Monat: März 2026

  • 17. März 2026

    Perspektivwechsel: Coco und die EU in Zwangsjacken

    Coco steckt in einer Zwangsjacke. So schaut es zumindest aus, wenn sie stolz wie eh und je auf dem Küchentisch auf Felixens aufgestapeltem Zeitungsstapel posiert. In ihrem roten Body. Der sie nervt. Weil er Sprungkraft hemmt und einengt. Sie sich nicht richtig kratzen kann. Ihre Haarpracht sich nicht entfalten kann. Aber: Es muss eben sein. Behaupten meine Leute. Zum Schutz der OP-Wunde. Die nach der Eierstockvernichtung vernäht wurde.

    Die Zwänge also. Denke ich so. Und wage den Perspektivwechsel. Nicht zu Coco und ihren Problemen. Sondern zu den Menschen. Zu den Europäern. Die ich gestern noch lobpreiste. Weil sie dem Ansinnen von US-Präsident Trump, ihm beim Schutz der Straße von Hormus zu helfen, eine Abfuhr erteilten. Weil der Iran-Krieg nicht der ihre sei.

    Aber – und nun der Perspektivwechsel: Eigentlich macht Trump ja das, was viele Europäer sich – zumindest insgeheim – wünschen. Denke ich so. Er versucht, das iranische Terrorregime zu beseitigen. Er versucht, das iranische Atomprogramm zu stoppen. Er versucht, die für den Öl- und Flüssiggashandel so wichtige Straße von Hormus offenzuhalten. Woraus folgt: Trump macht das, was Kanzler Merz vor nicht allzu langer Zeit lobte, als er sagte: Er verrichte die Drecksarbeit für die Europäer. 

    Klar, an Trumps Vorgehen ist alle Kritik berechtigt. Weiß ich doch. Er verstößt mit seinem Angriff gegen das Völkerrecht. Sagen fast alle ernstzunehmenden Völkerrechtler. Denn: Naturally waren die USA durch den Iran nicht unmittelbar bedroht. Dann: Die Verhandlungen mit dem Iran über sein Atomprogramm schienen zuletzt auf einem guten Weg – und: der Iran hatte keine Atomwaffe. Und last but not least: Ohne israelisch-amerikanischen Angriff wäre jetzt auch die Straße von Hormus nicht blockiert.

    Aber, aber, aber: Experten sagen, der Iran habe zwar noch kein atomwaffenfähiges Uran besessen, aber es sei eben doch deutlich höher angereichert gewesen als das, was Atomkraftwerks brauchten. Why? Frage ich mich. Und: Das iranische Regime tötete sein Volk. Und ich denke so: Schon starke Argumente für ein Eingreifen. Denn viele Menschen dort sind verzweifelt. Seit Jahrzehnten. In denen sich nichts tat. Sondern sich die Lage verschlimmerte.

    Weswegen ich das europäische kategorische „Nein“ auf Trumps Frage nach Mithilfe dennoch zunächst verstehen kann: Weil es eben das starke Gefühl gibt, es diesem Idioten heimzahlen zu können. Nichtsdestotrotz: Ein Iran ohne Atomwaffen, eine freie Straße von Hormus fände wohl auch Europa ganz nice.

    Zumindest die damit verbundenen sinkenden Benzinpreise. Denn das triggert die Menschen hierzulande perverser Weise am meisten an diesem Krieg: Dass sie für eine Tankladung 30 Prozent mehr zahlen müssen als bei Kriegsbeginn vor zweieinhalb Wochen. Europa also in der Zwangsjacke: Wenn Trump Hilfe fordert, muss über kurz oder lang geholfen werden. Weil er die Macht hat. Und damit die Regeln bestimmt.

    Coco springt auf. Gerät aus dem Gleichgewicht. Zupft an ihrem Zwangs-Body. Der aber bleibt. Unerbittlich. Gepresst an ihrem Körper. Noch sechs Tag. Sagt der zwanghafte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Macht euch locker. Und chillt, Leute!

  • 16. März 2026

    Aufruf zur vernünftigen Unvernunft – oder unvernünftigen Vernunft

    Heute bin ich mal Kater Vernunft. He he. Die Story behind: Da soll ich heute fünf Mal Würstchen bekommen – jeder meiner Leute will sich so bei mir einschleimen, keiner weiß das aber vom anderen. Top für mich, könnte man im ersten Moment denken. Aber: Als Felix mir dann am Abend das fünfte Würstchen des Tages vorlegt, widerstehe ich sabbernd. Weil ich weiß: Mehr als eins am Tag ist ungesund. Macht fett. Schlechte Blutwerte. And so on. 

    Nun – die Story behind behind: Weltweit wird das Öl derzeit immer teurer. Weil der Iran die für den Energietransport so wichtige Straße von Hormus blockiert – infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran. Und weil Öl der Welt nun mal fehlt, bringt sich ein Land ins Spiel, das von vielen Akteuren der Weltgemeinschaft  – wegen seines Angriffskriegs in der Ukraine – gemieden wird: Russland.

    Kremldespot Putin bietet nun sein sanktioniertes Öl der Welt an. Und viele Regierungen lechzen. Weil es so verlockend erscheint, auf vermeintlich einfache Art an den Stoff zu kommen, der ihre wegen hoher Benzinpreise aufgebrachten Völker beruhigen könnte. Die USA haben bereits einige Sanktionen gegen Russland gelockert.

    Und ich denke so: Alta, geht’s noch? Es gibt nun beileibe nix Teureres als billiges russisches Öl. Denn es ist doch klar, dass Russland das eingenommene Geld in seinen Ukraine-Krieg investieren würde. Um die Ukraine dann weiter verteidigungsfähig zu halten, müssten die Unterstützer-Länder wieder mehr Geld ausgeben.

    Deutlich mehr wohl, als sie durch den Kauf russischen Öls sparen würden. Oder aber sie müssten die Ukraine aufgeben. Was das dann für Folgen haben wird – nun ja, könnte noch teurer werden. 

    Und ich denke so: Trump ist eben lost. Hat sich voll verschätzt. Mit seinem Krieg. Der nicht so easy verläuft wie erwartet. Sondern massiven Widerstand des iranischen Regimes geweckt hat. Nun versucht Trump, die Nato-Länder zu erpressen, indem er wenig subtil droht, die Nato stünde vor einer schweren Zeit, wenn Bündnisländer nun nicht der USA beim Schutz der Straße von Hormus hülfen.

    Die Europäer reagieren ungewohnt cool: Es sei nicht ihr Krieg, kontern sie den Erpressungsversuch. Es gebe weder Konzept noch ein Mandat dafür.

    Und ich denke so: Mal sehen, wie lange die Europäer bei dieser Linie bleiben können. Während ich den zarten Schmelz des Würstchens auf meiner Zunge schmelzen spüre. Ups, das fünfte, ungesunde Würstchen von Felix. Schmeckt besser denn ever – die Unvernunft. He, he. 

    Gibt’s nun noch eine Moral der Story behind? Behind? Yes: Lasse dich nicht durch das vermeintlich Einfache verführen. Bedenke das Ende. Sagt der würgende ,ekelhaft neunmalkluge Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Seid unvernünftig. Und chillt, Leute!

  • 15. März 2026

    Der Spaß von Charakterarschlöchern wie Trump – und Cocos Auferstehung

    Spaß haben auf Kosten von anderen. Das ist ein herausragendes Merkmal von Charkterarschlöchern. Denen es völlig egal ist, was sie mit ihrem „Spaß“ anrichten. Dass ihr „Spaß“ Tod, Zerstörung und unermessliches Leid über andere bringt.

    US-Präsident Trump postet auf seiner Plattform Truth Social nach dem ersten US-Angriff auf die iranische Insel Charg – bei der schon alles zerstört worden sein soll:“Wir schlagen vielleicht noch ein paar Mal zu, einfach nur zum Spaß.“

    Die Steigerungsform von fassungslos beschreibt nicht annähernd, wie ich mich fühle. Ob dieser Dekadenz. Der Typ ruft zugleich die internationale Gemeinschaft auf, beim Schutz der Straße von Hormus vor iranische Drohnen und Raketen zu helfen. Weil die Iraner es offensichtlich geschafft haben, die für den internationalen Öl- und Flüssiggashandel so extrem wichtige Lebensader zu blockieren.

    Und ich frage mich: Wie kann das sein, wenn Trump behauptet, der Iran sei erledigt, zerstört und bettle um ein Friedensabkommen. Warum ruft er nun andere Länder zur Hilfe auf? Er, der andere Länder vorher überhaupt nicht in seine Angriffspläne und seinen Krieg eingeweiht hatte. Länder, die er sogar öffentlich mehrfach brüskiert hatte. 

    Und ich schäme mich, dass mir der Spott von Vertretern des iranischen Terrorregimes über Trump so etwas wie Genugtuung verschafft. Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden lässt auf der Plattform X verlauten, die Amerikaner hätten fälschlicherweise behauptet, die iranische Marine zerstört zu haben. Dann hätten sie fälschlicherweise behauptet, Öltanker zu eskortieren. Jetzt würden sie sogar um Verstärkung bitten.

    Womit er einen Punkt hat. Denke ich so. Und spüre das bittere Vergnügen in mir. Warum? Weil jemand – und wenn es der Vertreter eines Terrorregimes ist – dem Großkotz Trump Grenzen aufzeigt und ihn öffentlich bloßstellt, vorführt. Etwas, was Trump nun überhaupt nicht mag. Und wogegen er sich sonst öffentlichkeitswirksam zur Wehr setzt. Was er aber hier nicht kann. Er scheint machtlos zu sein.

    Spaß macht es nicht, das zu beobachten. Weil ich zu viel Ohnmacht und Hass in mir spüre. Spaß – das ist für mich naturally Chillen. Oder – aktuell – zu beobachten, wie Coco nach ihrer Eierstock-Vernichtung wieder fitter wird. Auf dem Schoß meiner Leute Trost sucht.

    Und findet, weil ich auf meinen Spaß verzichte, sie von meinem Lieblingsplatz zu verjagen. Wie sonst – vor ein paar Tagen noch, vor ihrer OP. Da hatten wir beide der Jagd Spaß. Gemeinsam. Bald wird es wieder so sein. Sagt der humorlose Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Habt Spaß. Und chillt, Leute!

  • 14. März 2026

    Wenn Nackenhaare sich vor Fremdscham sträuben: Trumps Drohungen – oder: Kater, die knurren, kratzen nicht

    Auch ich drohe mal. Knurre. Mit meinem tiefen Bass. Bass. Buckle. Fahre die Krallen aus. Wenn Coco auf mich springt. Nervt. Wenn Felix mich hochnimmt auf seinen Arm.  Ungeschickt ohne Ende. Weil er sich verschätzt. Mit meinem Gewicht. Nervt. Aber dass ich trotz Drohgebärden tatsächlich zuschlage – passiert nie. Denn es gilt frei nach dem Köter-Motto: Kater, die knurren, kratzen nicht. He he.

    Und so ähnlich ist es auch beim Menschen. Habe ich beobachtet. Die mit der großen Klappe. Lassen ihren krassen Worten Taten oft nicht folgen. Und wirken dann lächerlich, weil sie so leicht zu durchschauen sind. Wie US-Präsident Trump. Der seine Online-Plattform Truth Social mittlerweile täglich für seine Prahlereien nutzt, wie großartig er sei, wie groß er die USA gemacht habe.

    Sodass sich meine Nackenhaare vor Fremdscham sträuben. Ob dieser narzisstischen, kranken Selbstbeweihräucherung. Die proportional zunimmt – je stärker er unter Druck gerät. Wie nun mit seinem Iran-Krieg. Der so gar nicht so läuft, wie er es wohl erwartet hatte. 

    Weswegen er nun täglich das Gegenteil der offensichtlichen Realität behauptet und schreibt: Der Krieg sei bald zu Ende. Es gebe im Iran nichts mehr zu bombardieren, alles sei zerstört. Und ich denke so: Verschätzt. Hat er sich. Denn der Iran gibt trotz heftiger amerikanisch-israelischer Bombardements nicht auf. Im Gegenteil.

    Die Revolutionsgarden haben sogar einen krassen Hebel, die USA unter Druck zu setzen: Die Blockade der Straße von Hormus. Das ist die Meerenge im Persischen Golf, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft. Und wo jetzt brennende, offenbar von iranischen Drohnen getroffene Tanker zu sehen sind. 

    Die die Worte Trumps von wehrlosen Iranern zu blanken Hohn verkommen lassen. Während zugleich weltweit an den Zapfsäulen die Benzinpreise explodieren. Und vor allem US-Bürger ob gegenteiliger Versprechen ihres Trumps unruhig werden. 

    Verschätzt eben. Wie der russische Despot Putin. Dessen Krieg in der Ukraine dauert schon mehr als vier Jahre, seine Truppen kommen kaum voran. Trumps Krieg dauert zwar gerade mal zwei Wochen, aber auch er ging von einem Blitz-Feldzug aus. Und erwartete wenig Gegenwehr.

    Aber mit am schlimmsten ist: Ein Ende des Kriegs ist nicht in Sicht. Auch weil Trump keine Exitstrategie hat. Und damit seine Beliebtheitswerte in den USA immer weiter sinken. Quasi proportional zu den steigenden Benzinpreisen.

    Und ich sehe meine Coco. Die schlapp darnieder liegt. Erschöpft durch die Eierstockvernichtungs-OP von gestern. Sie kämpft anders als sonst nicht um Aufmerksamkeit und Futter gegen mich. Bespringt mich nicht. Sondern schläft. Immerhin: Einen Ausflug auf dem Schrank macht sie. Und ich sehe: Es geht aufwärts.

    Beim Baby. In rot. Dem ich mal nicht drohe, sondern nun meine Leckerli vors Schnäuzchen lege. Und meine Bruna so: „Oh, wie ist das süß.“ Sie auch. Und Coco erst. Sagt der emphatische Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Droht nicht. Sondern chillt, Leute!

  • 13. März 2026

    Kastriert und chippt Trump – Über Sinn und Unsinn der Sterilisation

    No sex, no kids. Es ist tatsächlich aus und vorbei: Coco wird keine Cocolinas oder Cocolinos bekommen können. Hat ihre Libido, ihr Östrogen verloren. Wird dafür Fett gewinnen. Haben meine Leute nun durchgesetzt. Und ihr die Eierstöcke rausschneiden lassen. Krass brutal.

    Ich hätte geweint, wenn ich Tränen hätte, als ich Coco nach der Operation sah: Ein kleines Wrack ist aus dem stolzen, großen Mädchen geworden. Das da aus dem Tragekäfig wankt. Stolpert. Torkelt. Eingezwängt in einer blutroten Zwangsjacke. Schleppt sie sich taumelnd zum Sessel. Will hochspringen. Scheitert. Bricht zusammen. Weil die Hinterbeine versagen.

    Ja, Schuld an der Schwäche sei vor allem die Narkose. Sagt meine Bruna. Die nun mitleidet. Weil Coco liegt. Mit trübem Blick. Gesenktem Schweif. Und selbst ich bin abgetörnt. Weil Coco so stinkt: Nach Desinfektion. Blut. Tierarzt. Anstatt wie bis vor wenigen Stunden nach Süße. Ekstase. Rolligkeit. Was mir – obwohl enteiert –  really gefiel. Sehr. Sogar. 

    Nun, Coco soll die OP heldenhaft erduldet haben. Sagt meine Bruna. Mitsamt der Köter im Wartezimmer. Den Meerschweinchen. Und Tauben. Deren Angstgestank Cocos Nüstern lähmten. Die Narkosespritze. Ertrug sie würdevoll. Bei der andere Katzen laut aufschreien. Weil die Spritze ziemlich brenne. Sagt zumindest die Tierärztin. Keine Ahnung, woher sie das weiß. Denke ich so.

    Und höre schaudernd meine Bruna sagen, das Narkosemittel für die Sterilisation sei dasselbe, das zum Einschläfern von Katzen verwendet werde – nur eben in geringerer Dosis. Nun, Coco sei schnell eingeschlafen. Ohne ihren Eingeweiden noch Adios sagen zu können.

    Aufgewacht sei sie dafür mit einem Chip. Implantiert im Nacken. Auf, dass sie gefunden werde. Wenn sie mal wieder entfleucht. Und ich frage mich so, warum nicht die Menschen kastriert werden. Wo sie nicht nur sich selbst grausam töten, sondern auch meine Welt. Umwelt. 

    Posiert und agiert US-Präsident Trump nicht nur so wegen seines Sexualtriebs?Testosterongesteuert. Um Frauen zu imponieren? Und ich denke so: Kastriert zumindest ihn. Dann wäre der alte Sack endlich in seinem irren Handeln gestoppt: Könnte nicht mehr aus Versehen Mädchenschulen im Iran bombardieren lassen, wo dann 170 Jugendliche sterben.

    Könnte nicht mehr aus der westlichen Allianz gegen Russland ausscheren und plötzlich ankündigen, den Verkauf russischen Öls wieder zu erlauben – angesichts der Ölpreiskrise, die sein Iran-Krieg ausgelöst hat. Wobei selbst Trump klar sein müsste, dass Kremldespot Putin dadurch das dringend benötigte Geld bekommt, um seinen Krieg gegen die Ukraine fortsetzen zu können.

    Wie absurd, diese Selbstzerstörung der Menschen. Denke ich so. Kriminell. Und so fordere ich: Kastriert Trump nicht nur. Sondern chippt ihn auch. Damit er dann, wenn er entmachtet ist und untertaucht, auf jeden Fall entdeckt und bestraft wird. Sagt der testosteronentwöhnte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Habt Sex. Und chillt, Leute!

  • 12. März 2026

    Heuchler, Hoden, Helden – vor der Sterilisation Cocos

    Das Recht des Stärkeren gilt überall. In der großen Politik. In der Familie. Bei uns. Es ist so krass, was sich meine Leute mal wieder so anmaßen. Und über unsere Fortpflanzungsmöglichkeiten richten. Von uns Katern. Von uns Katzen. Göttergleich entscheiden, ob wir unsere Gene weitergeben dürfen.

    Ich darf nicht. Und Coco soll auch nicht dürfen. Morgen soll sie unters Messer. Aufgeschnitten werden. Sterilisiert werden. Da hilft wenig, dass meine Leute sie bedauern. Bereits jetzt. Vor allem Felix, der alte Heuchler. Der nun heult, Cocos Gene müssten eigentlich weitergegeben werden. Da sie eine solch großartige Katze sei.

    Dieser sanfte Charakter. Dazu intelligent, aufgeweckt, liebevoll, verwuschelt, wild – und manchmal hündisch, wenn sie wie ein Köter bei jedem Klingeln zur Tür rast und mit ihrem Schwanz wedelt. Dann ihr Aussehen: Stattlich, groß, wuscheliges Fell, herrlich gezeichnet. Die Augen. Die spitzen Ohren. And so on and so on. Ich könnte kotzen.

    Ich höre meine Bruna, die weint, die Operation tue der armen Coco doch weh. Und danach müsse sie eine Krause tragen, damit sie die Wunde nicht lecke. Und Diego so: Ja, die 300 Euro für die OP könnte man auch besser investieren… 

    Und ich denke so: Yes, Leute. Ihr müsst das nicht machen. Ihr seid die Stärkeren. Wenn es darum geht, was durchzusetzen. Aber eigentlich seid ihr so schwach. Ich erinnere mich an den Jänner 2024 – meine Enteierung. Schmerzvoll, demütigend, traurig.

    Das Schlimmste: Kaum aus der Narkose erwacht, musste ich mit ansehen, wie die Tierärztin meiner Bruna meine gerade abgeschnittenen Hoden präsentiert wie Jagdtrophäen. So süß und klein wie Murmeln. Meine Bruna  wurde blass. Und blässer. Bevor die Ärztin meine Hoden dann in den sterilen Abfalleimer warf. Fuckomio. 

    Ja – Entscheidungen treffen können sie, die Menschen. Jedenfalls solche, die nicht sie selbst betreffen. Sondern andere. Die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sehen. Wollen sie dann nicht. Wobei ich auch schon mehr oder weniger elegant bei meinem Lieblingsschreibgegenstand gelandet bin – US-Präsident Trump.

    Der im Januar ja den venezolanischen Präsidenten Maduro aus dessen Palast in Caracas entführen ließ. Sich dafür feiern ließ – ohne dabei auch nur ein Wort über die bei der Aktion Getöteten zu verlieren. Und dann – in einer Art Rauschzustand ob dieses „Erfolges“ – zusammen mit Israel den Iran angreift.

    Nun bereits vom Sieg fabuliert. Aber ganz offenbar überhaupt keine Exit-Strategie hat. Nicht im geringsten zu wissen scheint, welches Ziel er nun im Iran verfolgt. Geschweige denn, wie ein Iran nach dem Krieg aussehen könnte. 

    Es ist alles so traurig. Weil sich offenbar nur noch die Starken durchsetzen. Beratungsresistent, berauscht von Macht, ohne Rücksicht auf die Schwächeren. Coco liegt nichtsahnend in meinem Korb. Und ich liebkose sie. Lecke sie. Beruhige sie. Und mich. Sagt der enteierte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Vermehrt euch, so lange es noch geht. Und chillt, Leute!

  • 11. März 2026

    Ehekrise, Chaos, Kriege, Rap und wie alles türlich zusammenhängt

    Was für ein Chaos: Die Weisheitszahn-OP bei meiner Nuria löst einen Fight zwischen Coco und mir auf dem Hochbett der verbotenen Kammer und letztlich eine handfeste Ehekrise meiner Alten aus –  es ist also ein bisschen so wie beim berühmten Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien, der einen Tornado in Texas auslösen kann.

    Denke ich so. Als ich das Keifen von Felix und Laura höre. Und das alles nur, weil sich meine Nuria nach ihrer Zahn-OP im Hochbett in der sonst abgeriegelten Kammer – auch Lauras Kunstkabinett genannt – erholen wollte. Meine Nuria die Pforte öffnete. Coco und ich sofort die einmalige Chance nutzten – in die Kammer rein- und die Bettleiter hoch rasten.

    Weil eben dieses Bett der Thron ist. Oben dann folgte ein krasser Fight mit Coco, der mit ihrer Aufgabe endete. Was das alles dann mit meinen Alten zu tun hat – Fortsetzung folgt gleich. 

    Zunächst stelle ich fest: Wieder einmal zeigt auch diese Story, dass alles irgendwie mit allem zusammenhängt. Und unvorhersehbare Auswirkungen haben und Chaos stiften kann. Natürlich gilt Ähnliches auch für Kriege.

    Die sich derzeit sogar gegenseitig beeinflussen: Bei den Verhandlungen im Ukraine-Krieg geht es wegen des Iran-Kriegs nicht weiter. Weil die USA derzeit anderes im Sinn haben als weiter zu vermitteln. Und lieber mit Israel Teheran bombardieren.

    Was tatsächlich auch Russland nutzt, weil durch den Krieg im Nahen Osten der internationale Handel mit Öl und Gas massiv blockiert ist. Und der Paria Russland sich so wieder ins Spiel bringen kann – und mit seinem von einem Teil der Weltgemeinschaft sanktionierten Öl lockt. Das durch den Verkauf erzielte Geld könnte Moskau dann wieder in den Krieg gegen die Ukraine stecken. 

    Die Preise für Erdöl an den Börsen steigen infolge des Iran-Kriegs extrem, die Preise für Benzin und Diesel an den Tankstellen auch. Was viele Bürger nicht goutieren. Vor allem in den USA, wo viele eh irritiert sind, dass ihr Friedensfürst Trump – als den er sich ja geriert – Kriege führt.

    Der US-Präsident tönt dann auch, der Iran-Krieg sei so gut wie beendet. Allein: Der Iran feuert unvermindert Raketen auf Israel und die Golfstaaten. Offenbar egal, die Börsen der Welt hören auf Trump. Der Anstieg beim Ölpreis ist gestoppt, der Preis sinkt. Die Preise an den Tankstellen allerdings nicht. Womit bewiesen wäre: Hängt wohl doch nicht alles mit allem zusammen. 

    Zurück zu meinem Hochbett-Sieg gegen Coco. Sie klettert die Leiter herab. Und springt dann gegen die Palme auf dem Fensterbrett, die Laura erst vor fünf Wochen aus dem Wohnzimmer gerettet und in die verbotene Kammer gestellt hatte, nachdem Coco sie drei Male besprungen und runtergeworfen hatte.

    Erneut krachen Palme, Übertopf und Coco auf den Boden. Erde und Scherben breiten sich auf Lauras auf dem Boden zum Trocknen ausliegenden Kunstwerken aus. Sie schreit Felix an: „Wie oft soll ich sagen, Kammertür zu?“ Und er: „Weiß ich doch, weiß ich doch, war ich nicht, war ich nicht. Ich wünscht, ich wär ein Peli-, Pelikan.“

    Und sie so: Stöhnt. Weint. Singt in Das Bo-Rapper-Behaviour: „Türlich, Türlich.“ Und ich denke so: Alles nur wegen Nurias Weisheitszähnen. Sagt der angespannte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Macht Chaos. Und chillt, Leute! 

  • 10. März 2026

    Die Weisheits-Leiden meiner Nuria aufgefangen von Trösterin Coco

    Wir Kater sind nicht nur Chill-Könige, sondern auch Tröster-Kaiser. Wobei natürlich das eine das andere bedingt. Nur weil wir immer tiefenentspannt sind, wirkt sich dieser Spirit auch auf andere aus. Also – auf Menschen. Vor allem auf jene, denen es gerade nicht so gut geht.

    Wie heute meiner Nuria. Ihr wurden zwei gesunde Zähne gezogen. Angeblich weil die zu viel Platz im Kiefer einnähmen. Und ich denke so: Huch, warum wohl hat die Natur dem Menschen so viele Zähne geschenkt? Und antworte selbst: Damit er beißen und kauen kann.

    Klar, viele Menschen müssen das heutzutage gar nicht mehr so oft, bei dem ganzen Müsli, Porridge, Gemüse, Haferschleim und den Süppchen, die sie zu sich nehmen. Nun, für Tofu und Seitan brauchen aber auch sie Zähne. Denke ich so. Dass die nun bei meiner Nuria gezogenen auch noch nach der Weisheit benannt sind – puh, wie absurd kann Mensch sein, die dann zu extrahieren? 

    Gönnen können – ist so ein Glaubenssatz, der nur von so gechillten Lebewesen wie mir stammen kann. Also: Ich lasse Coco heute generös den Vortritt. Sich auf meiner nach dieser Zahn-OP leidenden Nuria platzieren zu dürfen. Um ihren Vibe auf sie zu übertragen.

    Und meine Nuria plötzlich: Still, ruhig, entspannt. Durch das tröstende Therapietier Coco. Denn meine Nuria realisiert auch: Der Horrortermin ist vorüber. Das Date, das sie seit der Terminierung vor drei Monaten fürchtete.

    Weil sie dachte, den Schmerz nicht aushalten zu können. Die Spritze und das Taubheitsgefühl nicht ertragen zu können. Jedenfalls nicht ohne die Zahnärztin anzukotzen. Und dann ohnmächtig zu werden. Was. Naturally. Dann. Doch. Nicht. Passierte.

    Abgesehen von einem kräftigen Würgen. Das mit gechilltem Atmen durch die Nase aber schnell wieder schwand. Blieb – bis auf die zwei Zähne – alles in ihr.

    Nun, diese Angst der vergangenen Monate, war übel. Sagt meine Nuria. Selbst coole Partys, Konzerte, Treffen mit Freundinnen, Freunden und Familie, selbst mit mir – immer sei alles überschattet gewesen von diesem im Hintergrund lauernden Horrortermin. Der immer näher gerückt sei. Unaufhaltsam.

    Und in der Nacht direkt vor der OP sei die Furcht kumuliert. In zehnminütig wechselnden Wach- und Schlafphasen gepaart mit Alpträumen. Und dann kam der Moment doch. Endlich. Und die Ärztin rief ins OP-Zimmer. Bohrte, rüttelte. Fürchterliches Knirschen.

    Dann war es extrem schnell over: Ob sie die Zähne mitnehmen wolle. Habe sie die Ärztin nach der 20-minütigen OP gefragt. Und ich denke so: Huch? Warum sollte sie die gezogene Weisheit mitnehmen? Denkt auch meine Nuria.

    Die nicht glauben kann, dass die drei Monate Angst nun plötzlich hinter ihr liegen. Der Schmerz dafür vor ihr. Wenn die Betäubung verfliegt. Fliegt Coco auf sie. Die alte Trösterin. Mitsamt den guten alten Ibus, 600 naturally. Sagt der gönnerhafte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Putzt Zähne. Und: Chillt, Leute!

  • 9. März 2026

    Einstürzende Gewissheiten und Ode an die Sonne

    Sonne. Ich liebe sie. Sie ist Wärme, Licht, Leben. Aber nur aus sicherer Entfernung. Zu nah gekommen, bringt sie Tod. Tod. Wie absurd, wenn etwas weit Entferntes Liebe gibt, jedoch, je näher man ihm kommt, desto gefährlicher wird. Und zerstört, das Leben zur Asche zerfällt. Hups, welch Gedanken. Im Frühling. Denke ich so.

    Liegt wohl daran, dass der Tod eben immer da ist. Und zuschlagen kann. Er zum Leben gehört. Aber ignoriert wird. Verdrängt. Um leben zu können. Genießen zu können. Das Leben. Das Licht. Die Sonne. Ich höre Felix lamentieren. Vor zwei Tagen sei der Nachbar der Großeltern meiner Bruna in Isernhagen gestorben. Plötzlich insofern, als dass er mit seinen 89 Jahren bis vorgestern noch seinen Haushalt schmiss – alleine. Dann die Nachricht: Er ist tot. Gestorben an einer Lebensmittelvergiftung. 

    Und ich denke so: Lebensmittelvergiftung? Das ist ja in einem solchen Alter fast so etwas wie der blanke Hohn. Und ich höre Lotte, die Oma meiner Bruna, die erzählt, Ingolf sei eben seit den 80er Jahren irgendwie immer ein Begleiter ihres Lebens gewesen. Also ein weit entfernter. Aber eben da.

    Eigentlich sei dieser Ingolf ein anstrengender, starrsinniger Dickkopf gewesen. Schwer zu ertragen. Aber eben doch liebenswert. Mit seinen Ansichten. Über die sie sich so herrlich habe ärgern können. Bei den Keglertreffen, zu denen sie gemeinsam gingen. Und die nur noch so hießen, weil sie mit 20 anderen bis vor zwei Jahrzehnten zusammen die Kugeln geworfen hätten.

    Was dann aber wegen krummer Rücken und vergichteter Finger der Kegelschwestern – und brüder irgendwann nicht mehr ging. Weswegen man sich entschied, nur noch in wechselnden Restaurants essen zu gehen. Gemeinsam. Und jedes Mal habe Ingolf vorgeschlagen, sich beim nächsten Mal beim Inder zu treffen. Und jedes Mal habe sie ihm sagen müssen, dass sie dieses Essen nicht vertrage.

    Was er natürlich gewusst habe. Sagt Oma Lotte. Vorbei. Dass er nun aber ganz weg ist. Unvorstellbar. Sagt Opa Volker. Damit seien es nur noch fünf. Ex-Kegler. Und wieder eine Konstante weniger. Die offensichtlich erst dann als solche gewürdigt werden kann, wenn sie fehlt. Weil sie das Fundament des eigenen Lebens ins Schwanken bringt.

    Nun, meine Leute sind gerade bei einem Familientreffen bei den Großeltern meiner Bruna. Zu zehnt. Geben Halt. Gehen in Konzerte. Lachen.  Regen sich über Verbrennerautos auf. Planen Urlaube. Kochen veganes, vegetarisches, histaminfreies, glutenfreies, fleischstrotzendes Essen. Für jeden passend.

    Die Todesnachricht. Kommt unpassend. In dieses Setting. Aber: Sie ist da. Mitten im Alltag. Der keiner ist. Mehr als 1200 Menschen sollen im Iran bei den israelisch-amerikanischen Angriffen in den vergangenen Tagen getötet worden sein. Ein Ende des Kriegs ist nicht in Sicht. Ebensowenig wie in der Ukraine. Oder im Sudan.

    Wenn alte Gewissheiten sterben, wachsen neue.  Denke ich so. Und wenn es nur die ist, dass es nur eine gibt: Tod. Der groß ist. Und wie der Dichter Rilke sagt: Wir sind die Seinen. Sagt auch der zweifelnde Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Verdrängt nicht. Genießt die Sonne. Aus der Ferne. Und chillt, Leute! 

  • 8. März 2026

    Jeremias, Aurel und ich – Die Checker vor dem Herrn

    Ich weiß und wusste immer genau, was ich will. Nämlich: Gechillt sein. Immer. Muss ich diesen erhabenen Zustand erreichen. Unabhängig vom Ort, von der Zeit, von der Situation. Menschen haben völlig andere Ziele. Wenn überhaupt.

    Denn häufig wissen sie gar nicht, was sie tun sollen. Nicht nur, aber oft die Jungen. Die sogenannte Generation Z. Verzweifelt. Lamentiert: Ob einer angeblichen Qual der Wahl. Die Entscheidungen unmöglich mache. Aber, aber, aber: Denke ich so: Denn eigentlich hasse ich ja nichts mehr als solche bekloppten Generalisierungen.

    Weil es eben immer wieder genügend Abweichungen davon gibt. Markante Abweichungen. Die dann sogar gechillt sein können. He he. Denn es gibt natürlich auch die,  die immer schon wussten: Sie wollen Polizisten, Ärzte oder Schriftsteller werden. Oder Musiker. Dirigent beispielsweise.

    Meine Leute waren in einem Konzert im NDR Funkhaus in Hannover. Da verzauberte sie ein 25-jähriger Dirigent. Der jüngste Generalmusikdirektor Deutschlands. Er dirigierte nun das NDR-Radiosinfonieorchester – mit der 1. Mahler-Sinfonie.

    Die Musiker, manche könnten seine Großeltern sein – ließen sich von seiner Taktgebung, Aura, Jugend, Leidenschaft, Musikalität, Spiritualität, seinem Ungestüm, mitreißen. Erzählen meine Leute. Vollkommen enthusiasmiert. Und weiter: Der Funke sei im NDR-Funkhaus auch von den Musikern auf das Publikum übergesprungen. Die Leute hätten das monumentale Werk mit durchlebt. Quasi mitgelebt. Am Ende: Stehende Ovationen.

    Und der Dirigent: Aurel Dawidiuk – geboren in Hannover. Er sei voll gechillt gewesen. Erzählen meine Leute. Geerdet. Sympathisch. Er habe dem Publikum erzählt, er habe immer gewusst, was er werden wollte: Dirigent.

    Als Achtjähriger habe er bereits hier auf der Bühne gestanden – als Dirigent, für zwei Minuten, für eben dieses NDR-Orchester. Bei einem Weihnachtskonzert. Wenige Tage zuvor habe der NDR gefragt, was sich Kinder denn so zu Weihnachten wünschten. Er habe in einem Brief an den NDR geschrieben, er wolle das NDR-Orchester dirigieren. Erzählt Aurel.

    Es geschah. Beim Konzert, bei dem er im Publikum saß, sei er dann aufgerufen worden, er solle das Orchester dirigieren. Sagt Aurel.

    Kurz danach sei dann Jeremias auf die Bühne gekommen, erzählt meine Bruna. Ein Freund Aurels. Auch 25. Und: Nachbar der Großeltern meiner Bruna. Und: Ein Star in der Popszene.

    Aurel kenne er aus gemeinsamen Knabenchorzeiten. Erzählt Jeremias. Musik sei auch sein Leben. Und meine Leute so:; Auch Jeremias  sei extrem gechillt aufgetreten.

    Dann habe er seinen Song Egoist angestimmt, begleitet vom Orchester unter Aurel. Und meine Leute – begeistert: Mahler und Pop funktionierten. Alt und jung hätten harmoniert. Arabisch und amerikanisch auch.

    Harmonie. In der Musik. Und meine Bruna so: Ein Orchestermitglied, Spanier, habe erzählt, die Musik gebe ihnen allen Licht in düsteren Zeiten. 20 Nationen seien im Orchester versammelt. Es gebe auch Stress, aber der Umgang untereinander sei immer respektvoll.

    Das Publikum tanzt. Auch meine Leute. Es gibt abgesehen von mir also tatsächlich auch menschliche Checker vor dem Herrn. Denke ich so und bin happy. In Hühnchenstellung. Sagt der strukturierte Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Chillt, Leute!