Diagnose Größenwahn sprengt aufgeblähten Wal-Kadaver

Und dann sind da die Tage, an denen ich mich sowas von überlegen fühle. Der Welt, meinen Leuten, Coco gegenüber. Und mich frage, warum das (fast) niemand rafft? Dass nur ich weiß, was richtig ist, wo es lang geht. Sollen sie doch einfach auf mich hören. Den Weltenformel-Kenner. Denke ich so.
Denn ich kenne sogar die Diagnose, die über mich gestellt werden müsste: Größenwahn. Und sehen, wohin selbiger führen kann: An die dänische Küste. Denn da liegt nun der durch Fäulnisgase aufgeblähte Kadaver des Buckelwals Timmy. Und stinkt. Deswegen soll er jetzt an Land gezogen und entsorgt werden. Der Kadaver könnte sogar explodieren. Und Bakterien in sich tragen, die auch Krankheiten auslösen könnten.

Und die dänischen Experten so: Die sogenannten deutschen Retter hätten den armen Wal vor seinem Tod einem Martyrium ausgesetzt. Der ohnehin schwerkranke Timmy sei tagelang in einem Metallkasten eingesperrt gewesen, mit dem er von der deutsche Küste mit einem Schlepper aufs offene Meer transportiert wurde.
Er sei dabei von Wellen hin und her geschleudert worden. Dazu sei er auch noch dem Motorenlärm des Schiffs ausgesetzt gewesen. Bevor er dann ins Meer geworfen worden sei. Und ich denke so: ja, die Hybris des Menschen, die Natur überlisten zu wollen. Ihr überlegen zu sein. Ist eben doch ein Irrweg.

Und dann ist da US-Präsident Trump. Ein US-Gericht demaskierte ihn. Seinen Wahn der Größe, nachdem er sich bereits einen Ballsaal am Weißen Haus bauen lässt und einen Triumphbogen errichten lassen will. Nun hat ein Gericht entschieden, dass sein bereits am renommierten Kennedy-Center, einem Kulturtempel, angebrachter Name wieder entfernt werden muss.
Weil die Entscheidung für eine Namensänderung vom Kongress getroffen werden müsse. Und ich denke so: Puh, es gibt zum Glück noch Menschen, die sich gegen den mächtigsten Mann der Welt stellen. Und versuchen, den Größenwahn zu stoppen.

Zugleich erreichen die Drohnen eines weiteren Größenwahnsinnigen nun auch das Gebiet des Nato-Mitglieds Rumänien. Trümmer einer russischen Drohne von Kremldespot Putin fielen dort auf ein Hochhaus. Und ich denke so: Möge so etwas nicht der berühmte Funke sein, der dann zur Explosion führt. Und den Ukraine-Kirieg zu einem globalen macht.

Ich wende meine Gedanken Coco zu. Meiner Muse. Manchmal. So komme endlich runter. Von meinem Wahn-Trip. Merke, dass Coco zwar größer ist als ich. Also körperlich. Why not? Denn: Was ist mit ihrem Geist? Sagt der gönnende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Bleibt realistisch. Und chillt, Leute!
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