren. Obwohl sie putzmunter waren. 

    Also, Larry lebt. Ein Glückstag für mich. Zumal ich mit darf. Mit meinen Alten Felix und Laura. Ausflug zur Pfaueninsel im Wannsee. Und tatsächlich: Da stolzieren sie herum, diese Pfauen, die ich heute mal in Ruhe lasse. Denn: Ich bin gechillt, brauche keine Todesfälle. Und weiß ja auch, Pfauen stehen nicht nur für Schönheit, Stolz, Eleganz und klar: Auch Eitelkeit. Sondern auch für Unsterblichkeit.

    So ziehe ich mich zurück auf die Zinnen des nahen, mehr als 230 Jahre alten Märchenschlosses. Neben mir sehe ich tatsächlich Larry, the cat, sitzen und höre sein Schnurren. Gemeinsam betrachten wir Welt. Und Pfauen. Sagt der absolut erleichterte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Glaubt nicht jede Meldung. Und chillt, Leute!