Hauptstadtkater

7. Juli 2026

Trumps stupides Eigentor: Rattatatatatatata

Rattatatatatatata – so ist das Leben, nix weiter. Warum also aufregen über Dinge, die sich eh nicht ändern lassen? Und ich bin happy. Denn ich sehe: Coco hat es, hat das kapiert. Hat ihre Lektion gelernt. Wenn Diego schläft, schläft er. Und Coco und ich hungern. 

Es bringt nichts, an seiner Tür zu kratzen. Um ihn an uns zu erinnern. Wenn Diego schläft, schläft er. Und wir hungern. Ita est. Oder: So ist es. Rattatatatatatata.

Die USA haben ihr WM-Achtelfinale gegen Belgien desaströs mit 1:4 verloren. Mit ihrem eigentlich gesperrten Topstürmer Balogun. Der ja im Match zuvor eine rote Karte kassiert hatte und deswegen automatisch gesperrt gewesen wäre. Der dann aber doch spielen durfte – nachdem US-Präsident Trump bei seinem Freund, Fifa-Boss Infantino, interveniert und die Aufhebung der Sperre gefordert hatte. Und das klappte. Wider jedweder Fairness. Ein veritabler Skandal. Und fast alle außerhalb der USA sind – empört.

Ein Skandal, der nun vielleicht nicht gleich das ganze Turnier völlig verdirbt. Jedenfalls nicht mir. Hauptsache Geflimmer auf der Mattscheibe, he, he. Aber die Performance des US-Teams ist auf jeden Fall verdorben. Das nun unter Generalverdacht steht, nur durch Trumps Eingreifen überhaupt erfolgreich sein zu können.

So gerät auch in Vergessenheit, dass die US-Mannschaft eigentlich zuvor begeistert hatte. Womit bewiesen wäre: Trump hat mit seinem Eingreifen das Gegenteil dessen erreicht, was er vorgehabt hatte: Seinem Team wurde damit der Stecker gezogen. Die Energie war weg. Gegen Belgien war angesichts der drohenden Niederlage kein Aufbäumen zu erkennen.

Und auf der anderen Seite die Belgier. Die nun sagen, Trumps unfaire Intervention habe sie zusätzlich motiviert. Nach der Niederlage verspotten die Belgier den mächtigsten Mann der Welt. Einige Spieler imitieren Trumps unbeholfen wirkende Tanzbewegungen bei Wahlkampfauftritten. Und dann fragt das Team auf seinem Social Media-Account, ob Trump nun auch den letzten belgischen Treffer aberkennen lassen wolle. Das 1:4. He he. Rattatatatatatata. 

Auch bei meinen Leuten: Die offenbar ihr Glück zwingen wollen. Liefen zu ihrem in einem Wohnviertel geparkten Auto in Freiburg. Und erschraken – die Beifahrertür stand sperrangelweit offen. Waren verblüfft – alle Taschen waren noch im Wagen. Nichts geklaut.

Sie hatten offenbar vergessen, die Tür 14 Stunden zuvor nach dem Parken zu schließen. Das sei Freiburg. Sagen meine Nuria und meine Bruna. Oder das Sterbe-Hospiz, vor dem das Auto stand. Denke ich so. Welcher Halbtote würde schon…. Rattatatatatatata. 

Tja, manchmal regelt sich dann doch alles von selbst. Zur Zufriedenheit aller. Abgesehen der von Trump. Denke ich so. Diego wankt schlaftrunken aus seiner Schlafhöhle. Gibt Coco Lachs. Und mir Lamm. Wieder mal verwechselt. Egal. Hauptsache Futter. Rattatatatatatata. Sagt der tiefenentspannte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Lasst alles auf euch zukommen. Und chillt, Leute!

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