Hauptstadtkater

13. März 2026

Kastriert und chippt Trump – Über Sinn und Unsinn der Sterilisation

No sex, no kids. Es ist tatsächlich aus und vorbei: Coco wird keine Cocolinas oder Cocolinos bekommen können. Hat ihre Libido, ihr Östrogen verloren. Wird dafür Fett gewinnen. Haben meine Leute nun durchgesetzt. Und ihr die Eierstöcke rausschneiden lassen. Krass brutal.

Ich hätte geweint, wenn ich Tränen hätte, als ich Coco nach der Operation sah: Ein kleines Wrack ist aus dem stolzen, großen Mädchen geworden. Das da aus dem Tragekäfig wankt. Stolpert. Torkelt. Eingezwängt in einer blutroten Zwangsjacke. Schleppt sie sich taumelnd zum Sessel. Will hochspringen. Scheitert. Bricht zusammen. Weil die Hinterbeine versagen.

Ja, Schuld an der Schwäche sei vor allem die Narkose. Sagt meine Bruna. Die nun mitleidet. Weil Coco liegt. Mit trübem Blick. Gesenktem Schweif. Und selbst ich bin abgetörnt. Weil Coco so stinkt: Nach Desinfektion. Blut. Tierarzt. Anstatt wie bis vor wenigen Stunden nach Süße. Ekstase. Rolligkeit. Was mir – obwohl enteiert –  really gefiel. Sehr. Sogar. 

Nun, Coco soll die OP heldenhaft erduldet haben. Sagt meine Bruna. Mitsamt der Köter im Wartezimmer. Den Meerschweinchen. Und Tauben. Deren Angstgestank Cocos Nüstern lähmten. Die Narkosespritze. Ertrug sie würdevoll. Bei der andere Katzen laut aufschreien. Weil die Spritze ziemlich brenne. Sagt zumindest die Tierärztin. Keine Ahnung, woher sie das weiß. Denke ich so.

Und höre schaudernd meine Bruna sagen, das Narkosemittel für die Sterilisation sei dasselbe, das zum Einschläfern von Katzen verwendet werde – nur eben in geringerer Dosis. Nun, Coco sei schnell eingeschlafen. Ohne ihren Eingeweiden noch Adios sagen zu können.

Aufgewacht sei sie dafür mit einem Chip. Implantiert im Nacken. Auf, dass sie gefunden werde. Wenn sie mal wieder entfleucht. Und ich frage mich so, warum nicht die Menschen kastriert werden. Wo sie nicht nur sich selbst grausam töten, sondern auch meine Welt. Umwelt. 

Posiert und agiert US-Präsident Trump nicht nur so wegen seines Sexualtriebs?Testosterongesteuert. Um Frauen zu imponieren? Und ich denke so: Kastriert zumindest ihn. Dann wäre der alte Sack endlich in seinem irren Handeln gestoppt: Könnte nicht mehr aus Versehen Mädchenschulen im Iran bombardieren lassen, wo dann 170 Jugendliche sterben.

Könnte nicht mehr aus der westlichen Allianz gegen Russland ausscheren und plötzlich ankündigen, den Verkauf russischen Öls wieder zu erlauben – angesichts der Ölpreiskrise, die sein Iran-Krieg ausgelöst hat. Wobei selbst Trump klar sein müsste, dass Kremldespot Putin dadurch das dringend benötigte Geld bekommt, um seinen Krieg gegen die Ukraine fortsetzen zu können.

Wie absurd, diese Selbstzerstörung der Menschen. Denke ich so. Kriminell. Und so fordere ich: Kastriert Trump nicht nur. Sondern chippt ihn auch. Damit er dann, wenn er entmachtet ist und untertaucht, auf jeden Fall entdeckt und bestraft wird. Sagt der testosteronentwöhnte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Habt Sex. Und chillt, Leute!

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