Monat: November 2025

  • 30. November 2025

    Der Katerkönig und Mäusejäger von Freiburg

    Ich soll Mäusejäger werden. Also – in echt. Mäuse aus Fleisch und Blut. Jagen. Habe ein Angebot dafür bekommen. Aus Freiburg. Dort, in ihrer WG, sagt meine Nuria mit aschfahlem Gesicht und zitternder Stimme, sei gestern eine Maus gesichtet worden. Erneut. Wie vor sechs Monaten. Als ein WG-Mitbewohner eine Maus Tage nach der ersten Sichtung mit bloßen Händen fing und sie vor die Tür setzte.

    Nun, wie unschwer zu erraten. Meine Nuria ist anders als ich keine Mäuseliebhaberin. Die anderen in der WG auch nicht. Leid macht kreativ, gemeinsam haben sie eine Idee: Man bräuchte Katzen. Kater. Für die WG. Und plötzlich sei ihnen eingefallen, dass es da ja den Hauptstadtkater gebe.

    Und so hätten sie mich nun kontaktiert. Ob ich mal für eine Woche oder so zu ihnen kommen könnte. Nach Freiburg. Geleast quasi. Und ich so – im ersten Moment, voll geschmeichelt: Cool, klar, wann kann es losgehen, why not? Und dann, nur 27 Sekunden nach der spontanen Antwort: Wie wirklich? Ihr wollt mich? Ich soll Mäuse jagen. Echte? Mit Sehnen und Adern? In der Provinz? Wer bin ich?

    Denkt sich offenbar auch Chris. In einer anderen Provinz: Gießen. Heute ist für ihn der Tag danach: Der Tag nach der großartigen Groß-Demo gegen die AfD und ihrer bekloppten neuen Jugendorganisation. Der Demo-Tag sei wie ein einziger Flow gewesen, das Erlebnis, zu Zehntausenden friedlich gegen die Rechtsextremisten demonstriert zu haben. Nochmals 15 Demonstranten hätten dann die vergangene Nacht bei ihnen im Haus verbracht, erzählt Chris. Tolle Typen mit fantastischem Engagement. Aber irgendwann sei es dann selbst ihm, den eigentlich Unerschütterlichen, zu viel geworden – und er sei weggegangen. Etwas genervt von diesem „wir fühlen uns schon ganz schön wichtig-Gehabe“.

    Wahrscheinlich geht es eben darum, wahrgenommen werden. Denke ich so. Wichtig sein. Wollte auch bei der AfD ein skurriler Typ namens Eichwald, der gestern auf dem Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland eine Rede hielt, die offenbar voll beabsichtigt an NS-Reichkanzler Adolf Hitler erinnern sollte. Er rief den „Parteigenossen und -genossinnen“ mit rollendem „r“ zu: „Die Liebe und Treue zu Deutschland teilen wir uns hier gemeinsam“ und „es ist und bleibt unsere nationale Pflicht, die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen zu schützen“. Wohl selbst für die Rechtsextremisten der AfD ein Stück zu viel: Die Partei prüft nun seinen Ausschluss.

    Meine Nuria schmeichelt und lässt mich von ihren WG-Mitbewohnern aus Freiburg grüßen. Sagt, sie wollten mich wirklich haben. Und sie gingen fest davon aus, dass ich ihre Maus fangen könne. Das sage sie nicht jeder Katze, die beiden Maine Coon-Katzen ihres Freundes Piet und natürlich auch Coco nämlich halte sie für ungeeignet. Degeneriert. Ich könne Katerkönig von Freiburg werden. Unsterblich.

    Tut so gut, das alles zu hören. Und ich weiß, ich könnte schon. Aber nicht alles, was man könnte, sollte man tun. Denn was würde ich meinen Lieben hier Zuhause mit meinem Weggang antun? Was soll aus ihnen werden ohne mich? Sagt der heimatverbundene Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute.

  • 29. November 2025

    Gönnen können und Blockade der Rechtsextremisten in Gießen

    Gönnen muss man können. Und ich kann. Sehe, wie Coco meinen Platz einnimmt. Auf dem Schoß – meiner Nuria. Die aus dem Revier ihres Freundes Piet endlich wieder zu mir ins Revier kommt. Aber, und so bin ich nun mal, ich denke so: Coco soll auch mal. Etwas von Nurias Aura abbekommen. You see: Ich bin nicht egoistisch. Sondern altruistisch. Und übersetze das dann auch gleich mal: Selbstlos! Nach dem Motto: Wenn es anderen gut geht, geht es mir gut. Und das soll echt kein Blabla sein….

    Und so gönne ich heute mal mein Tagebuch, meine Plattform, meine Follower, dem Onkel meiner Bruna. Chris. Theater-Professor. Und in Gießen lebend. Der mittelhessischen Kleinstadt mit ihren rund 90.000 Menschen, in der sich heute die AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland gründete. Und in die aus ganz Deutschland Zehntausende strömten, um dagegen zu protestieren – und Gesicht zu zeigen. Eine Stadt im Ausnahmezustand.

    Und nicht nur Chris mittendrin, sondern auch sein Sohn – Brunas Cousin – Karl. Als einer der Mit-Organisatoren der Demos. Chris gewährt in seinem Haus 23 Demonstranten Unterschlupf. Die letzten kommen um 2 Uhr, die ersten gehen um 5 Uhr. Erzählt er. Um die Zufahrtsstraßen zur Messe zu blockieren, wo die Rechtsextremen tagen wollen.

    Die Blockade funktioniert. Sagt Chris. Immerhin, die Veranstaltung geht mit zwei Stunden Verspätung los. Letztlich aber doch frustrierend, weil einige AfD-Leute mit Polizeiwagen zum Veranstaltungsort gekarrt worden seien. Sagt Chris. Und ich denke so: Gesichert Rechtsextreme werden vom Staat hofiert? Tell me why?

    Chris ist begeistert von der Stimmung in der Stadt. Weil sie zeige: Da sind Zehntausende der Meinung, Rechtsextremisten haben in Deutschland keine Chance. Erst recht nicht die 1.000 Jung-Nazis in der Halle.

    Chris erzählt: „Den 1000 Jugend-Adler stand allein durch die Omas und Opas gegen rechts eine vielfach größere Menge gegenüber. Die schenkten an die jungen Demonstranten, die die Nacht im Freien verbracht hatten, Suppe, Tee, Kaffee aus. Und die Omas und Opas gegen rechts, die wissen nun wirklich, vor wem sie warnen. Alle wichtigen Kulturakteure Gießens waren da und haben Haltung gezeigt, die aus Gießen stammenden Bands Juli und Ok Kid traten auf, Kraftclub war da. Gießen hat gezeigt, dass es mehrheitlich wehrhaft ist. Alle Akteure haben daraus ein riesiges, interkulturelles, intergenerationelles Fest gezaubert. Wäre schade, wenn das nicht gesehen wird.“

    Ich sehe Bilder im Fernsehen: Wasserwerfer gegen Demonstranten. Bild titelt: „So sieht in Deutschland eine ‚friedliche‘ Demo aus“ und unterlegt die Story mit einem Foto, das brennende Barrikaden zeigt. Desillusioniert nehme ich die sich verschiebenden Realitäten wahr: Medial gepunktet wird mit Krawall, auch wenn der nur punktuell vorkam. Nur eine verschwindend kleine Minderheit beteiligt war. Das friedliche Fest der Zehntausenden, das der bösen Fratze mit einem friedlichen Gesicht antwortet, geht dagegen unter.

    Ich weiß: Um die Stimmung wirklich zu erleben, muss man selbst dabei gewesen sein. Wie die erschöpften, aber auch erfüllten Karl und Chris.  Und so lasse ich denn auch Coco auf Nurias Schoss weiterschnurren. Damit sie selbst diese Experience machen kann. Sagt der zutiefst gönnende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute.

  • 28. November 2025

    Das ultimative Schnurr-Erlebnis und die weise Schoa-Überlebende

    Ich habe den Schnurrmoment meines Lebens erlebt. Laut, bassig, vibrierend, geradezu melodiös. Kurz: Ganz groß. Meiner Nuria habe ich das zu verdanken. Plötzlich steht sie heute vor mir, extra für mich aus Freiburg angereist. Und ich so: Euphorischer Jump auf ihren Schoß. Ich spüre ihre unnachahmliche Kraulmassage. An den Wangen. Am Kinn. Typical Nuria-Move. Ich schwebe. Spüre, dass ich meine Schnurr-Töne produziere. Und schrecke dann aus der tiefen Trance auf – ich bin zu laut.

    Nun, die Ausstrahlung und Ruhe meiner Nuria übertragen sich. Zwar meint sie, sie sei in Freiburg bei ihrem Liberal Arts-Studium voll im Stress. Aber: Sie ist strukturiert. Weiß schon jetzt, mit welchen Praktika sie den kommenden Sommer verbringt. Während meine Leute hier rumhecheln. Und nicht mal wissen, wo sie Weihnachten sein werden. Was in mir leichte Panik verursacht – denn wenn sie weg sind, was wird dann aus mir?

    Ich hörte, wie Felix‘ Kollege Martin davon erzählte, er habe einen Futterspender für seine Katzen. Da kämen zuverlässig alle paar Stunden ein paar Plocken raus, man könne das programmieren. Sei eigentlich zuverlässig. Eigentlich. Denke ich so. Und erzittere. Vor Wut.

    Höre dann aber wieder meine Nuria. Die erzählt, sie bekomme mehr Zeit für sich, indem sie die sozialen Medien beschleunige. Videos und Audios oder Sprachnachrichten höre sie grundsätzlich mit der doppelten Geschwindigkeit. Um Zeit zu sparen. Da es ja sowieso meist nur doofes Gelaber sei.

    Mittlerweile sei sie aber einigermaßen irritiert bei Gesprächen, die nicht online, sondern tatsächlich real face-to-face liefen: Denn die meisten Leute sprächen so unendlich langsam. Und kämen so selten auf den Punkt. Am liebsten würde sie die Leute vorspulen. Verstehe ich. Natürlich. Schnurr as schnurr can.

    Eine ganz andere Zeiterfahrung machte heute meine Bruna. Die war mit den von ihr als Teamerin betreuten Konfirmanden in der Gethsemanekirche zu einer Veranstaltung mit der Zeitzeugin und Holocaust-Überlebenden Ruth Winkelmann. 97 Jahre, voll fit. Sagt meine Bruna sichtlich erleuchtet.

    Und erzählt: In der Nazi-Zeit wurden Ruths christliche Mutter und der jüdische Vater wegen „Rassenschande“ zwangsgeschieden. Der Vater wurde in Auschwitz getötet. Ruth selbst überlebte – weil sie sich versteckte. Und es Menschen gab, die ihr halfen. Erzählt meine Bruna. Und: Auf die Frage, ob sie Hass verspüre, habe Ruth geantwortet: „Auf wen?“ Auf die Frage, was sie empfehlen könne für ein gutes Leben, habe sie geantwortet: „Genießt die Natur. Ernährt euch gesund.“

    Weise. Finde ich. Und so einfach. Eigentlich. Habe dem mal nichts hinzuzufügen. Auch, weil ich mich dann nicht so auf das Kraulerlebnis mit meiner Nuria fokussieren kann. Sagt der superschnurrende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute.

  • 27. November 2025

    Der unbeteiligte Dritte und Kampf gegen die AfD

    Mal wieder ruhig werden. Im Chaos der Welt. Denke ich so. Und packe mich auf die Decken, die auf dem Sofa liegen. Wild entschlossen: Mich. Nicht. Stören. Zu Lassen. Sondern einfach mal nur unbeteiligter Dritter zu sein.

    Und so kann ich hören, was meine Leute so labern. Der Cousin meiner Bruna, Karl, reist heute von Berlin nach Gießen. Trotz Stress und vieler Prüfungen im Studium. Er will dort sein. Um gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland zu protestieren. Rund 50.000 Demonstranten werden erwartet.

    Der Mann, der Chef der Organisation werden will, wird vom Verfassungsschutz Brandenburg als gesichert rechtsextrem eingestuft. Typen wie er locken Tausende Jugendliche an. Denke ich entsetzt. Und lächle über Karl. Der auch Menschen anlockt. Für die Demo. Und denke so: So nice. Dieses Engagement. Für die gute Sache.

    Den Leuten der Generation Z, also den um die Jahrtausendwende Geborenen, wird von den Alten ja immer gerne vorgeworfen, sie seien zu sehr auf Individualität gepolt, wollten nicht mehr arbeiten und in der so gewonnenen Freizeit reisen und teuren Hobbys nachgehen. Und ich sehe mal wieder: Krasse Vorurteile. Viele Z-Leute sind trotz der ganzen Krisen in der Welt nicht desillusioniert. Und bringen sich ein. Voll engagiert. Zum Glück.

    Aber schnell sinkt meine Stimmung wieder – denn da ist die nächste schräge US-Russland-Story: Einige Medien veröffentlichten ein Transkript eines offensichtlich geleakten Telefonats zwischen dem US-Sondergesandten Witkoff und dem russischen Präsidentenberater Uschakow. Mitte Oktober soll das knapp fünfminütige Gespräch geführt worden sein.

    Der US-Mann gibt darin dem Russen Tipps, wie Kremldespot Putin seine Bedingungen für eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg am besten US-Präsident Trump verkaufen könne. Er solle einfach Trumps 20-Punkte Gaza-Friedensplan als Vorbild nehmen, sagt Witkoff. Trump damit schmeicheln. Und sagen, dass es so ähnlich wie in Gaza auch mit der Ukraine funktionieren könne.

    Uschakow bedankt sich für die Tipps und verspricht, die Infos an seinen Chef weiterzugeben. Vor wenigen Tagen nun wurde der angebliche US-Friedensplan mit 28 Punkten für die Ukraine bekannt – ein Plan, der sich für viele wie eine russische „Wunschliste“ liest.

    Und ich denke so: Wie absurd: Da gibt der Amerikaner dem Russen Tipps, wie der Ober-Amerikaner am besten überzeugt werden kann. Ekel erfasst mich. Aber, stopp – heute soll mein ruhiger Tag sein. Siehe oben. Also lausche ich Diegos Geschichten. Der will beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ein Sport-Managementpraktikum machen. Er will zwei Monate, der Verein drei bis sechs Monate.

    Natürlich sei das Praktikum unbezahlt, meinen Vereinsvertreter. Und nebenbei sei es unmöglich, was zu verdienen, denn er werde voll eingespannt sein. Und ich denke an die kickenden Millionarios. Durch deren Gehälter es offensichtlich nicht möglich ist, den „tatsächlich“ Arbeitenden ein paar 100 Euro zu lassen. Egal, Diego freut sich. Und ich auch. Geld ist eh überbewertet. Denke ich so.

    Wichtig sind Ruhephasen. Und Leckerli. Sagt der tiefenentspannte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute.

  • 26. November 2025

    Der transzendente Kater und Übersinnliches im Revier

    Wenn Coco so vor mir hin- und her hüpft, löst sich ihre Gestalt irgendwann auf. Schemen, Schatten, sehe ich nur noch. Denke, auch Kater können wie Gespenster wirken. Übersinnlich. Und ich kann auf sie reagieren. Weil ich immer einen Schritt vor ihr bin und antizipiere, was sie so vorhat.

    Wenn ich mich auf sie konzentriere. Merke ich, dass ich im Vorhinein weiß, wohin sie mich schlagen wird. Und weiche geschickt aus. Und sie? Staunt. Über mich – wenn das eine Katze könnte. Besser: Sie guckt deutlich irritiert. Ob ihrer Fehlschläge. So interpretiere ich ihren Gesichtsausdruck jedenfalls.

    Ich weiß, dass es andere Verbindungen zwischen Lebewesen gibt als die bekannten. Also, Sprache, Blicke, Gestik, Mimik…. Wenn Felix die Balkontür öffnen will, sitze ich bereits minutenlang davor. Um auf den geliebten, weil verbotenen Balkon zu gelangen.

    Wenn meine Bruna nach Hause kommt, steht Coco schon minutenlang und kötergleich vor der Tür – und wartet auf sie. Funktioniert auch unter Menschen: Wenn Laura sich vornimmt, ihre Cousine anzurufen, die sie seit Monaten nicht gesprochen hat, meldet die sich prompt zuvor. Verantwortlich dafür: Irgendwelche Schwingungen. Denke ich so. Übersinnlich. Nicht physikalisch zu erklären. Und weiche Cocos nächstem Schlag aus.

    Nun, die Oma meiner Bruna, Lotte, erzählt, sie habe gestern eine aus Indien in den 1960er Jahren von einer Indienreise mitgebrachte Elefantenskulptur ihrer Mutter in der Hand gehabt. Und habe sich an sie erinnert, wie sie in Kriegszeiten ohne Mann drei Kinder großgezogen habe. Vorhin rief Oma Lottes Schwester an. Und erzählt, sie habe ein Fotoband über Indien durchgeblättert. Und dabei intensiv an ihre Mutter und Lotte denken müssen. Energie.

    Heute sagte der Dirigent des Jugendorchesters meiner Bruna, in diesem Jahr werde wohl keine Reise gemacht. Er müsse immer alles organisieren, an seinen freien Wochenenden. Und die Finanzierung – auch dafür sei er verantwortlich. Sehr, sehr viel Energie benötige er. Den Dank erfahre er indirekt – Jugendliche, die mit leuchtenden Augen von ihren Erlebnissen in Brasilien berichten. Welt so kennenlernten. Und ich denke so: Wie schade, dass sich niemand berufen zu fühlen scheint, da mal mitzuhelfen: Geldgeber vor allem…

    Meine Bruna kommt vom Konfi-Unterricht. Da betreut sie als sogenannte Teamerin die Konfirmanden. Hete war eine Bestatterin da. Die erzählt habe, dass Hinterbliebene der Gestorbenen – wenn sie wollen – die Leiche waschen und ankleiden können. Um nochmal Kontakt aufzunehmen. Ins Jenseits. Denke ich so.

    Und dann peitscht mal wieder Cocos Pfote in meine Richtung. Ich biete ihre meine rechte Flanke. Damit sie endlich Ruhe gibt. Sie trifft. Und ich atme durch. Sagt der transzendente Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute. Und sucht das Übersinnliche.

  • 25. November 2025

    Ich liebe Tolstoi und Putin liebt den Krieg

    Natürlich bin ich auch ein Bildungskater. Ein Fan der russischen Literatur. Also, der alten russischen Literatur. 19. Jahrhundert, you know? Leo Tolstoi. Krieg und Frieden. Mein Werk. Ich liebe es. Weil es so aktuell ist. Und jeder Leser wissen müsste: Gewalt ist shit. Bringt nur Leid und Schrecken. Also her mit dem Frieden.

    Und ich kugle mich mit Coco durchs Revier. Weiß manchmal nicht, wo Frieden aufhört und Krieg beginnt. Wenn sie mir die Zähne in den Pelz schlägt. Die Krallen um die Ohren haut. Ich dann aber spüre – und sehe: Okay, die Krallen sind eingezogen. Und dann noch als Zusatz eine Coco-Entschädigung: Ihre warme, raue Zunge, die über meine Nase gleitet. Also: Frieden. Kein Krieg.

    Kremldespot Putin scheint Tolstoi nicht zu kennen – oder fehlzuinterpretieren. Er lässt weiter töten. In der Ukraine. Obwohl gerade der US-Friedensplan verhandelt wird. Von dem Putin behauptet, der sei eine Verhandlungsgrundlage. Klar, weil er ja offenbar aus russischer Feder zu stammen scheint.

    Die Europäer und die Ukrainer haben nun mit den USA nachverhandelt. Klar sei, dass die Ukraine im Falle eines Friedens robuste Sicherheitsgarantien haben müsste, fordern sie. Was wiederum bedeutet, dass beispielsweise internationale Truppen in der Ukraine den Frieden absichern. Und dem Land weiter Waffen geliefert werden.

    Auf jeden Fall müsse die Souveränität des Landes gewährleistet sein, heißt es weiter. Und die Ukraine müsse selbst entscheiden, ob sie dann für einen solchen Plan stimme. Es dürfe keinesfalls über ihren Kopf hinweg entschieden werden.

    Klar, die Russen sind über die Nachverhandlungen nicht amüsiert. Europa habe bereits die Chance gehabt zu vermitteln und diese völlig versemmelt. Heißt es aus dem Kreml. Und: Moskau schätze nun eher Vermittler wie Belarus, die Türkei, Ungarn oder auch die USA. Und ich denke so – Staaten, angeführt von lupenreinen Demokraten – wie Putin selbst einer ist. Oh weia, die Despoten der Welt versammelt. Gruselkabinett.

    Dabei könnte es doch alles so schön sein. Wenn es allen so gut ginge wie Coco und mir. Und unserer einzigen Sorge, ob wir genügend Leckerli bekommen haben. Oder auch meine Leute. Also, materielle Wünsche hätten sie eigentlich nicht mehr. Sagt Felix so lapidar dahin.

    In seinem Kleiderschrank türmten sich nette und edle Shirts und Hosen – davon könnten noch zwei weitere Generationen zehren. Und Bücher habe er nun massiv ausgemustert. Denn zu mehr als Staubfängern seien die eh nichts nutze.

    Und. Ich. Bin. Entsetzt. Ob dieser Dekadenz. Springe auf die Kiste mit den ausgemusterten Büchern. Sehe das Cover von Tolstoi: Zerre Krieg und Frieden wieder raus. Es darf nicht wahr sein. Denke ich so. Wahnsinn. Selbst Felix. Verblendet.

    Weiter kann ich nicht denken. Spüre den stechenden Schmerz in meiner Flanke. Sehe Coco über mich kugeln. Ihre Kralle in meiner Seite. Spüre ihre spitzen Zähne. Spüre weitere Emotionen in mir steigen. Ärger. Wut. Verliere die Contenance. Und beiße zurück. Fest. Sie kreischt auf. Wild. Laut. Tut so gut. Sagt der kriegerische Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute. 

  • 24.November 2025

    Wer bin ich und Lauras Suche nach dem Ich der Vergangenheit

    Früher war ich wild. Wollte nur spielen. Toben. Die ganze Zeit. An Angeln hängende Mäuse jagen. Wollte wie ein Pelzkragen um den Hals meiner Bruna hängen. Wollte meinen großen Bruder Moro piesacken. Und natürlich – ich wollte Leckerli. Heute will ich nur noch Leckerli. Der Rest ist abhandengekommen. Und ich kann kaum glauben, dass ich vor nicht allzu langer Zeit offenbar ein anderer Kater gewesen war.

    Behauptet auch Diegos Freund Bruno. Der länger nicht in meinem Revier war und nun sagt, er habe mich als schlanken, ranken Kater in Erinnerung, der spielfreudig mit ihm rumgetollt sei und dann endless gekuschelt habe. Er erkenne mich kaum wieder, wenn ich so bocklos von der Welt davon schreite. Und ich ahne, dass das nicht unbedingt ein Kompliment ist. Für mich. So wie Bruno guckt.

    Und ich kann mich nur trösten, indem ich mir sage, dass der Typ nun auch nicht allzu krass ist. Denn er ist der Mann mit der kaputten Schulter. Den eine kleine Welle in Peru aus dem Gleichgewicht riss. Und ihn zu Boden stürzen ließ. Zerschmettert. Die Schulter. Dereinst. Im August.

    Nun. Ich will nicht bösartig sein. Eigentlich ja auch so eine typische Alterseigenschaft. Und wende mich Laura zu. Die sich mit demselben Thema beschäftigt wie moi. Sie fragt sich, was sie denn früher wohl für ein Mensch gewesen sei. Sie sei sich aus heutiger Sicht darüber gar nicht mehr so im Klaren.

    Denn früher, so als 25- oder 30-Jährige, hätte sie sich nie vorstellen können, mal als Erzieherin zu arbeiten. Drei Kinder, zwei Katzen und einen Mann versorgen zu müssen. Damals habe sie eher von so was wie Selbstverwirklichung als Künstlerin und Frau gedacht. Wenngleich sie heute auch nicht mehr wisse, was sie sich darunter konkret vorgestellt habe.

    Klar, auch Familie irgendwie. Sagt Laura. Trotzdem sei es komisch. Da sie denke, dass ihr jetziges Lebensgefühl so sei wie damals. Also klar, mit viel mehr Erfahrungen. Und Lebensdellen. Aber eben, das Innere, das Feeling, das fühle sich gleich an. Wie mit 30. Sie könne kaum glauben, jetzt Mitte 50 zu sein.

    Aber auch klar, sie sei völlig anders drauf als damals. Die Veränderungen aber schreiten offenbar so schleichend voran, dass man sie selbst gar nicht bemerkt. Bewusst. Und nur noch staunt. Über sich. Sagt sie.

    Ich erahne, was sie meinen könnte. Goutiere, dass Bruno mich trotz seiner Abneigung streichelt. Und liebkost. Ohne Ende. Höre, dass Russland den von den Europäern überarbeiteten US-Friedensplan für die Ukraine ablehnt. Naturally.

    Und sehe, dass Coco es sich auf dem Abwasch bequem macht. Liegt auf dem Abtrockenhandtuch. Zwischen Kaffee-Siebträger und Reibe. Mit kirrem Blick. Allzeit bereit zum wilden Spiel. Pubertier eben. Sagt der erwachsene Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute.

  • 23. November 2025

    Der Schrei und nackte Saunaerlebnisse

    Der Schrei. Nach Liebe. Aufmerksamkeit. Oder vor: Verzweiflung? Ich weiß nur: Ich kann Coco endlich mal verstehen. Wie sie da so posiert. Und ihr Maul weit aufreißt. Oder ist es einfach nur ein Gähnen? Egal. Ansteckend ist ihr Verhalten aber. Merke ich so. Als ich meinen schmerzenden Kiefer spüre.

    Meine Alten, Felix und Laura, weilen irgendwo in Hamburg. Chillen. Eigentlich also gut. Sind lernfähig. Wenn es darum geht, wie man gut lebt. Nun: Auch sie mögen es heiß. Wie ich. Sehr heiß sogar. Vergnügen sich in einer Sauna. Enjoyen da, wie sie hernach erzählen. Im Ruhebereich. In dem es erst mal ruhig ist, aber dann entsteht Unruhe.

    Zwei Leute kommen rein. Mit Rede-Reiz. Klar, sie unterhalten sich leise. So leise, dass in der Stille jedes Wort sich vielfach zu verstärken scheint. Und zu verstehen ist. Die Themen: Schmecken Burger in Leipziger Hotels? Oder: Ist es spannend, ohne Begleitung in einem Restaurant zu dinieren – weil man dann die Chance hat, Fremde zu stalken?

    Felix und Laura sind genervt. Was tun? Alle sich bietenden Optionen sind nervig: Nackt vor die Redenden treten und bitten, noch leiser zu reden – mit der Gefahr einer rüden Abfuhr? Oder gewähren lassen – locker bleiben, obwohl man selbst sowas von unlocker ist? Und der Nervfaktor sekündlich steigt? Irgendwann gehen die Speaker in eine Sauna. Ruhe. Und ich sehe, einfach mal was aussitzen, kann zur Lösung beitragen. Denn Mensch ist, egal wie es ist, immer unzufrieden. Liegt vielleicht in seinen Genen, denke ich weiter. Denn ohne Unzufriedenheit kein Fortschritt.

    Ob das stimmt? Ich spüre, dass ich es nicht kontrollieren kann. Mein Maul öffnet sich. Weit. Tiefes Ein- und Ausatmen. Tut so gut. Cocos Schrei. Ist berechtigt. Auch mit Blick auf den „Friedensplan“ der USA für die Ukraine. Mittlerweile stellt sich die Frage, wer diese 28 Punkte für „Frieden“ überhaupt formuliert hat.

    In den USA gibt es widersprüchliche Angaben dazu. Die Regierung behauptet, es sei ein US-Plan. Natürlich. Andere, sogar Republikaner behaupten, der „Plan“ sei eine Wunschliste Russlands. Von Moskau ausformuliert und der Administration von Präsident Trump übergeben.

    Nicht ganz unglaubwürdig. Denke ich so. Denn das Papier verlangt von der Ukraine große Zugeständnisse, während Russland so seine Kriegsziele auf diplomatischem Weg erreichen könnte – unter anderem den Gewinn von Gebieten, die es im Krieg gar nicht erobern konnte.

    Nichtsdestotrotz: Trump poltert ob der ukrainischen Zurückhaltung auf seinen „Plan“, das Land sei undankbar. Und Europa, so der US-Präsident, sei Mitschuld am Krieg. Da es diesen indirekt mitfinanziere, weil es weiter Öl von Russland kaufe. Und ich denke so: Da hat Trump ein Pünktchen – zwar gibt es in Europa Importverbote für russische Kohle und russisches Öl – aber es gibt auch Ausnahmeregelungen.

    Coco und ich reißen unsere Mäuler mittlerweile im Duett auf. Schreien. Nimmt Druck. Ist so entspannend. Sagt der gähnende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute.

  • 22. November 2025

    Alles eine Frage der Perspektive und mein unaufgeregte Bruna

    Alles ist eine Frage der Perspektive. Und die kann sich ständig ändern. Wenn ich ganz nah ranzoome, an Cocos Fell beispielsweise, sehe ich nur schwarz-orange-weiße Streifen. Sehe, dass ihr Pelz auf der Stirn asymmetrisch angelegt ist. Und wenn ich dann wegzoome. Sehe ich plötzlich eine ziemlich große Jungkatze vor mir. Die mich – größenmäßig, tatsächlich eingeholt hat.

    Die Europäer haben sich vom ersten Schock erholt, nicht in den 28-Punkte- US-„Friedensplan“ für die Ukraine eingeweiht gewesen zu sein. Und haben was Eigenes entwickelt. Eine eigene Perspektive. Denke ich so. Nun, Grundlage für potenzielle Verhandlungen sei der US-Plan. Sagen die Europäer. Aber klar sei, dass die Ukraine in Verhandlungen miteinbezogen sein müsse – und nicht die Großmächte über ihren Kopf hinweg für sie Entscheidungen treffen dürften. Ohne Zustimmung der Ukrainer und ihrer Unterstützer könne es kein Ende des Krieges geben.

    Und ich denke so: Hmmm, ob sich davon US-Präsident Trump oder Kremldespot Putin beeindrucken lassen? Die Europäer erklären weiter: Da bei dem „Plan“ Nato- und EU-Interessen betroffen seien, müssten auch diese Institutionen zustimmen. So heiße es ja zum einen, die Nato müsse erklären, sich nicht zu erweitern – und ich denke so: warum sollte sie? Die Europäer fordern zum anderen, auch sie müssten einbezogen werden, etwa wenn es darum ginge, was mit den eingefrorenen russischen Vermögen geschehen solle.

    Noch fünf Tage hat die Ukraine Zeit, sich für oder gegen den „Plan“ zu entscheiden. Sagt Trump. Falls die Ukraine dagegen sei, sei es mit US-Waffenlieferungen und Geheimdienstinformationen vorbei.

    Der ukrainische Präsident Selenskyj – innenpolitisch eh von einer Korruptionsaffäre gebeutelt – ist im Dilemma.  Er habe zu entscheiden zwischen dem Verlust der Würde oder dem Risiko, einen Schlüsselpartner zu verlieren – und das kurz vor dem Winter.  Sagt er. Und ich, ich denke, ich wüsste nicht, wie Selenskyj seine Perspektive auf das Dilemma ändern könnte. Klingt der US-„Plan“ doch, als ob er von Putin persönlich den Amis diktiert worden sei.

    Würde also. Meine Bruna hat sie. Sage ich aus der abgehobenen Perspektive des Hauptstadtkaters: Heute geht sie zu einem Konzert, in dem sie die Hauptrolle einnimmt – fiedelt souverän meinen Lieblings-Bach runter. Vollkommen unaufgeregt.

    Warum sie so souverän sei? Nun, ihre Alten Felix und Laura seien nicht wie sonst dabei, weil sie sich lieber in Hamburg ein schönes Weekend zu zweit machten. Sagt sie hernach. Das habe ihre Perspektive aufs Konzert verändert, sie sei vollkommen locker gewesen.

    „Ich war zu fünf Prozent aufgeregt“, sagt sie. Aber dann, dann sei überraschend Freundin Uma aufgetaucht – um sie zu unterstützen. Mental. Da sei der Aufgeregt-Pegel auf 20 Prozent gestiegen. Sagt meine Bruna.

    Und ich frage mich so: 20 Prozent bei einem Solokonzert vor Dutzenden Zuschauern? Klingt eigentlich tiefenentspannt. Aus meiner Perspektive. So sollten mal alle Menschen sein. Vor allem die Mächtigen. Aber deren Stresslevel pendelt offensichtlich andauernd nahe der 100-Prozent-Schwelle. Sagt der perspektivlose Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute. Trotz allem.

  • 21. November 2025

    Ich bin bei mir und dem 28-Punkte-Plan für die Ukraine

    Ich bin ich. Fühle mich. Bin bei mir. Und das ist so gut so. Brrrr. Es schüttelt mich. Weil es so esoterisch klingt. Aber: Ein Gefühl nur deswegen nicht zu beschreiben, weil es fehlgedeutet werden könnte, ist bekloppt. Deswegen sage ich ganz laut: Ja, ich fühle Stärke, wenn ich mich auf mich konzentriere. Besinne. Mich spüre. Und so sitze ich da. Und sinniere.

    US-Präsident Donald Trump hat nun also einen 28-Punkte „Plan für Frieden“ in der Ukraine vorgelegt. Trump will – offensichtlich um jeden Preis – Frieden in der Ukraine. Was ja erst mal gut ist, denke ich so: Denn jeder Tag, an dem russische Drohnen und Raketen keine Ukrainer mehr töten, ist ein guter.

    Aber: Auch Frieden ist eine Frage des Preises. Wenn die Ukraine praktisch kapitulieren muss und Russland alle seine Ziele verwirklicht – was bei Umsetzung des „Plans“ der Fall wäre -, dann ist das fatal. Warum sollte Russland künftig seinen Vormarsch Richtung Westen stoppen? Wo es doch mit diesem Krieg und der gewaltsamen Verschiebung von Grenzen Erfolg gehabt zu haben scheint?

    Nun, zu Trump: Wenn ich diesen Mann anschaue, dann sehe ich einen absoluten Egozentriker. Ich unterstelle, dass ihn das Schicksal der Ukrainer nur am Rande interessiert. Er fühlt sich sicherlich gut – als Philanthrop – wenn er das Leid der meisten Ukrainer durch eine Waffenruhe erst mal lindern kann.

    Aber eigentlich ist klar, dass Trump andere Motive für seinen „Plan“ hat: Er will möglichst bald sowohl mit Russland als auch der Ukraine Deals, Geld, machen. Und vor allem will er – nach dem 20-Punkte-Plan für die Gaza-Waffenruhe – mit einem weiteren „Frieden“ seinem großen Ziel, den Friedennobelpreis zu bekommen, einen großen Schritt näherkommen. Sinniere ich mal so.

    Denn, was sagt dieser „Plan“, der Russlands Interessen fast 1:1 wiedergibt und den die Ukraine innerhalb einer knappen Woche bestätigen soll? Die Ukraine soll große Gebiet  im Osten des Landes abtreten, selbst von Teilen, die Russland militärisch nicht erobern konnte. Die Ukraine soll auf eine Nato-Mitgliedschaft verzichten. Ihre Truppengröße auf 600.000 Mann beschränken – derzeit sind es rund eine Million. Im Gegenzug verspricht Russland, die Ukraine nicht anzugreifen.

    Und ich denke so – oh, die Russen versprechen etwas – wer will das glauben? Zudem geben die USA Sicherheitsgarantien, die aber nicht näher erläutert werden. Ich lehne mich zurück. Sinnierend. Denke an München. 1938. Damals musste die Tschechoslowakei Gebiet an Hitler-Deutschland abtreten. Der britische Premier Chamberlain sprach von „Frieden für unsere Zeit“.

    Und ich denke so: Wie krass, wie paradox, die einzige Hoffnung der Ukrainer muss nun auf Kremldespot Putin ruhen. Dass der sagt, „das im „Plan“ genannte genügt mir nicht, ich will mehr“. Denn sein Ziel ist ja die Eroberung der gesamten Ukraine. Ein Russland in der Größe der Sowjetunion. Deswegen, so die „Hoffnung“, könnte Putin nicht auf den „Plan“ eingehen. Sondern den Krieg fortsetzen. So dass die USA mehr oder weniger zwangsläufig die Ukraine weiter unterstützen müssten.

    Nicht völlig ausgeschlossen. Dieses Szenario. Arme Ukrainer. Denke ich so. Und spüre mich. Weil ich in mir ruhe. Sagt der empathische Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute!