Schwarzes Gold: Ich bin Barista-King – „Inhaliert Kaffee!“

Bin ich King, bin ich glücklich. He, he. Deswegen throne ich so gerne auf der Siebträgermaschine meiner Leute. Die sie anbeten. Weil aus ihr das schwarze Gold quillt, das sie lieben. Von dem sie abhängig sind. Und wenn ich ihren Café Creme oder Cappuccino dann mit einem weißen Haar von mir garniere, das sich auf der Oberfläche auch noch in Herzform kringelt, dann, ja dann ist der Höhepunkt der Ekstase erreicht. Für mich. Für sie. Meine Junkies, die mir, dem Barista-King huldigen.
Schwarzes Gold also. Ist für Mensch allerdings nicht nur Kaffee. Sondern auch Öl. Immer noch. Hängen die Menschen daran. Trotz alternativer Energien. Und jauchzen nun kollektiv und weltweit hörbar auf, weil die iranische Regierung ankündigt, die seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf ihr Land vor gut anderthalb Monaten blockierte Straße von Hormus für Handelsschiffe wieder freizugeben.

Was bedeutet? Die Ölpreise sinken sofort. Und damit – wenngleich die sinkenden Preise von den Ölkonzernen naturally deutlich verzögert an die Verbraucher weitergegeben werden – auch an den Zapfsäulen der Tankstellen. Und die Völker der Welt: Happy. Sogar der mächtigste Mann der Welt – einmal demütig: „Thank you“, schreibt US-Präsident Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Wie es zu dem „Entgegenkommen“ der Iraner kam? Nun, wie im Iran-Krieg, so gilt seit heute auch im Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon eine Waffenruhe. Zehn Tage. Genau das hatte das iranische Regime verlangt.


Denn trotz der vor wenigen Tagen inkraft getretenen Waffenruhe im Iran-Krieg hatte Israel die Hisbollah-Miliz im Libanon weiter massiv attackiert – zum Missfallen der Iraner. Trump verkündete nun auch in diesem Konflikt eine Waffenruhe. Und viele Menschen im Libanon jubeln. Es kann ein Schritt in Richtung Frieden sein. Denke ich so. Vielleicht.
Denn: Es gibt ja immer mal wieder Wunder: Bei Hannover war 2015 eine Katze ausgebüxt. Nun, elf Jahre später, kehrt sie zu ihren Besitzern zurück. Nachdem sie als Streunerin im Tierheim gelandet war. Dort der ihr implantierte Chip ausgelesen wurde. Und sie so ihrem Besitzer zugeordnet werden konnte.

Und noch ein Wunder heute: Meine Alten sind begeistert von der Energie, die Diegos Alba-Basketballteam in einem Ligaspiel ausstrahlt. Sind begeistert von den Pässen meines Diegos. Seiner Übersicht. Spielintelligenz. Und ich weiß, dass ich maßgeblich verantwortlich bin.
Weil er sich vor dem Spiel einen Cappuccino reingezogen hat. Mit Haar von mir. Energieübertragung eben. Auf diese Weise habe ich übrigens auch Felix von seiner Katerhaarallergie geheilt. Desensibilisierung nennen Menschen das.


Aber das ist wieder ein anderes Thema. Werde ich zu einem anderen Zeitpunkt ausführen. Sagt der nun entkoffeinierte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Inhaliert Kaffee. Und chillt, Leute!
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