Hauptstadtkater

2. Februar 2026

Ist Coco KI? Über die Überlegenheit der KI

Manchmal denke ich, Coco ist KI. Bei ihr scheint eine Art Elon Musk oder so versucht zu haben, eine Katze zu programmieren. Um zu checken, ob ähnliche Programmierung dereinst auch mit Menschen funktionieren könnte. Herausgekommen ist Coco.

Wie ich darauf komme? Nun, wegen ihrer Fehlfunktionen: Nummer eins: Sie rennt wie ein Köter zur Tür, wenn es klingelt. Nummer zwei: Coco antizipiert Nahrung wie ein Delfin. Eine Spezies, die wohl gut vorausahnen kann. Sagt jedenfalls die KI. Und Nummer drei: Coco liebt Wasser. Wie Menschen. Oder so.

Denn: Sie ist beim Abwasch dabei, sitzt direkt neben dem Waschbecken. Packt ihre Pfote ins Wasserglas – mit Vorliebe in jene, in denen Sprudelwasser sprudelt. Oder springt in die Badewanne. Leckt dort die Tropfen auf. Und wartet auf die nächste Füllung. 

Ich muss einräumen: Coco ist eine gute KI. Weil sie durchaus auch katzig ist. Nicht nur vom Äußeren alle Vorzüge einer Katze hat – vom Wuschelfell und seiner Musterung bis hin zu ihren Augen, der Nase, ihrer große Größe. Sondern auch vom Charakter, also ihrer Liebe zum Chillen, ihrer Ruhe, Coolness, Jagdliebe, ihrem Kuschelbedürfnis.

Und ich muss sagen: Lieber KI-Generator: Glückwunsch, Katze mit Coco gut getroffen. Also: Künstliches kann durchaus gleich gut oder sogar besser als das Original sein.

Finden auch meine Leute. Die ja gerade in Österreich Skifahren. Was ohne Künstliches ob des Klimawandels an vielen Orten gar nicht mehr möglich wäre. Bei meinen Leuten jedenfalls tropfte heute in 2000 Metern Höhe das Wasser von den Bäumen – weil der Schnee von den Ästen taute. Bei fünf Grad plus in der Sonne.

Die Pisten aber blieben weiß. Und schneeig. Warum? Weil es kein echter Schnee, sondern produzierter Kunstschnee ist, der da liegt. Der haltbarer als das Original ist. Und meine Bruna findet, der Kunst-Schnee sei auch zum Skifahren besser. Weil griffiger und nicht vereist. Hohe Kunst eben. Denke ich so. 

Und höre von der Arbeitsgemeinschaft SPD Frauen. Die fordern einen besseren Schutz vor Diskriminierung durch KI. Weil die bestehende Ungerechtigkeiten verstärke.

So erkenne KI oft Herzinfarkte bei Frauen schlechter, weil die andere Symptome als Männer hätten. Und wenn Frauen sich für einen Job bewerben, würden sie wegen ihres Geschlechts so manches mal durch KI als weniger qualifiziert eingeschätzt. Und Grok – der Chatbot von Musks Plattform X – habe Bilder erstellt, auf denen vor allem Frauen leicht bekleidet bis nackt gezeigt würden.

Ist Coco nun KI oder nicht? Frage ich mich. Eine kötrige Katze oder katzige KI? Die Antwort: Ist mir voll egal. Coco ist nice. Und bärig. Meist. Wühlt jetzt in der Tasche mit den durchgeschwitzten Trikots der Männer von Diego Basketball-Team, die der längst hätte waschen sollen. Und yes: Katzen lieben Männerschweiß. KI eher nicht. Woraus folgt: Coco ist wohl doch eine echte Katze. Sagt der authentische Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Wascht euch. Und chillt, Leute!

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