Die Kraft der Sonne und Trumps Iran-Drohungen

Sonne – mein Lebenselixier. Gibt Wärme, Kraft, Mut, Zuversicht. Nicht nur Katern. Sondern auch Menschenkindern. Beispielsweise meiner Nuria. Und wenn wir dann noch dieses Feeling gemeinsam enjoyen, gibt es den Flash. Für beide. Really. Und so chillen wir zusammen auf dem Sofa im Wohnzimmer, krass von der Sonne bestrahlt.
Ignorieren den im gleißenden Licht aufwirbelnden Staub und abwirbelnden Dreck. Lassen den grauen Winter in uns auftauen. Der so lang andauerte. So grau, so kalt, so unbarmherzig die Seelen verkümmern ließ.

Ob Welt angesichts des Frühlings nun besser wird? Selbst der Optimist in mir zögert. Und weiß, nicht überall auf Welt ist Frühling. Leider. Und selbst wenn: Nicht überall lassen Menschen ihr im Grunde böses Ego durch Sonne, durch Wärme korrumpieren. Was mir jetzt aber trotzdem mal wumpe ist, denn sicher ist: Die Sicht auf die Welt wird nun endlich wieder bestrahlt. Durch meine Sonne.
Selbst das krasse Übel erscheint in einem neuen Licht. Einem Licht, das Erkenntnisse bringen könnte. Wie das Übel bekämpft werden kann. Denke ich mal abstrakt. Und hoffe, liebe Leserin, lieber Leser: You know, what I mean? Wenn nicht, schreibt mir….
Denn: Es ist Frühling. Hier. Der Widerstand in mir erwacht. Das Leid ist besser zu ertragen. Weil der Gedanke reift: Ich kann ändern. Durch Einsatz. Meinen Einsatz Schnurre ich laut. Als ich die kraulenden Finger meiner Nuria im Nacken spüre.

Natürlich ist Welt nicht plötzlich nice – wegen ein paar Sonnenstrahlen in Ostdeutschland. Im Gegenteil. Es bleibt düster. Denn im Iran droht ein erneuter US-Angriff – mit israelischer Unterstützung.
Gestern, bei der letzten Verhandlungsrunde gab es zwischen den USA und dem Iran offenbar keine substanziellen Fortschritte. Die Amerikaner fordern, dass die Iraner ihr Atomprogramm stoppen, ihre Atomanlagen demontieren und auch ihre Raketenprogramm sowie die Unterstützung der pro-iranischen Milizen Hisbollah, Hamas und Huthi unterlassen.

Davon will der Iran nichts – wenig – wissen. Und fordert stattdessen die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land. US-Präsident Trump hat bereits Truppen vor dem Iran zusammenziehen lassen. Dort vor der Küste die beiden größten Flugzeugträger der USA positioniert.
Und ich frage mich so: Wie will er da ohne Krieg, ohne Gesichtsverlust rauskommen? Und sehe, wie die Sonne in unseren Fernseher prallt. Auf dem das eben gezeigte Porträt Trumps zu einem gleißendem Loch wird. Und ich denke so: Strike! Wo kein Gesicht, da ist auch kein Gesichtsverlust möglich.

Und hoffe. Während ein iranischer Kollege von Felix erzählt, die Menschen in seinem Land seien absolut hoffnungslos. Wegen der unfassbaren Gewalt, die das eigene Regime gegen seine Bürger ausübe. Viele wünschten geradezu, dass die Amerikaner ihr Land angriffen, um das Terror-Regime von der Macht zu vertreiben.
Und ich denke so: Wie absurd das alles. Menschen wünschen sich, dass ihr Land angegriffen und zerstört wird. Selbst von einem wie Trump. Um befreit zu werden. Ich spüre die warme Sonne auf meinem Pelz. Höre meine Nuria schnurren. Und Kaffee schlürfen.
Ich denke so: Leute, entspannt euch doch mal so wie meine Nuria. Seid nicht ständig so angespannt. Verkrampft. Sagt der sich sonnende Hauptstadtkater. Der über euch wacht. Und jetzt: Saugt die Frühlingssonne in euch ein. Spürt das Lebenselixier, die Kraft. Und chillt, Leute!