Putins Tod beim Zungenkuss und Putzen als mentale Hygiene

Es ist kein Klischee, dass wir Kater sehr reinliche Tiere sind. Ich liebe es, sauber zu sein. Das Fell zu pflegen. Gut nach mir zu duften. Mich beim Spüren meiner rauen Zunge zu entspannen. Klar, das Säubern macht auch Arbeit. Fast die Hälfte meiner Wachzeit – so jedenfalls wollen es internationale Kater-Statistiker herausgefunden haben – verbringt meine Art mit Putzen. Was, nebenbei erwähnt, natürlich auch gut ist für die Fitness. Weil man sich verbiegen muss, um an Rücken oder Po zu gelangen. Leck as leck can eben.
Es ist wieder mal so schade, dass die meisten Menschen nicht auf uns Kater hören. Denke ich so. Wenn ich deren dreckige Welt beobachte. Und muss kotzen ob deren schmutzigen Deals. Die gen Himmel stinken. Und Ekzeme verursachen. Offenbar leider nicht bei den Richtigen – den Drecksarschlöchern eben, sorry. Für die Wortwahl.
Hach, wenn die sich mal so richtig Zeit nähmen zum Putzen. Hygiene übten. Wenigstens mental. Wie entspannt sie sein könnten. Denke ich so. Weiß aber, dass sie es nicht sind. Wenn ich US-Präsident Trump mit seinen stetigen Drohungen höre, irgendwen zu vernichten. Oder heute nun Kremldespot Putin sehe bei seiner Parade zum Andenken an den Sieg über Nazi-Deutschland.
Der Mann sieht völlig verkrampft aus, hat mittlerweile so viel Angst vor allen anderen, dass er das Internet in seinem Land seit Tagen zu einem großen Teil lahm legt. Er hat so viel Angst vor ukrainischen Drohnen, dass er seine schönsten Panzer nicht mehr draußen vor dem Kreml vorbeirollen lässt, sondern lieber in den Garagen verrotten lässt. Was sich alles auch auf seine Gästeliste auswirkt. Aus der EU schaut nur noch einer vorbei, ein Slowake, der von den russischen Energielieferungen abhängig ist.

Und so kommt es, dass Putin relativ alleingelassen von der Welt, verkündet, der Ukraine-Krieg sei bald gewonnen. Und als Vermittler könne er sich Altkanzler Gerhard Schröder vorstellen. Und ich denke so: Das ist doch der Typ, der mit Putin befreundet ist. Der für russische Energiekonzerne aktiv war. Und eigentlich hierzulande ziemlich unten durch ist.
Wegen seines Geruchs. Gestanks. Aber vielleicht könnten sich die beiden ja gegenseitig putzen. Lecken. Um dann beim solidarischen Zungenkuss jeweils die Zunge des anderen zu verschlucken. Puuh, nochmal sorry für die Polemik. Aber ich bin wirklich genervt.

Und freue mich, dass es doch auch Menschen gibt, die den Kater achten. Diego! Der putzt sich. Duftet. Und geht tiefenentspannt zum Medizinertest in ein Berliner Hotel. Macht den mit 399 anderen Menschen acht Stunden lang. Um die Berechtigung zum Studium zu bekommen. Nach getaner Arbeit chille ich auf seinem Schoß. Lecke ihn. Seinen Schweiß ab. Er krault mich. Wir sind sauber. Und es ist sooo nice. Sagt der geputzte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Stinkt nicht. Und chillt, Leute!
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