Der Spaß von Charakterarschlöchern wie Trump – und Cocos Auferstehung

Spaß haben auf Kosten von anderen. Das ist ein herausragendes Merkmal von Charkterarschlöchern. Denen es völlig egal ist, was sie mit ihrem „Spaß“ anrichten. Dass ihr „Spaß“ Tod, Zerstörung und unermessliches Leid über andere bringt.
US-Präsident Trump postet auf seiner Plattform Truth Social nach dem ersten US-Angriff auf die iranische Insel Charg – bei der schon alles zerstört worden sein soll:“Wir schlagen vielleicht noch ein paar Mal zu, einfach nur zum Spaß.“
Die Steigerungsform von fassungslos beschreibt nicht annähernd, wie ich mich fühle. Ob dieser Dekadenz. Der Typ ruft zugleich die internationale Gemeinschaft auf, beim Schutz der Straße von Hormus vor iranische Drohnen und Raketen zu helfen. Weil die Iraner es offensichtlich geschafft haben, die für den internationalen Öl- und Flüssiggashandel so extrem wichtige Lebensader zu blockieren.

Und ich frage mich: Wie kann das sein, wenn Trump behauptet, der Iran sei erledigt, zerstört und bettle um ein Friedensabkommen. Warum ruft er nun andere Länder zur Hilfe auf? Er, der andere Länder vorher überhaupt nicht in seine Angriffspläne und seinen Krieg eingeweiht hatte. Länder, die er sogar öffentlich mehrfach brüskiert hatte.
Und ich schäme mich, dass mir der Spott von Vertretern des iranischen Terrorregimes über Trump so etwas wie Genugtuung verschafft. Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden lässt auf der Plattform X verlauten, die Amerikaner hätten fälschlicherweise behauptet, die iranische Marine zerstört zu haben. Dann hätten sie fälschlicherweise behauptet, Öltanker zu eskortieren. Jetzt würden sie sogar um Verstärkung bitten.

Womit er einen Punkt hat. Denke ich so. Und spüre das bittere Vergnügen in mir. Warum? Weil jemand – und wenn es der Vertreter eines Terrorregimes ist – dem Großkotz Trump Grenzen aufzeigt und ihn öffentlich bloßstellt, vorführt. Etwas, was Trump nun überhaupt nicht mag. Und wogegen er sich sonst öffentlichkeitswirksam zur Wehr setzt. Was er aber hier nicht kann. Er scheint machtlos zu sein.
Spaß macht es nicht, das zu beobachten. Weil ich zu viel Ohnmacht und Hass in mir spüre. Spaß – das ist für mich naturally Chillen. Oder – aktuell – zu beobachten, wie Coco nach ihrer Eierstock-Vernichtung wieder fitter wird. Auf dem Schoß meiner Leute Trost sucht.

Und findet, weil ich auf meinen Spaß verzichte, sie von meinem Lieblingsplatz zu verjagen. Wie sonst – vor ein paar Tagen noch, vor ihrer OP. Da hatten wir beide der Jagd Spaß. Gemeinsam. Bald wird es wieder so sein. Sagt der humorlose Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Habt Spaß. Und chillt, Leute!
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