Monat: Februar 2026

  • 18. Februar 2026

    Warum schuf Gott eine Katze wie Coco? Der Verlust aller Sicherheiten

    Das Leben – eine einzige Frage. Leider meist ohne Antworten. Warum hypnotisiert eine Katze einen Wasserstrahl? Warum trinkt eine Katze Wasser aus dem Wasserhahn? Warum schuf Gott eine Katze wie Coco? Oder einen Menschen wie Trump? Existiert Gott überhaupt? Und wenn ja, ist er auch für Katzen und Kater Ansprechpartner? You see: Ich bin mal wieder zutiefst verunsichert. Weil so viele Sicherheiten, die mir Halt gegeben haben, schwinden. 

    Beispielsweise in Sachen Liebe: Laura bekommt von einer Patientin einen Liebesbrief. Auf den Umschlag malte Chiara Dutzende Herzen. Und schreibt, dass es ihr jedes Mal so gut gehe, wenn sie Laura in der Klinik sehe. Und sie hoffe, dass Laura Ähnliches fühle. Total süß. Denke ich so. Denkt Laura nicht. Sie habe der 15-Jährigen gesagt, der Brief sei toll. Aber sie sei Erzieherin, Chiara Patientin – Freundinnen könnten sie nicht sein.

    Auch in Sachen Bewertung in Schulen ist es crazy. Oder war es schon immer so? Nun, meine Bruna ist zweifellos gut. Sehr gut sogar. Ganz objektiv, he, he. Aber klar, sie ist von sanftem Temperament. Ruhig eben. In Mathe bekam sie im Zeugnis eine „4“ – obwohl sie schriftlich auf einer guten „3“ stand. Sie fragt den Lehrer, warum. Der meint, sie müsse mehr aus sich herausgehen. Die Note sei unwichtig, sei als Motivation zu verstehen.

    Häh, denke ich so. Warum gibt es dann eine Note, wenn sie unwichtig ist. Und warum dann so schlecht? Ist so, als ob ich einen auf die Schnauze bekomme. Das soll motivieren? Really?

    Aber meine Bruna verunsichert mich auch. Sie ist plötzlich groß. In ihrer Behaviour ist sie irgendwie total verändert. Sie selbst – nicht wie es bis vor kurzem gewesen wäre, ihre Eltern – spricht mit dem Mathelehrer. Und am selben Nachmittag sagt sie – sie allein – selbstbewusst ihrer Geigenlehrerin, dass sie nach acht Jahren nicht mehr zu deren geliebten Orchester kommen wolle – zu wenig Zeit.

    Und ich spüre, wie sich mein Hals zusammenzieht. Ob ihrer Stärke. Und dem Abschied von diesem Orchester. Das sie als Konzertmeisterin anführte. Das Ende der Kindheit? Was bedeutet das für mich? Wenn nur noch Erwachsene und Coco im Revier sind? Frage ich mich so. 

    Denn Erwachsene – und Coco – finde ich cringe. Erst durch sie entstehen die ganzen Fragen. Die unbeantwortbar sind. Wie auch diese: Warum bombardiert Putin in der Ukraine Kraftwerke, wenn dann bei extremer Kälte die Menschen frieren und keine Heizung mehr haben? Warum ignoriert Trump den Klimawandel, obwohl alle Wissenschaftler ihn bestätigen. Warum reißt ein Schwein von einem Bauernhof aus und wird in der Nähe eines Schlachthofs wieder entdeckt?

    Coco trinkt. Aus dem Wasserhahn. Und plötzlich kenne ich die Antworten, zwei jedenfalls: Coco hat Durst. Das Schwein wusste nichts vom Schlachthof. Die Erkenntnis ist manchmal ganz banal. Ganz nah. Unkompliziert. Sagt der erleuchtete Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Hinterfragt. Und chillt, Leute!

  • 17. Februar 2026

    Fake oder real? Mäusehorror in Freiburg und KI-Alarm beim ZDF

    Wieder mal Ausnahmezustand in der Freiburger Wohnung meiner Nuria. Eine Maus macht ihre WG mal wieder kirre. Zum dritten Mal in sechs Monaten. Und ich erinnere: Vor Wochen fingen die Bewohner eine Maus und wollten sie im nahen Fluss ertränken. Nun scheint sie zurückgekehrt zu sein. Riesig. Rachelüsternd. Sagt meine Nuria.

    Ich würde gerne lächeln. Wenn ich es könnte. Und lege mich kopfüber auf den Tisch. Realität oder Fake News?  Frage ich mich so: Vor allem, wenn es dann noch solche Indizien gibt: Meine Nuria erzählt weiter mit zitternder Stimme, die Maus habe auf ihrer Stirn einen weißen Punkt – wie die Maus von damals. Es sei so eklig. So schlimm. Horror. Die Maus müsse weg. Sofort. Und ich bin erschüttert. Was Angst aus Menschen für willenlose Bündel macht. Realität. 

    KI, Fake News – der Umgang mit Wahrheit ist extrem wichtig. Denke ich so. Für die Orientierung in der Flut an Social Media Posts und Nachrichten. Und genau das, Nachrichtern als wahr labeln, Orientierung geben, das sei nun wichtigste Aufgabe für Journalisten, quasi ihre Daseinsberechtigung, meint Felix.

    Dass dabei Fehler passieren könnten, klar. Wichtig sei dann aber ein transparenter Umgang damit. Was nun nicht geschehen sei. Beim öffentlich-rechtlichen Sender ZDF. Der hatte vor wenigen Tagen eine Beitrag über einen Einsatz der US-Migrationsbehörde ICE gezeigt. Und dabei KI-generierte Bilder eingeblendet – von einer Frau und zwei Kindern, die abgeführt werden. Ohne diese Aufnahmen als KI zu kennzeichnen. Oder auch zu erklären, warum man dafür überhaupt KI braucht…. 

    Nicht gut für Glaubwürdigkeit. Denke ich so. Auch mit Blick auf riesige, rachelüsternde Mäuse in der WG meiner Nuria. Nun, es wurde in dem ZDF-Beitrag noch ein Fehler gemacht – weitere Aufnahmen sollten die Festnahme eines Kinds illustrieren. Immerhin, die Aufnahmen waren real. Aber: Vier Jahre alt.  Der Junge wurde damals nach einer Amokdrohung festgenommen.

    Das ZDF löschte den ganzen Beitrag erst einmal aus seiner Mediathek. Und ersetzte dann in einer neuen Fassung die falschen Videobilder durch Standbilder – mit dem Hinweis, die KI-Kennzeichnung sei bei Überspielung des Beitrags aus technischen Gründen nicht übertragen worden. Heute dann bat das ZDF um Entschuldigung für handwerkliche Fehler, die nun aufgearbeitet würden.

    Während der Shitstorm in den sozialen Medien anschwillt. Und das Geraune, dass auch die angeblich seriösen Medien, die dann auch noch durch öffentliches Geld unterstützt würden, ganz bewusst Fake News produzierten. 

    Der Schaden ist da. Wie auch die Maus in Freiburg. Die Bewohner sind panisch. Nurias Mitbewohner Noah – der Mörder von damals, wenn ich mich recht erinnere – schreibt, sie seien nachts alle ein sicher wirkendes Zimmer geflüchtet, um sich gegenseitig schützen zu können.

    Ich staune. Vor der großen Angst. Der Menschen. Vor einer Maus. Weniger vor KI. Ziemlich degeneriert. Denke ich so. Und sehe: Coco sitzt in der Waschmaschine. Wirklich. Ich schwöre. Sagt der Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Schaut genau. Und chillt, Leute! 

  • 16. Februar 2026

    Bittere Katererkenntnisse: Der Mensch erkennt nichts, nicht mal Trump in Rubio

    Tiktok nervt. Weil Leute dort immer besonders kreativ und witzig sein wollen. Und nicht raffen, dass sie es nicht raffen. Da gibt es beispielsweise jene, die Katzenvideos zusammenschneiden. Und dann debil fragen, warum es denn bloß so viele Katzenvideos gäbe, wo meine Spezies doch eh immer denselben Gesichtsausdruck habe.

    Ha, ha. Denke ich so. Wie dekadent kann Mensch sein. Klar, offensichtliches Lachen oder Leiden ist uns nicht gegeben. Aber es sind die feinen Unterschiede. Im Ausdruck. Die unsere Gefühlslagen offenbaren. Blicke, Mundstellung, Kopfhaltung. Man muss nur schauen, um zu erkennen. Nicht die Stärke von Mensch. 

    Der genaue Blick. Fehlt auch jenen, für die es so wichtig wäre. Politikern. In München war nun bei der Sicherheitskonferenz US-Außenminister Rubio zu Gast. War mit Spannung erwartet worden.  Die Frage, die sich stellte: Würde er trumpmäßig auf Europa eindreschen oder auf Versöhnung aus sein.

    Vizepräsident JD Vance hatte bei der Konferenz im vergangenen Jahr mit seiner Rede Wunden aufgerissen und die Europäer schockiert. Warf ihnen vor, grundlegende Werte wie die Meinungsfreiheit zu verraten und die Opposition durch Zensur zu quälen. So hätten die USA keine Interesse daran, Europa zu verteidigen.

    Mittlerweile hat sich Europa ein wenig von den harschen Worten erholt Und hofft auf Rubio. Kaum ist der mit seiner Rede fertig. Applaudieren alle. Stehend. Und ich – ich muss mich heftig kratzen, um das zu raffen. Denn die Rede klang wie von Trump – in Rubio-Kostüm. Seine Thesen, nur etwas anders verpackt. Sanfter. Mit ein bisschen Schmeichelei garniert.

    Was aber von den Zuhörern offenbar nicht erkannt wird. Wie das sein kann? Verfälschte Wahrnehmung, denke ich so. Weil Europa die transatlantische Trennung nicht wahrhaben will.

    Denn eigentlich ist Rubio klar, lässt die trumpschen Make America Great Again-Thesen knallhart durch München dröhnen:  Die USA und Europa hätten freiwillig ihren Niedergang betrieben, huldigten einem Klimakult, verfolgten eine blödsinnige Handelspolitik, klammerten sich an eine ineffektive regelbasierte Weltordnung und hätten eine beispiellose Welle von Massenmigration zugelassen. Alles dumme Fehler, die die Trump-USA nun korrigierten. Applaus.

    Ich bin perplex. Die zuhörenden europäischen Politiker und Experten erkennen nichts. Ich stolziere über den Küchentisch. Bleibe an einem Schwamm hängen, der eine dreckige, stinkende Soße absondert. Und erkenne: Der Schwamm. Hat ein Katzengesicht. Ein lachendes. Offenbar, damit jeder Mensch erkennt. Katzen sollen lächerlich sein. Denke ich so.

    Und kneife meine Augen zusammen. Um schärfer zu sehen. Coco zu erkennen. Die auf meinem Platz auf dem Fensterbrett verharrt. Und die Welt fixiert. Leider sieht unsere Wandlungsfähigkeit niemand. Nicht mal auf Tiktok. Und ich denke so: Mensch, lache ruhig. Auf, dass es Dir im Halse stecken bleibt.

    Wenn dann doch irgendwann die Erkenntnis kommt. Wer Rubio ist. Was Katzen ausdrücken. Und dass Schwämme mit Katzengesichtaufdruck das Gegenteil von Katzen sind, Nass, stinkend, hässlich, unbewegt. Sagt der erzürnte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Schaut genau hin. Und chillt, Leute!

  • 15. Februar 2026

    Der Verlust des Anstands in Trumps Welt und Diegos Schwimmbecken

    Oft wird behauptet, es gebe keinen Anstand mehr. Was dann als Symptom für eine verrohende, zerfallende Gesellschaft interpretiert wird. Da ist US-Präsident Trump. Dessen Markenkern das Hinwegsetzen über Konventionen ist – sein Tabu: Es gibt keine Tabus. Für ihn.

    Weswegen er vor knapp zwei Wochen beispielsweise auch ohne jedwede Scham seinen Vorgänger Obama und dessen Frau in seinen sozialen Netzwerken als Affen diffamiert hatte. Und ich denke so: Welche Auswirkungen hat es, wenn selbst der mächtigste Mann der Welt kein Benehmen mehr kennt – sondern im Gegenteil, Anstand als Schwäche verhöhnt. 

    Trump ist eine einzige Grenzüberschreitung. Warum ich nun an dieser Stelle Obama als Art Kronzeugen dafür aufrufe? Weil der endlich reagiert – etwas verklausuliert zwar und erst Tage nach der Trumpschen Provokation. Aber treffend. Auf den Punkt gebracht. Auch ohne beleidigend zu sein oder direkt Namen zu nennen. Kurz: Stilvoll.

    Also, Obama sagt, es scheine keinerlei Scham mehr bei jenen Menschen zu geben, die einst gedacht hätten, dass es Anstand, einen Sinn für Anständigkeit und Respekt geben sollte. Das sei verloren gegangen. Er gehe davon aus, solches Verhalten werde Trumps Republikanern bei den Zwischenwahlen im November schaden, da die meisten US-Bürger dadurch zutiefst verstört seien. 

    Und ich denke so: Möge Obama recht behalten. Ich zweifle. Wenn ich auf die USA mit ihrer autoritären Führung schaue. Die Anstand durch – vermeintliche – Stärke ausgetauscht hat. Und der nicht nur von mir zugetraut wird, Wahlen in ihrem Sinne zu beeinflussen. 

    Naturally, der Verlust des Anstands hat nicht erst mit Trump Einzug erhalten. Aber dass er den Trend verstärkt – nun, das scheint selbst aus meiner bescheidenen katerlichen Sicht wenig weit hergeholt zu sein.

    Mittlerweile ist folgende Klage meiner Alten Alltag: Eben hätten sie draußen wieder vier Jugendlichen ausweichen müssen, die nebeneinander laufend auf sie zugekommen seien – und sie gar nicht übersehen hätten. Sondern es auf eine Kollision hätten ankommen lassen wollen. Höhnisch grinsend. Die nächste Konfrontationsstufe. Denke ich so. Der Krieg der Generationen.

    Diego erzählt von seinen jüngsten Erfahrungen als Schwimmcoach. Ein Vater der ihm anvertrauten Geschwister habe ihn beschimpft und mit Kündigung gedroht, weil die fünfjährige Tochter partout nicht ins Wasser wollte. Seine Tochter sei nun mal besonders, durchaus anstrengend und bedürfe einer besonderer Betreuung. Die er aber nicht sähe. Rüpelt der Vater Diego an.

    Während sich ein anderer Vater – ein Social-Media-Star, der sich gerne als Experte für Gesellschaft in Talkshows setzt – trotz Aufforderung nicht von seinen Kindern trennen will. Und seine Schwimmtipps lautstark an seine Sprösslinge weitergibt.

    Immerhin: Coco verlässt überraschend meinen Lieblingsplatz. Als ich näher komme. Respekt vor dem Alter. Nice und vorgewärmtes Fensterbrett. Denke ich so. Und bemerke erst nach dem Hinlegen, warum Coco ging: Meine Bruna lockt aus der Ferne mit Leckerli.

    So ist das. In diesen Zeiten. Vollkommen lost. Sagt der anständige Hauptstadtkater. Der gerne über euch wachen würde. Und jetzt: Chillt, Leute!

  • 14. Februar 2026

    Knutscht und trinkt Kaffee – wider dem Klimawandel

    Kaffee soll nun also doch gesund sein. Drei Tassen täglich – und das Demenzrisiko sinke, jubilieren meine Alten und schneiden einen Artikel aus der „Süddeutschen Zeitung“ aus, in der unter der Überschrift „Schwarzes Gold für graue Zellen“ eine entsprechende Studie präsentiert wird. Und ich denke so: Schade, dass, meine Alten viel zu spät in ihrem Leben mit dem Kaffeekonsum begonnen haben. He, he.

    Nun, heute ist Valentinstag, Tag der Liebe, ich will nicht zu bösartig sein. Und wende mich meiner Leidenschaft zu: Cocos Babyfutter. Schmeckt einfach um Klassen besser als meins. Und ich finde nicht, dass ich dadurch dicker geworden bin. Im Gegenteil: Stattlicher. Womit meine Alten und ihre komischen Studien widerlegt sind, die mich beharrlich von diesem Futter fernhalten wollen.

    Ach, ja, Studien. Denke ich so. Entscheidend ist eben der genaue Blick darauf. Und so heißt es in der von der Zeitung zitierten Kaffee-Untersuchung der Havard Universität, dass diese nur Zusammenhänge aufzeige, aber keine ursächlichen Beziehungen belege.

    Aber, frage ich mich so, wer liest schon noch so weit. Bei der Generation  Z – da soll die durchschnittliche Aufmerksamkeit pro Artikel – Studien zufolge, he, he – nur noch bei acht Sekunden liegen. Und da Gen Z auch das Lesen zunehmend schwerfällt, bleibt wohl nicht viel mehr als die oftmals reißerische und überspitzte Überschrift hängen.

    Und ich kann den wachsenden Frust der Gen Z verstehen: Weil ständig neue Studien erscheinen, die mal das, dann scheinbar das Gegenteil behaupten. Und dann auch noch verkürzt dargestellt werden. Um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen. Teufelskreis.

    Unumstritten unter ernstzunehmenden Wissenschaftlern ist der Klimawandel. Ebensowenig, dass Treibhausgase Haupttreiber für die Erderwärmung sind. Die wiederum Extremwetterereignisse wie Hitzewellen oder Starkregen auslösen. US-Präsident Trump ist einer jener, die nicht daran glauben. Er hebelt den Klimaschutz aus. Und hat – entgegen aller wissenschaftlichen Expertise – Treibhausgase nun als nicht gesundheitsgefährdend erklären lassen.

    Damit kippt er die rechtliche Grundlage für Klimagesetze in seinem Land – das weltweit die zweitmeisten Treibhausgase in die Luft pustet. Warum er das macht? Tja, meine Antwort: Er will der Fossil-Lobby Gewinne ermöglichen. Indem Abgasregeln für Kraftwerke und Autos abgeschafft werden, sollen den Konzerne Kosten erspart werden.

    Dass die Kosten für Schäden durch Extremwetter um ein Vielfaches höher sind, dass er nachfolgenden Generationen ein Trümmerfeld hinterlässt, ist ihm egal. Und ich habe Bilder vom brennenden Los Angeles, von Dürre im Mittleren Westen, von Hurricanes an den Küsten vor mir.

    Genüsslich lecke ich die Soße von Cocos Kittenfutter. Ich weiß: Wenn es denn überhaupt für diesen Genuss einen Preis zu zahlen gibt, dann zahle ich den allein, nun meine Leute natürlich auch – beim Tierarzt. Den Preis von Trumps Handeln muss aber die ganze Menschheit zahlen. Und wir. Die Tiere. Die Kater der Welt.

    Ich spüre ein Zerren an meinem Schwanz. Es ist: Coco. Ich weiche: Und sehe: Manchmal braucht es den Schubs von außen, um zur Erkenntnis zu kommen. Und sehe die Valentinstag-Studie, nach der nur zehn Sekunden Küssen am Tag extrem gesund sei. Für Herz-Kreislauf. Sagt der wissenschaftliche Hauptstadtkater. Der gerne über euch wachen würde. Und nun: Knutscht lang und intensiv. Trinkt viel Kaffee. Und chillt, Leute!

  • 13. Februar 2026

    Kater können nicht nicht chillen, das verlogene IOC und Brunas Rückkehr

    Es gibt sie, die unumstößlichen Gewissheiten. Meine lautet so: Kater können nicht nicht chillen. Aber gut finde ich auch: Man kann nicht nicht kommunizieren. Der Spruch stammt von meinem Alter Ego, Paul Watzlawick – dem alten Soziologen. Und frei nach ihm füge ich nun hinzu: Man kann nicht nicht politisch sein.

    Weil jede Handlung eines jeden Lebewesens in einen Kontext eingebettet ist. In Beziehungen zu anderen Lebewesen steht. Und damit irgendwie auch politisch ist.

    Woraus folgt: Auch Sport ist politisch. Und da ganz besonders die Olympischen Spiele, wo Athleten für ihre Länder antreten. Die sich dann mit deren Medaillengewinnen brüsten. Wobei das Internationale Olympische Komitee natürlich immer vehement behauptet, die Spiele seien unpolitisch. Es gebe nur den Sport.

    Hach, welch Pseudo-Scheiß. Denke ich so. Auf meinem Thron sitzend. Als ob der Sport in einem Vakuum operieren könnte. Als ob er neutral sei. Neutral sein könnte – angesichts des Terrors, den einige Länder über andere bringen. Wie beispielsweise Russland seit fast vier Jahren mit seinem brutalen Krieg in der Ukraine. 

    Nun gibt es bei den Olympischen Spielen in Italien einen ukrainischen Skeleton-Piloten namens Heraskewytsch, der im Wettkampf einen Helm tragen wollte, auf dem die Porträts von 22 von Russland getöteten ukrainischen Athleten prangten. Das IOC verbot das – mit dem Hinweis, Demonstrationen – politische, religiöse oder rassistische Propaganda – seien in olympischen Veranstaltungszentren nicht erlaubt. Schloss den Mann – der nicht auf diesen Helm verzichten wollte – vom Wettkampf aus.

    Und ich denke so: Ausdrücklich erlaubt ist den Athleten ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Wenn jemand auf gestorbene Kollegen aufmerksam macht – ist das eine Demo, ist das Propaganda? Kompletter Bullshit. Und so verlogen. Denke ich so. Denn das IOC arbeitet daran, das von den Spielen suspendierte Russland wieder in die olympische Familie aufzunehmen. Ein Land, dessen Herrscher morden lässt.

    Auch ukrainische Athleten. Worauf Heraskewytsch hinweisen wollte. Natürlich weiß ich: Der Helm mit den Porträts ist eine politische Botschaft. Wie aber auch eine Teilnahme Russlands an den nächsten Spielen. Oder – wie nun in Italien – Protest von US-Sportlern gegen die brutale Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump. Der einen Sportler seines Landes als „Loser“ bezeichnete. Politisch ist alles.

    Der Aufschrei gegen den Ausschluss von Heraskewytsch ist groß. IOC-Präsidentin Coventry vergießt wegen des Ausschlusses gar Tränen. Und meint, es tue ihr leid, aber Regeln seien eben Regeln. Und ich denke so: Mammamia, die Alte ist Präsidentin. Sie hätte die Macht gehabt, Heraskewytsch starten zu lassen.

    Ich sehe, auch bei Athleten ist die Empörung groß. Aber dann doch nicht so groß, um gemeinsam den Wettkampf zu boykottieren. Ich ärger mich nicht weiter. Meine Bruna kommt von ihrer fünftägigen Orchesterfreizeit zurück. Die sei besser als erwartet gewesen. Sagt sie.

    Da sie viele Leute besser kennengelernt habe. Und die sogar nett seien. Was sie nicht erwartet habe. Tja, man kann eben leider auch nicht nichts erwarten. Was manchmal wahrscheinlich besser wäre. Für mehr Offenheit. Sagt der gechillt Hauptstadtkater. Der so gerne über euch wachen würde. Und jetzt: Chillt, Leute!

  • 12. Februar 2026

    Wie meine Nuria die Spaltung auf einer AfD-Veranstaltung kittet

    Aus Spaltung wächst Hass. Und der kann Kriege auslösen. Überall wächst derzeit Spaltung. Beobachte ich so – auf meinem Thron sitzend und sinnierend. Hoffnung aber gibt mir meine Nuria. Die versucht, Spaltung zu überwinden. Durch verbinden. Zuhören. Diskutieren.

    Gestern war sie bei einer Veranstaltung der rechtsextremen AfD in Freiburg zur anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg. Angelockt wurden nicht nur Sympathisanten. Sondern auch Gegner, die die Veranstaltungshalle blockierten. Und meine Nuria. Die mit Freundinnen in der Halle die AfD-Fans sprechen wollte. Um ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen. Und Brücken zu bauen, 

    Meine Nuria erzählt: Von dem großen Hass auf beiden Seiten, dem sie und ihre Freundinnen dann selbst ausgesetzt waren. Als meine Nuria die Sitzblockaden vor der Halle überwand, riefen die Blockierer ihr hasserfüllt hinterher: „Wenn du da reingehst, verfolgen wir dich bis an dein Lebensende. Und das wird bald sein.“

    In der Halle wurden ihre Freundinnen, weitere Aktivistinnen und sie dann von AfD-Repräsentanten attackiert: Was die jungen Leute in der Halle wollten, habe ihnen ein AfD-Politiker zugerufen. Sie hätten doch noch nie wirklich gearbeitet und Geld verdient. Damit hätten sie den Ernst des Lebens doch gar nicht begriffen, sollten mal schön ruhig sein.

    Und trotzdem – meine Nuria erlebte in der Halle auch einen berührenden Moment. Als sie zu Beginn in das Publikum geblickt habe, habe sie viele Freundinnen und Aktivistinnen gesehen, die sich mit den Leuten dort – zumeist mittelalte bis alte Männer – unterhalten hätten. Ihr selbst hätten zwei Männer erzählt, sie wüssten noch nicht, wen sie wählen würden. Aber sie hätten Angst wegen der offensichtlich steigenden Zahl von Überfällen, Diebstählen. Autos und Fahrräder würden immer häufiger gestohlen. Die Zahl der Ausländer sei stark gestiegen. Viele seien nicht gut integriert.

    Und meine Nuria sagt, sie habe sich gefragt, ob das alles der Realität entspreche – sie habe keine Ahnung. Manche Gedanken zur schlechten Integration von Ausländern beispielsweise allerdings seien ähnlich der ihren – es gebe eben nur völlig andere Lösungsansätze. Kümmern versus abschieben. 

    Die AfD-Politiker in der Halle hätten dann weiter gehetzt. Sagt meine Nuria. Durch Steuergeld werde der Club der linken Szene in der Stadt finanziert, habe einer behauptet. Und dort entstehe dann linker Terror. Wie ja auch bei dieser Veranstaltung deutlich geworden sei. Schließlich seien er und seine Kollegen als Vertreter einer demokratischen Partei durch linke Chaoten gehindert worden, in die Halle zu gelangen, um ihre Meinung zu äußern.

    Der alte Mann neben meiner Nuria klatscht. Und fragt meine Nuria, warum sie das nicht auch tue. Sie flüchtet. Beschimpft von AfD-Sympathisanten. Bedroht durch die Demonstranten vor der Halle.

    Und ich denke so: Sie hat es so was von richtig gemacht. Das direkte Gespräch muss sein. Um Spaltung verhindern. Oder zu kitten. Ja: Kitten. Seid wie verspielte Katzenbabys. Make love, not war. Sagt der stolze Hauptstadtkater. Der gerne über euch wachen würde. Und jetzt: Engagiert euch. Und vor allem: Chillt, Leute! 

  • 11. Februar 2026

    Rausch der Höhe in Musks Mondstadt

    Da wo ich bin, ist oben. Deswegen liebe ich meinen Kratzbaum. Der mich in die Höh’ bringt. Ganz oben, da fühle ich mich fast so etwas wie allmächtig. Weil ich den absoluten Überblick habe. Bislang jedenfalls war das so. Seit kurzem aber hat auch Coco mein Revier im Revier entdeckt. Und so ist es nun zwischen uns ein Wettrennen. Wer zuerst oben ist.

    Und wieder ist da die Analogie zum – Menschen. Dem es auch eigen ist, nach oben zu streben. Erster zu sein. Tech-Milliardär Elon Musk hat schon seit Jahren sein Ziel verkündet, mithilfe seiner Weltraumfirma SpaceX den Mars erobern und besiedeln zu wollen. Plötzlich ist für ihn aus dem Mars der Mond geworden. Pragmatisch. Denke ich so. Nicht so weit weg. Leichter zu erreichen also. Und trotzdem: Den Blick von oben gibt es auch vom Mond. Vielleicht sogar besser als vom Mars. 

    Musk will auf dem Mond eine Stadt aufbauen – in weniger als zehn Jahren. Auf dem Mars würde das 20 Jahre dauern. Behauptet er. Die Reisezeit zum Mond betrage zwei Tage – alle zehn Tage könne dorthin gestartet werden. Zum Mars sei man sechs Monate unterwegs, eine Reise sei nur alle 26 Monate möglich. Behauptet er. Die Mission aber bleibe dieselbe: Das menschliche Bewusstsein und das Leben auf Sterne auszuweiten, die Zukunft der Zivilisation zu sichern.

    Und ich denke so: Wie kommt der Mann auf diese Bau-Zeiten? Wo er sich bei Prognosen schon des Öfteren bei seinen Tesla-Autos und der Plattform X verrechnet hat. Und: Reicht es nicht, wenn Mensch einen Planeten zerstört – die Erde? Warum sollte das menschliche Bewusstsein gerettet werden? Und habe die Idee: Soll Musk zum Mond fliegen. Dort seine Stadt aufbauen. Und seinen Buddy Donald Trump mitnehmen. Der da dann einen ganzen Erdtrabanten reagieren könnte. Mit Blick auf die kleine Erde. 

    Trump wird bleiben. Und seine Apologeten auch. Ich verliere natürlich trotzdem nicht die Hoffnung. Nie. Denn meine Menschen zeigen, man kann auch virtuell nach Höhe streben. Und Gutes tun. Zeigt meine Laura. Wieder mal. Die ihren psychisch so kranken jugendlichen Patientinnen neue Welten eröffnet. Mit Kunstprojekten.

    Widerwillig lassen sich die zwölf Jugendlichen überreden, gegenseitig Porträts voneinander zu malen. Drei Minuten nur sind Zeit. Die sonst so hibbeligen und hypernervösen Jugendlichen sind plötzlich ruhig – und äußerst konzentriert. Alle erstellen Porträts. Über die sie dann lachen – und sich unterhalten. Sie sind in anderen Sphären, Welten angekommen. Kurzzeitig glücklich. High. Ohne Drogen. 

    Und ich jumpe auf meinen Kratzbaum-Platz. Bin oben. Sehe Coco kommen. Und wünsche mich hinweg. Zu Musk. Auf den Mond. Sagt der erhöhte Hauptstadtkater. Der gerne über euch wachen würde. Und jetzt: Richtet den Blick nach oben. Und schaut nicht herab. Sondern: Chillt, Leute!

  • 10. Februar 2026

    Was der Self-Care-Trend mit der Orchesterreise meiner Bruna zu tun hat

    Ein neuer Tag. Es wird hell. Wie immer. Coco springt auf mich. Wie immer. Es gibt Nassfutter. Wie immer. Alles dreht sich weiter. Wie immer. Das Leben. Welt. Egal, was passiert. Egal, ob Krankheiten, Kriege oder Hass Leben zerstören. Zeit ist unstoppbar. Für jeden. Trotzdem habe ich Macht: Denn immerhin: Meine Gedanken kann ich stoppen. Bewusst entschleunigen. Und lasse sie schweifen. Wohin ich will. 

    Beispielsweise zu meiner Bruna. Die mich schon wieder verlassen hat. Ist mit ihrem Schulorchester auf Probenfreizeit irgendwo in Brandenburg. Bernstein, Khatchaturjan und Tschaikowski stehen auf dem Programm. Knaller. Sagt Felix. Langweilig. Sagt meine Bruna. Menschenmusik eben. Sage ich.

    Egal, was wir so sagen. Gelernt habe auch ich mittlerweile: Wenn meine Bruna ein bisschen übt, klingt Musik nicht mehr ganz so schief. Aber ich raffe es, warum meine Bruna so bocklos ist: „Geprobt wird fünf Tage lang jeweils ab 9.30 Uhr. Bis 21 Uhr. Geht’s noch?“, fragt sie. Und ich verstehe. Tatsächlich. Dort in Brandenburg scheint es richtig old school zu sein. Leistung wird gefordert.

    Passt nicht mehr. In diese Welt. Denke ich so. Nicht mal, wenn es darum geht, Tschaikowskis Romeo und Julia zu performen. Und die Liebe, die Leidenschaft, der Flow – die entstehen eben nur, wenn das Werk durchleuchtet ist. Wie bei so vielen Dingen im Leben. He, he. 

    Musik verbindet Menschen miteinander. Bringt sie in einen Chill-Modus. Sogar zum Schnurren. Wenn sie sich darin verlieren und darauf einlassen. Aber klar, es braucht Übung. Anstrengung. Um die Performance hinzubekommen.

    Und ich höre die Klagen der Alten. Beispielsweise Felix. Zu seiner Zeit hätten die Jugendlichen ihre Instrumente üben müssen – um nicht aus dem Unterricht rauszufliegen. Sagt er. Heute seien Musikschullehrer froh, wenn überhaupt noch Schüler kämen. Üben würden sie nicht mehr verlangen. Denn das würde die Jugendlichen vergraulen. Klagt er.

    Felixens Cousine Vera – Musikschullehrerin – erzählt, ihre Geigenschüler kämen nur unregelmäßig zum Unterricht. Sagten so manches Mal – wenn überhaupt – erst 28 Minuten nach Beginn ab.

    Felixens Bruder Chris – Theaterwissenschaft-Professor— erzählt, seine Studentinnen und Studenten fänden es zu früh, um 9 Uhr zum Seminar zu kommen. Nur zwei der 17 seien pünktlich da. Der Rest komme nach und nach. Und störe. Oder erscheine gar nicht.

    Ein Kollege von Felix erzählt, von den Volontären und Volontärinnen gehe keiner mehr in die Gewerkschaft. Um dann zu fragen, warum sie keine Gehaltserhöhung oder keinen Anschlussvertrag bekämen.

    Fortgeschrittene Individualisierung. Ohne Rücksicht auf das Umfeld. Denke ich so. Der Trend der vergangenen Jahre: Tue, was dir gut tut. Self-Care. Höre auf dein Inneres. Nicht mitgedacht offenbar: Was passiert, wenn jeder so denkt: Miteinander – unmöglich. Verbindlichkeit – unmöglich. Solidarität – unmöglich.

    Selbst bei mir. Ich wäre eine Murmel. Vollgefuttert mit Leckerli. Während Coco nichts hätte. Was eine völlig unrealistische Dystopie ist. Weil Coco dieselben Wünsche hätte wie ich. Und das würde bedeuten: Krieg zwischen ihr und mir. Um die Leckerli. Sagt der selbstbewusste Hauptstadtkater. Der so gerne über euch wachen würde. Und es nicht kann. Und jetzt: Seid achtsam. Und: Chillt, Leute!

  • 9. Februar 2026

    Wenn Welt unwichtig wird oder über das Entdecken der Schönheit

    Es gibt die Momente, in denen alles andere unwichtig wird. Weil ein Schock den Fokus verschiebt. Und zeigt: Die Aufregung über Welt, Menschen, Coco, Futter, Wetter, Kriege, Trump, Putin und Konsorten ist unbedeutend und klein. Wühlt oft auf, macht dann unzufrieden und aggressiv. Weil man so merkt: Ich bin machtlos, es ist unabänderlich. Und die Wut darauf dann auch wenig konstruktiv ist. Im Gegenteil: Sie verstellt dann auch noch den Blick auf die Schönheit des Lebens. 

    Und ich denke so: Das Leben ist viel zu kurz. Um sich mit dem Unabänderlichen, Unwesentlichen aufzuhalten. Wobei ich naturally weiß: Oft ist erst im Nachhinein sichtbar, ob etwas tatsächlich unabänderlich, unwesentlich war – oder nicht. Und selbstverständlich: Empörung muss da sein. Da sie der Antrieb für Veränderung, Verbesserung des Lebens ist.

    Aber: Möge dies ein Plädoyer sein, im wirbelnden Strudel des Lebensflusses auch immer mal zu stoppen. Bewusst. Um die Schönheit des Lebens zu entdecken. Die es gibt. Überall. Wenn man den Moment und sein Glück einfach mal genösse. Und würdigen würde. 

    Alles ändert sich, wenn man erfährt, dass ein nahestehender Mensch schwer erkrankt ist. Und ob dieser Nachricht die Zeit plötzlich stillzustehen scheint. Sie es aber natürlich nicht tut. Sondern unbeeindruckt weiterläuft. Als ob nichts passiert sei. Und – fast – alles seinen normalen Gang geht. Als ob nichts geschehen wäre.

    Wie pervers. Denke ich so. Wie nicht anders möglich. Denke ich dann so. Obwohl doch die eigene Welt aus den Fugen geraten ist. Und im Nebel erst unscharf wird. Dann unwichtig. 

    Dann der erste Schock dem Schmerz weicht. Und der schneidenden, eigentlich bekannten, aber verdrängten Erkenntnis über die Endlichkeit des Lebens. Will Stärke zeigen. Zuversicht ausstrahlen. Spüre aber meine Schwäche. Hilflosigkeit. Schreckliche Ohnmacht. Kein Wort kann etwas ändern.

    Also stoppe ich. Für heute. Unter unserer Küchenuhr, die für alle Ewigkeit sechs Minuten vor neun anzeigt. Sagt der erschütterte Hauptstadtkater. Der sehr gerne über euch wachen würde. Und sieht: Es gelingt nicht. Leider. Aber der Appell bleibt: Chillt, Leute! Am besten zusammen. Für Wärme. In der Kälte. Und Erkennen des wirklich Wichtigen: Die Schönheit im unbarmherzigen Leben.